Seite 3 von 5 ErsteErste 1 2 3 4 5 LetzteLetzte
Ergebnis 51 bis 75 von 121
  1. #51
    Fotomaster Dezember 08
    Registriert seit
    15.10.2007
    Beiträge
    3.353


    • Systeminfo
      • Photoequipment:
      • Canon Digital, Leica Analog

    Standard

    Tamron SP AF 70-200mm 2.8 Di LD IF getestet an Pentax K10D



    Lieferumfang:

    + Objektiv
    + Gegenlichtblende
    + Stativschelle
    + Deckel für Bajonett und Linse
    + Objektivköcher
    + Anleitung
    + Garantiekarte

    Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:

    Auf den ersten Blick wirkt das Tamron zwar sehr massiv, aber durch die Plastikummantelung nicht ganz so hochwertig.
    Dennoch fühlt es sich sehr gut an und lässt sich auch gut tragen.
    Der Zoom- u. Fokusring lässt sich sehr weich und präzise drehen.
    Einen kleinen Störfaktor in der Verarbeitung gibt es allerdings.
    Die Gegenlichtblende sitzt zwar fest, hat aber dennoch ca. 0,5-1mm Spiel, so dass sie etwas wackelt. Dieser kleine Fehler stört zwar während dem Fotografieren überhaupt nicht, sollte aber bei so einem hochwertigen Objektiv nicht unbedingt vorkommen.

    Autofokus

    Der Autofokus wird bei Pentax durch einen im Body befindlichen Motor über eine Schraube am Bajonett betrieben.
    Die Geschwindigkeit ist zwar in Ordnung, aber nicht wirklich schnell. Für Sport halte ich das Objektiv nicht unbedingt für geeignet.
    Die Lautstärke ist auch nicht unbedingt was für empfindliche Ohren.

    Schärfe, Kontrast, Farbe

    Die Schärfe ist bei Offenblende wirklich einwandfrei und lässt sich bis ca. F5 noch leicht steigern.
    Kontrast sowie Farben werden natürlich und sehr schön wiedergegeben.
    Das Bokeh finde ich persönlich sehr schön. Es kann bei feinen Strukturen/Konturen zwar auch etwas unruhig werden (siehe 1. Bild) sonst ist es aber wunderbar.

    Vignettierung, Verzerrung und CAs

    Verzerrungen konnte ich bisher keine beobachten und Vignettierung scheint auch keine vorhanden zu sein.
    Leichte CAs konnte ich nur in Extremsituationen feststellen, sonst sind sie beim Tamron aber kaum präsent.

    Fazit

    Von der Abbildungsleistung ist das Tamron 70-200 wirklich spitze. In Sachen AF ist das Gegenstück von Sigma mit HSM aber klar besser und kann dort eher punkten. Hier muss also jeder für sich selbst abwägen welches Kriterium wichtiger erscheint.
    Ich selber werde das Objektiv behalten und vielleicht darauf hoffen, dass der nächste Pentax Body einen besseren AF mit sich bringt.

    Bilder


    200mm @ F2.8


    170mm @ F3.5


    200mm @ F2.8
    Geändert von Thomas92 (10.04.10 um 13:47 Uhr)

  2. Wenn Du diese Anzeige nicht sehen willst, registriere Dich und/oder logge Dich ein.

  3. #52
    Stabsgefreiter Avatar von steini06
    Registriert seit
    31.12.2006
    Ort
    Zwickau
    Beiträge
    366


    Standard Sigma 105mm 2.8 EX DG AF MAKRO

    Sigma AF 105mm 2.8 EX DG Makro Getestet an der K100d Super und K10d



    Länge: 95mm | Durchmesser: 74mm | Gewicht: 450g | Filterdurchmesser: 58mm

    Lieferumfang:

    + Objektiv
    + Gegenlichtblende
    + Deckel für Bajonett und Linse
    + Garantiekarte
    + Objektivköcher


    Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:

    Das Objektiv liegt von der ersten Sekunde an super in der Hand. Es ist sehr massiv gebaut, hat eine das typische Sigma EX Finish, eine sehr saubere Verarbeitung und einen gut gummierten und vor allem breiten Fokusring. Dieser Ring hat kein Spiel. Durch herausziehen und heranziehen wählt man zwischen manuellem Fokus und automatischen Fokus. Beim Fokussieren dreht sich die Frontlinse nicht mit, was den Einsatz eines Pol-Filters ermöglicht.
    Eine Gegenlichtblende wird mitgeliefert, ist aber eigentlich nicht von Nöten da die Linse sehr tief eingelassen ist. Man kann die Gegenlichtblende aber für andere Objektive mit 58 mm Filterdurchmesser verwenden, da sie direkt auf das Filtergewinde geschraubt wird.

    Autofokus

    Man sollte hier vorweg nehmen, dass in der Makrofotografie zum Großteil manuell Fokussiert wird, da gerade auf 1:1 hin der Autofokus nicht mehr treffsicher funktionieren würde.
    Dadurch, dass der Autofokus den langen Weg bis auf 1:1 abfahren muss (sehr geringe Naheinstellgrenze ) braucht er natürlich extrem lange, noch dazu ist er von Haus aus schon nicht der schnellste. Er wird per Stange betrieben und ist durch den etwas stärkeren AF Motor der K10D an etwas schneller als an der K100D Super.
    Am Objektiv kann man mithilfe eines so genannten Limiters einstellen, welchen Fokusbereich das Objektiv durchlaufen soll. Einmal „full“ für den gesamten Bereich und einmal limitiert für den weiter entfernten Bereich. ( 0,4m- unendlich). Dies beschleunigt zwar den Fokusiervorgang, aber der AF ist trotzdem im Vergleich zu ähnlichen nicht Makro Festbrennweiten deutlich langsamer.
    Man kann aber trotzdem gut damit leben, da er immer den Fokuspkt. auf Anhieb trifft und durch den Limiter auch nicht so viel langsamer ist als andere non Makro Linsen in der Brennweite.

    Schärfe, Kontrast, Farbe

    Das Objektiv ist in allen Bereichen bei seiner Offenblende von 2.8 schon sehr scharf, erzielt aber durch abblenden noch schärfere Fotos. Kontrast und Farbwiedergabe sind eigentlich recht neutral, was mir eig. bis jetzt sehr gefallen hat, da die Farben so dargestellt werden wie sie sind ( mal abgesehen vom „Nachfärben“ der K100Ds )

    Vignettierung, Verzerrung und CAs

    Ich konnte am Crop bisher noch keine Vignettierung feststellen, es soll aber bei Offenblende und nahe der Naheinstellgranze welche geben, diese konnte ich aber noch nicht entdecken.
    Ähnlich ist es mit den Verzerrungen und den CA´s.
    Die Verzerrungen sind eigentlich kaum relevant und CA´s findet man selbst an CA anfälligen Kanten nur sehr selten und wenn dann nur leicht.

    Fazit

    Ich hatte am Anfang Angst, dass das Objektiv schnell langweilig wird da ich nicht nur Makros Fotografiere. Aber mit der Zeit ist es zu meinem absolutem Lieblingnsobjektiv geworden, gerade weil es mehr Vielfalt bietet, als man denkt. Denn man kann damit nicht nur wunderbare Makros bis zum Abbildungsmaßstab 1:1 machen, sondern es auch als eine sehr schöne Portrait Linse nutzten, da die 105 mm Brennweite gut zu handhaben sind. Trotz des etwas langsamen AF´s eine Bereicherung für jeden Objektivpark. Mit dem Tamron 90mm 2.8 ist es durchaus auf einer Höhe. Es nimmt sich nach meinem Geschmack nicht viel ob man das Tamron oder das Sigma kauft.


    Geändert von steini06 (18.02.09 um 17:36 Uhr)
    Wenn etwas schiefgehen kann, dann geht es schief.
    Edward A. Murphy

  4. #53
    Fregattenkapitän Avatar von mexx312
    Registriert seit
    14.08.2008
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    2.707


    Standard Tokina Objektiv AT-X Pro 12-24mm 4.0 DX

    Es gibt schon ein Test von Va1kyr, aber doppelt hält besser!

    Tokina Objektiv AT-X Pro 12-24mm 4.0 DX getestet an Canon EOS 30D

    Daten laut Geizhals
    Brennweite: 12-24mm • Lichtstärke: 1:4.0 • Optischer Aufbau (Linsen/Glieder): 13/11 • Bildstabilisator: nein • Fokussiermotor: AF-Motor • Naheinstellgrenze: 0.30m • Kleinste Blende: 22 • Filterdurchmesser: 77mm • Maße (Durchmesser x Länge): 84x89.5mm • Gewicht: 570g
    Lieferumfang

    +Objektiv
    +Gegenlichtblende
    +beide Deckel
    +Unterlagen

    Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung

    Der erste Eindruck stimmt. Es ist sehr gut verarbeitet und wirkt sehr wertig. Das Gehäuse erinnert mich an Metall, es könnte aber auch etwas anderes sein.
    Wenn ich die Kamera schüttel kann ich ein leichtes "klackern" vernehmen. Da mir sowas eigentlich wurscht ist, habe ich die Quelle nicht weiter gesucht.
    Die Gegenlichtblende unterscheidet sich von dem Objektiv extrem. Sie ist aus billigem Plastik, hat scharfe Kanten und fällt bei kleinsten Stößen fällt sie sofort ab.

    Autofokus

    Der AF wird per Stange betrieben und ist verglichen mit USM und co. nicht der schnellste. Doch da bei diesem Objektiv anscheinend nicht allzuviel Glas bewegt werden muss ist er ausreichend schell. Desweiteren ist er SEHR treffsicher und ein Pumpen ist mir noch nicht vorgekommen.

    Schärfe, Kontrast, Farbe

    Da ich vor dem Tokina fast nur mit Festbrennweiten gearbeitet habe, kommt mir das Tokina sehr weich vor. Doch da ich das Tokina fast ausschließlich abgeblendet benutze reicht mir die schärfe aus.
    Die Linse ist eher kontrastarm was mich auch nicht sonderlich stört. Die Farben hingegen poppen so richtig. Ich stelle des Sättigungsregler in DPP meist auf 80% um naturgetreue Farben zu erhalten.

    Bokeh

    Naja es ist ein UWW. Das Bokeh ist zwar besser als von seinem Sigma 10-20 Kollegen, aber immer noch sehr schlecht. Aber was will man erwarten...

    Vignettierung, Verzerrung und CAs

    das Objektiv Vignetiert auch abgeblendet sehr stark. In der Nachbearbeitung lässt sich dies aber gut beheben. Trotzdem ist es nervig.
    Die Verzerrung ist einfach nur stark, wellenförmig und nervig. In diesem Teil fällt die Linse einfach nur durch. Vllt fällt dies mir auch nur auf, weil ich das Objektiv die ganze Zeit nur für ernsthafte Architekturfotos benutzt habe.
    CAs sind wohl eher ein problem, weil sie in diversen Internetforen zum Problem gemacht wurden! Sie fallen nicht schlimmer aus, als bei den Linsen, die ich bis jetzt benutzt habe. Wenn sie da sind, braucht es gefühlte 4 Sekunden, um sie zu beseitigen

    Fazit

    Mit dieser Linse kann man sehr schöne Fotos machen. Das steht außer Frage. Doch für ersthafte Architekturfotografie ist sie nicht gemacht. Doch als ich am WE, als ich mal mit der Linse einfach durch die Stadt marschiert bin, sind mir all die "Fehler" nicht aufgefallen. Die Geli ist einfach nur schlecht. Wenns in ein Getümmel (Demo o.ä.) würde ich die geli mit Klebeband festkleben. sonst ist irgendwann einfach weg

    Bilder

    Hier ein paar Stimmungsbilder. Leider sind dort die Makel nicht gut zu sehen :/





    Geändert von mexx312 (18.02.09 um 23:26 Uhr)

    F3 + 35/2

  5. #54
    Flottillenadmiral Avatar von FlipFlop2005
    Registriert seit
    20.05.2006
    Ort
    in einer kleinen Stadt in Deutschland
    Beiträge
    4.184


    Standard

    Sigma AF 24-60mm 2.8 EX DG Asp IF getestet an Canon EOS 400D



    Zitat Zitat von www.geizhals.at/deutschland/a97308.html
    Brennweite: 24-60mm • Lichtstärke: 1:2.8 • Optischer Aufbau (Linsen/Glieder): keine Angabe • Bildstabilisator: nein • Fokussiermotor: AF-Motor • Naheinstellgrenze: 0.38m • Kleinste Blende: keine Angabe • Filterdurchmesser: 77mm • Maße (Durchmesser x Länge): 83.6x87mm • Gewicht: 560g



    Lieferumfang:

    + Objektiv
    + Garantiekarte
    + Gegenlichtblende
    + Deckel für Bajonett und Linse
    + Gepolsterter Objektivköcher zur Aufbewahrung
    + Bedienungsanleitung (mehrsprachig)
    + Garantiekarte mit 2 Jahren Garantie


    Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:

    Der erste Eindruck ist hervorragend. Die Linse ist recht groß und schwer und kommt in Kombination mit dem EX-Finish (angeraute Oberfläche) sehr wertig daher. Das EX-Finish mag zwar nicht jedermanns Sache sein, mir gefällt es aber sehr gut. Die Gegenlichtblende ist tulpenförmig und nicht übermäßig groß. Insgesammt finde ich das Objektiv sehr gut ausbalanciert.
    Der Zoomring ist recht groß und griffig, das Zoomen in den Telebereich ist etwas schwergängig, was wohl auch mit dem recht hohen Gewicht (560g) zu erklären ist. Man gewöhnt sich aber sehr schnell daran. Der Fokusring läuft leicht und präzise. Nichts wackelt oder hat Spiel. Es sitzt alles bombenfest.


    Autofokus:


    Es handelt sich hierbei um keinen HSM-Betriebenen Autofokus. Trozdem ist der Autofokus recht zügig und nicht übermäßig laut. Auch bei schlechten Lichtverhältnissen findet der Autofokus an meiner 400D zuverlässig sein Ziel.
    Für Sport würde ich ihn jedoch trotzdem nicht empfehlen. Da bedarf es einfach eines USM/HSM Motors. Beim Fokussieren ändert sich die größe des Objektices nicht (Innenfokussierung) und nichts dreht sich . Polfilter sind also problemlos nutzbar.
    Ich konnte an dem Objektiv keinen Fokusfehler feststellen. Weder einen Front- noch einen Backfokus.


    Schärfe:

    Die Schärfe ist bereits bei Offenblende als "gut" zu bezeichnen. Leicht abgeblendet auf F/3.2 ist sie wirklich klasse! Bis F/4 nimmt die Schärfe vorallem am Rand zu und ist dann als "sehr gut" zu bezeichnen.


    Farbwiedergabe:

    Die Farben sind etwas wärmer, was anscheinend sigmatypisch ist. Selbiges kann ich bei meinem 180mm Makro von Sigma beobachten. Mir persönlich gefällt die Farbwiedergabe aber sehr gut!


    Kontrast:

    Der Kontrast ist bei Offenblende etwas flau und nimmt abgeblendet bis ca F/4.5 zu. Das stellt für mich aber kein Problem dar, da dies in Zeiten der EBV leicht zu korrigieren ist.


    Vignettierung, Verzerrung und CAs:

    Bei 24mm und Offenblende ist eine leichte Vignettierung im Randbereich zu verzeichnen. Diese ist aber durch EBV leicht zu beheben. Abgeblendet verschwindet diese zunehment und ist ab F/5 nicht mehr vorhanden. Verzerrungen konnte ich (noch) nicht feststellen. 24mm entsprechen am 1.6x Crop meiner 400D aber auch ~38mm und somit fast der "Normalbrennweite".
    CAs sind mir bisher in keiner Situation aufgefallen, auch nicht bei Offenblende.



    Fazit:

    Ich bin zu 100% zufrieden mit dem Sigma AF 24-60mm 2.8 EX DG Asp IF. Ein schönes, lichtstarkes Standardzoom mit hervorragender Haptik und optischer Qualität. 24mm am 1.6x Crop können dem ein oder anderen eventuell zu lang sein. Die 60mm am "langen Ende" sind auch sehr schön für Potraitaufnahmen geeignet. Es bietet sich an, diese Linse nach unten mit einem der zahlreichen Ultraweitwinkelzooms nach unten hin abzurunden.

    Dieses Objektiv hat meine uneingeschränkte Kaufempfehlung!!


    Beispielbilder:









    (aufgrund der Dateingröße lediglich als Link)
    http://flickr.com/photos/felipe_kusi...01597/sizes/o/

    (ich verlinke dieses Foto, da im Forumdeluxx keine Menschen gezeigt werden drüfen)
    http://flickr.com/photos/felipe_kusicanki/3332093371/

  6. #55
    Admiral
    Registriert seit
    19.10.2006
    Beiträge
    10.200
    Themenstarter


    Standard

    Tamron 180mm DI LD IF F/3,5 Macro 1:1 Getestet an Canon EOS 400D



    Neben dem 90mm Makro, das 2te Makro aus dem Hause Tamron.
    Es ist neben dem Sigma und Canon 180mm das längste Makro für Canon DSLR.

    Lieferumfang:

    + Tamron 180 DI LD IF F3,5
    + Garantiekarte
    + Passende Gegenlichtblende
    + Deckel für Bajonett und Linse
    + Objektivbeutel aus einer Art Neopren


    Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:

    Das Tamron ist mit knapp 1kg ein ziemlicher Brocken. Die Verarbeitung ist einwandfrei, die Gegenlichtblende ist zwar aus Plastik, aber extrem stabil und sehr groß.
    Der Fokusring läuft sehr satt und sauber, es lässt sich perfekt manuell fokussieren.

    Autofokus

    Der Autofokus ist subjektiv im Vergleich zu dem 90mm etwas schneller und leiser, klingt dafür etwas komisch. Der Fokus sitzt immer auf dem Punkt, die Genauigkeit ist beeindruckend.
    Einen Fokuslimiter gibt es nicht, aber diesen braucht man auch nicht, da man eh meist mit MF arbeitet.
    Das Tamron trägt das kürzel IF, dies bedeutet Innenfokussierung, d.h das Objektiv änder seine Länge beim fokussieren nicht. (dies ist beim 90er ja anders)

    Schärfe

    Die Schärfe ist wie beim 90er erstklassig, selbst mit 1,4TK oder 2TK ist die Wiedergabe noch sehr gut.

    Farbwiedergabe

    Farben recht neutral und kühl, insgesamt sehr angenehm

    Vignettierung, Verzerrung und CAs

    Konnte ich in keinster weise feststellen.

    Fazit

    Das Tamron 180mm F3,5 ist was es ist - ein Makro.
    Es will keine Mischung aus Teleobjektiv mit Ultraschallmotor sein (dies klingt zwar meist am Papier viel schneller, aber es gibt auch sehr langsame Ultraschall Objektive) und Makro sein. Es ist ein reines Makro und das ist gut so.
    Tamron hat hier neben dem 90mm ein erstklassiges Produkt.
    Im Vergleich zum 90er zeichnet es sich vor allem durch die wunderbaren Freistellung Möglichkeiten durch die höhere Brennweite, sowie das bessere Handling dank Stativschelle aus.

    Bilder

    demnächst
    Geändert von H0mbre (11.03.09 um 01:40 Uhr)

  7. #56
    Fotomaster Dezember 08
    Registriert seit
    15.10.2007
    Beiträge
    3.353


    • Systeminfo
      • Photoequipment:
      • Canon Digital, Leica Analog

    Standard

    Pentax SMC DA* 55mm 1.4 SDM getestet an Pentax K10D


    Lieferumfang:

    + Objektiv
    + Gegenlichtblende
    + Deckel für Bajonett und Linse
    + Softbag-Objektivköcher
    + Anleitung
    + Garantiekarte

    Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:

    Das Pentax DA* 55mm sieht nicht nur sehr gut verarbeitet aus, sondern fühlt sich auch so an. Nichts wackelt und alles sitzt wie es soll. Zwar hat das Objektiv nur eine Plastikummantelung, aber diese fühlt sich sehr hochwertig an.
    Genau so gut wie die Optik selbst ist auch die Streulichtblende verarbeitet. Sie ist innen mit Samt verkleidet, hat vorne eine Umrandung aus Gummi und besitzt einen Polfiltereingriff.
    Die Größe und das Gewicht des Objektivs gefällt mir persönlich sehr gut.
    Der Fokusring läuft äußerst weich und es lässt sich damit sogar relativ gut manuell fokussieren.

    Autofokus

    Dieses Objektiv besitzt nur mehr einen SDM-Antrieb (keinen Stangenantrieb!), daher kann der Autofokus nur auf Pentax Bodys mit KAF2-Bajonett (also alle ab K10D/K100D Super) verwendet werden. Auf allen anderen Bodys muss manuell scharfgestellt werden.
    Durch den Ultraschallmotor ist der AF kaum hörbar und was vor allem positiv auffällt ist das selten vorhandene „pumpen“. Normalerweise ist man vom Pentax AF gewohnt, dass der Autofokus vor Ende des Fokussiervorgangs manchmal noch hin- u. herpumpt um möglichst exakt zu sitzen.
    Mit dem SDM ist das nicht so, es wird einfach nur der Bereich bis zum Fokuspunkt durchgefahren und schon kann ausgelöst werden. Manchmal scheint der AF aber Probleme mit der Treffsicherheit zu haben.

    Schärfe, Kontrast, Farbe

    In Sachen Schärfe hat Pentax hier etwas Ausgezeichnetes hergestellt.
    Schon bei Offenblende ist es für so ein lichtstarkes Objektiv sehr scharf, es fehlt lediglich etwas Kontrast. Der Kontrast lässt sich durch leichtes abblenden auf F1.8 schon stark steigern und ist dann schon nahezu perfekt.
    Die Farben werden sehr natürlich und schön wiedergegeben.
    Das Bokeh ist in der Regel schön, bei schwierigen Konturen kann es manchmal aber auch unruhig werden.

    Vignettierung, Verzerrung und CAs

    Verzerrungen konnte ich bisher keine beobachten und Vignettierung scheint auch kaum vorhanden zu sein.
    CAs sind bei so einem lichtstarken Objektiv natürlich vorhanden. Vorallem bei Offenblende und stärkeren Kontrasten fallen die CAs öfters auf. Durch das Abblenden sind sie zum größtenteils zu bändigen.

    Fazit

    Ein klasse Objektiv!
    Tolle Verarbeitung, toller AF und eine noch tollere Schärfe!
    Bis auf den recht hohen Preis spricht eigentlich recht wenig gegen diese Linse. Wer etwas Lichtstarkes sucht ist bei diesem Objektiv wohl genau richtig.

    Bilder


    F1.8


    F2


    F1.4
    Geändert von Thomas92 (10.04.10 um 13:49 Uhr)

  8. #57
    Fotomaster Dezember 08
    Registriert seit
    15.10.2007
    Beiträge
    3.353


    • Systeminfo
      • Photoequipment:
      • Canon Digital, Leica Analog

    Standard

    Canon EF 70-200mm 2.8 L USM getestet an Canon EOS 40D



    Lieferumfang:

    + Objektiv
    + Gegenlichtblende
    + Stativschelle
    + Deckel für Bajonett und Linse
    + Objektivköcher
    + Anleitung
    + Garantiekarte

    Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:

    Das Objektiv macht schon rein vom Aussehen einen wuchtigen und guten Eindruck.
    Die Verarbeitung ist absolut Top und es gibt daran absolut nichts zu bemängeln, alles sitzt wie es soll und nichts wackelt.
    Der Zoomring läuft sehr satt und der Fokusring butterweich.
    Die Stativschelle und die Gegenlichtblende, welche innen mit Samt verkleidet ist, machen genau wie das Objektiv selbst einen stabilen und sauber verarbeiteten Eindruck.

    Autofokus

    Nur zwei Wörter: Canon USM
    Mehr braucht man eigentlich nicht schreiben. Der AF ist leise, treffsicher und extrem schnell.

    Schärfe, Kontrast, Farbe

    Diese Optik ist absolut Offenblendtauglich.
    Es ist zwar ein ganz kleines wenig weicher als das 70-200mm 4.0 L (IS) USM, muss sich aber keineswegs verstecken.
    Der Kontrast und die Farben sind schön satt und natürlich.
    Das Bokeh ist zwar nicht immer ganz cremig, geht aber sonst völlig in Ordnung.

    Vignettierung, Verzerrung und CAs

    Sowohl Vignettierung als auch Verzerrung konnte ich bisher keine beobachten.
    CAs sind höchstens bei sehr starken Kontrasten zu sehen, sonst aber praktisch nie vorhanden.

    Fazit

    Ein geniales Objektiv!
    Es gibt daran wirklich nichts auszusetzen. Für Leute die ein lichtstarkes Tele suchen und keine Kompromisse eingehen wollen ist dieses Objektiv perfekt geeignet.

    Bilder


    200mm @ F2.8


    200mm @ F5.6


    200mm @ F2.8
    Geändert von Thomas92 (10.04.10 um 13:49 Uhr)

  9. #58
    Fotomaster Dezember 08
    Registriert seit
    15.10.2007
    Beiträge
    3.353


    • Systeminfo
      • Photoequipment:
      • Canon Digital, Leica Analog

    Standard

    Sigma 30mm 1.4 EX DC HSM getestet an Canon EOS 40D



    Lieferumfang:

    + Objektiv
    + Gegenlichtblende
    + Deckel für Bajonett und Linse
    + Objektivköcher
    + Anleitung
    + Garantiekarte

    Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:

    Die Verarbeitung des Sigmas ist einwandfrei. Alles sitzt perfekt und macht einen robusten Eindruck.
    Das Objektiv hat wieder das bekannte EX-Finish, welches zumindest mir persönlich gut gefällt.
    Der Fokusring lässt sich nicht so butterweich wie bei anderen Objektiven drehen, was aber auch den Vorteil hat, dass dadurch eine sehr exakte manuelle Scharfstellung möglich ist.

    Autofokus

    Das Objektiv besitzt einen HSM. Er ist schnell, leise und treffsicher.
    Auch bei wenig Licht ist der AF noch sehr gut zu gebrauchen.

    Schärfe, Kontrast, Farbe

    Die Schärfe ist bei Offenblende in der Mitte exzellent, zum Rand hin lässt sie aber sehr deutlich nach und ist enttäuschend.
    Sollte man scharfe Ränder benötigen ist es ratsam bis ca. F5.6 abzublenden.
    Die Farben gehen (Sigmatypisch) etwas ins Warme und der Kontrast ist durchweg gut.
    Das Bokeh ist bei dieser Linse wirklich ein Traum, sehr cremig.

    Vignettierung, Verzerrung und CAs

    Vignettierung ist bei Offenblende vorhanden, in der Praxis aber überhaupt nicht störend.
    Verzerrungen können bei Architekturaufnahmen schon auffallen, sonst sind sie zu vernachlässigen.
    CAs sind öfters vorhanden, diese zeigten sich in meinen bisherigen Bildern aber nicht besonders auffällig, daher sind sie kein Problem.

    Fazit

    Manche Leute sagen, dass das Sigma einen Charakter hat. Der Meinung bin ich auch, es hat Stärken aber leider auch seine Schwächen (hauptsächlich die Randunschärfe).
    Trotz seiner Schwäche fasziniert mich das Objektiv manchmal aber immer wieder aufs Neue. Für mich ist es eine wirklich schöne Standardfestbrennweite, daher gibts auch eine klare Empfehlung für die Linse!

    Bilder


    F1.4


    F1.8


    F1.4
    Geändert von Thomas92 (10.04.10 um 13:49 Uhr)

  10. #59
    Flottillenadmiral Avatar von FlipFlop2005
    Registriert seit
    20.05.2006
    Ort
    in einer kleinen Stadt in Deutschland
    Beiträge
    4.184


    Standard Sigma 180mm

    Sigma AF 180mm 3.5 EX DG APO HSM IF Makro getestet an Canon 400D





    Zitat Zitat von http://preisvergleich.hardwareluxx.de/deutschland/a149962.html
    Brennweite: 180mm • Lichtstärke: 1:3.5 • Optischer Aufbau (Linsen/Glieder): keine Angabe • Bildstabilisator: nein • Fokussiermotor: HSM • Naheinstellgrenze: 0.46m • Kleinste Blende: keine Angabe • Filterdurchmesser: 72mm • Maße (Durchmesser x Länge): 80x179.5mm • Gewicht: 960g

    Lieferumfang:

    + Objektiv
    + Garantiekarte
    + Gegenlichtblende
    + Stativschelle
    + Deckel für Bajonett und Linse
    + Gepolsterter Objektivköcher zur Aufbewahrung
    + Bedienungsanleitung (mehrsprachig)
    + Garantiekarte mit 2 Jahren Garantie

    Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:

    Wow, ist das schwer Das Objektiv ist mit fast 1kg ein ziemlicher Brocken. Es liegt super in der Hand und hat EX typisch eine hervorragende Verarbeitung. Die rauhe Oberfläche mag nicht jedermanns Sache sein, mir gefällt sie aber sehr gut.
    Die Gegenlichtblende ist sehr groß und dick und lässt das Objektiv noch imposanter erscheinen. Der Fokusring ist sehr groß und läuft butterweich. Manuelles Fokussieren ist mit dieser Linse ein Traum. Nichts klapert oder wackelt.



    Autofokus:
    Der Autofokus ist makrotypisch nicht der schnellste, jedoch schneller als beim Tamron 90mm oder Sigma 50mm. Trotz HSM Antrieb braucht der Autofokus recht lange um von 1:1 bis Unendlich zu fokussieren. Dies liegt vorallem an dem großen Bereich im Nahbereich. Der Fokuslimiter schafft hier Abhilfe und bschleunigt den Fokussierungsvorgang erheblich.
    Der Autofokus ist bis ca. 1:2 sehr präzise. Danach liegt er öfter mal daneben. Manuelles (vor)fokussiern schafft Abhilfe. Ein manuelles Eingreifen in den Autofokus ist dank HSM jederzeit möglich.


    Schärfe:
    Die Schärfe ist bereits bei Offenblende (F/3.5) "ut". leicht Abgeblendet verbessert sie sich noch einmal.


    Farbwiedergabe:
    Die Farbwiedergabe ist sehr gut. Sigmatypisch mit einem etwas wärmeren Farbton, was mir persönlich aber sehr gut gefällt.


    Kontrast:
    Der Kontrast ist bereits bei Offenblende hervorragend.


    Bokeh:
    Das Bokeh ist hervorragend! cremig weich und auch bei schwierigen Hintergründen sind keine doppelten Konturen oder unruhige Strukturen zu erkennen.


    Vignettierung, Verzerrung und CAs:
    Verzerrungen und Vignettierungen konnte ich bisher nicht feststellen. CAs sind bis ca. F/13 nicht vorhanden. Danach beginnt das Objektiv allerdings anfälliger für CAs zu werden. Das Ganze hält sich aber in Grenzen und ist leicht per EBV zu beseitigen.


    Fazit:
    Wer ein 180mm Makro haben möchte und auf die Anfangslichtstärke von F/2.8 verzichten kann, macht mit dem Sigma AF 180mm 3.5 EX DG APO HSM IF Makro nichts falsch. Mich persönlich stört auch das droch recht hohe Gewicht dieser Linse nicht. Es liefert scharfe Bilder mit tollen Farben und bietet tolle Freistellungsmöglichkeiten.
    Es eignet sich auch gut als Teleobjektiv.

    Dieses Objektiv hat meine uneingeschränkte Kaufempfehlung!!


    Bilder:






































    Geändert von FlipFlop2005 (22.07.09 um 14:27 Uhr)

  11. #60
    Fotomaster Dezember 08
    Registriert seit
    15.10.2007
    Beiträge
    3.353


    • Systeminfo
      • Photoequipment:
      • Canon Digital, Leica Analog

    Standard

    Sigma 10-20mm F4-5.6 EX DC HSM getestet an Canon EOS 40D



    Lieferumfang:

    + Objektiv
    + Gegenlichtblende
    + Deckel für Bajonett und Linse
    + Objektivköcher
    + Anleitung
    + Garantiekarte

    Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:

    Die Verarbeitung ist wiedermal spitze und alles sitzt wie es soll.
    Das typische EX-Finish, welches mir sehr gut gefällt, ist bei diesem Objektiv ebenfalls wieder anzutreffen.
    Sowohl der Zoom- als auch Fokusring lässt sich butterweich drehen.
    Die Streulichtblende sitzt recht stramm & fest am Objektiv und wirkt ebenfalls sehr stabil.

    Autofokus

    Der eingebaute HSM ist schnell, leise und treffsicher.
    Auch schlechtes Licht ist für den AF absolut kein Problem.

    Schärfe, Kontrast, Farbe

    In der Mitte ist die Schärfe selbst bei Offenblende sehr gut, zum Rand hin aber leicht abfallend. Abgeblendet auf F8 kann man aber auch die Ränder als einwandfrei bezeichnen.
    Der Kontrast ist gut und die Farben gehen auch bei diesem Sigma wieder eher ins Warme.

    Vignettierung, Verzerrung und CAs

    Bei Offenblende und 10mm ist die Vignettierung sichtbar sonst aber eher zu vernachlässigen.
    Für ein UWW schlägt sich das Objektiv in Sachen Verzerrung recht gut, trotzdem kann sie besonders am Rand manchmal stören.
    CAs sind bei dieser Linse kein Thema, sie treten so gut wie nie auf.

    Fazit

    Ich hatte das Objektiv schon für meine Pentax und auch bei Canon schlägt es sich wieder wunderbar, daher kann ich es definitiv wieder weiterempfehlen.
    In der Ultraweitwinkel-Kategorie bleibt das Sigma 10-20mm meine erste Wahl.

    Bilder


    15mm @ F9


    20mm @ F8


    16mm @ F9
    Geändert von Thomas92 (10.04.10 um 13:44 Uhr)

  12. #61
    Admiral
    Registriert seit
    19.10.2006
    Beiträge
    10.200
    Themenstarter


    Standard



    Ich habe mir dieses Objektiv von einem Freund ausgeliehen und es die letzten Tage ausgiebig getestet um zu entscheiden ob ich es ihm abkaufe oder nicht.

    Das Objektiv wird seit 1997 für das EF Bajonett gebaut, mein Exemplar ist von 1999.

    Dieses Objektiv ist recht interessant für Sport und Tierfotografen, da es das einzige „bezahlbare“ Canon Teleobjektiv über 300mm mit Bildstabilisator ist, neben dem 100-400 F4,5-5,6 L IS USM. Das optisch sehr gute EF 400 F5,6 L USM besitzt leider keinen Bildstabilisator und ist somit ohne Stativ nicht all zu leicht zu bedienen.
    Deswegen soll dieser Test vor allem auch dein Einsatz von Telekonvertern untersuchen.

    Übersicht:
    Die Verarbeitung ist, wie man das von Objektiven der L Klasse gewohnt ist, hervorragend nahezu perfekt. Es sitzt alles optimal und die Haptik und Anfassqualität ist überragend.
    Lediglich am Bajonett hat das Objektiv minimal Spiel, aber das haben fast alle meine Objektive, desto schwerer sie werden desto mehr merkt man es. In der Praxis ist dies aber kein Faktor der stört.
    Die Gegenlichtblende ist ebenfalls kein billiges schwarzes Plastikteil sondern ist fest an dem Objektiv montiert und wird zum Gebrauch nach vorne gezogen. Dies ist äußerst praktisch und spart viel Platz im Fotorucksack.
    Hier noch ein paar Technische Daten: Das Gewicht beträgt 1190g bei 22cm Länge und 9cm Dicke. Es wurden 15 Linsen in 11 Gruppen verbaut, die Naheinstellgrenze beträgt 1,5m und der Filterdurchmesser ist 77mm.

    Technik:
    Der Autofokus ist sehr gut, ich habe diesen bei einem Radrennen (siehe Bilder der letzten Tage) getestet und hatte echt wenig Ausschuss, was bei einer derart schnellen Sportart schon sehr gut ist.
    Der Bildstabilisator (IS = Image Stabilisation) ist ein 2Stufen IS. Dies bedeutet, dass man eine um 2 Blenden längere Verschlusszeit ohne zu verwackeln halten kann.
    In der Praxis schaffe ich ca. 1/60-1/80 verwacklungsfrei zu halten. Dies ist eine sehr praktische Sache (bei statischen Motiven), denn ohne Bildstabilisator wären an einer APS-C Kamera mindestens 1/250-1/400 nötig, je nachdem wie stark man zittert.
    Der IS gibt ein paar Geräusche von sich (ich finde es klingt ähnlich einer sehr leisen Festplatte, dies ist aber vollkommen normal)
    Die Naheinstellgrenze von 1,5m erweist sich in der Praxis als extrem hilfreich, es lässt sich wunderbar freistellen.
    Hier kann das Objektiv in allen Bereichen punkten.

    Optische Qualität:

    Die Punkte Verzerrung, CAs und Vignettierung sind bei diesem Objektiv nahezu vernachlässigbar, denn sie treten gar nicht oder in nur so geringem Umfang auf, dass dies in der Praxis nicht oder kaum auffällt.
    Farben und Kontrast sind ebenfalls sehr gut, hier habe ich nichts auszusetzen.

    Kommen wir zur Wiedergabequalität, Bildqualität und Schärfe.
    Hier wurde ich leider etwas enttäuscht, denn von einer 300mm Festbrennweite hatte ich etwas mehr erwartet vor allem bei Offenblende und mit Telekonverter.
    Bei F4 bildet das Objektiv anständig bis gut ab, das EF70-200/4 ist im Vergleich aber doch schärfer. Auf 5,6 abgeblendet steigert sich die Schärfe allerdings und erreicht bei F8 ihre beste Qualität, wobei sich F5,6 und F8 nicht viel geben. Die Offenblendtauglichkeit ist gegeben, allerdings sollten hierzu gute Licht und Kontrastverhältnisse herrschen um perfekte Ergebnisse zu erreichen.

    Da diese Linse wie in der Einleitung erklärt, nahezu prädestiniert für den Einsatz mit Telekonvertern ist, habe ich auch dies untersucht. Zum Einsatz kam der optisch sehr gute Kenko 1,4 Pro DG 300.
    Leider wurde ich hier bezüglich Wiedergabequalität und Schärfe etwas enttäuscht. Performed der Kenko an dem 70-200/4 exzellent, zeigen sich am 300/4 IS einige Schwächen. Das Bild ist bei F5,6 relativ weich, erst 1-2stops abgeblendet stellt sich eine für mich gute Schärfe ein. Dies ist leider schon recht dunkel und kann in der Praxis zu hohen ISO führen. CAs sind ebenfalls stärker ausgeprägt, dies ist aber normal und tritt auch am 70-200/4 auf.
    Einen 2fach TK habe ich nicht getestet, da hier vermutlich die Bildqualität zu stark nachlässt und man des weitern an den EOS Kameras die Autofokusfunktion verliert (außer an der EOS-1 Serie oder man nutzt einen Telekonverter welcher sich unsichtbar macht, hierbei wird der Autofokus aber auch deutlich langsamer).

    Fazit:

    Insgesamt sehe ich die optische Leistung etwas zwiespältig. Zeigt das 300/4 ohne Telekonverter schon bei Offenblende eine anständige Leistung und steigert sich noch bei 5,6 zu exzellenter Schärfe, so weich und unbefriedigend ist es mit Telekonverter.
    Ich werde alternativ noch einen Canon Extender 1,4 testen, vermute aber keine besseren Ergebnisse da sich dieser und der Kenko 1,4 DG Pro300 optisch nicht viel geben.
    Da ich diese Linse sehr häufig mit Telekonverter einsetzen wollen würde, stellt sich für mich die Frage ob nicht ein EF100-400 L IS USM die bessere Wahl wäre.
    Alternativen sind nur das EF400 5,6 L USM oder das Sigma 300 2,8 DG EX HSM allerdings beide ohne Bildstabilisator.

    Testbilder sowie 100% Crops folgen.
    Geändert von H0mbre (06.02.10 um 18:35 Uhr)

  13. #62
    Flottillenadmiral Avatar von firstmad
    Registriert seit
    20.06.2004
    Ort
    Wesseling
    Beiträge
    5.547


    Standard

    Nikon AF-S Nikkor 50 mm 1:1,4G Getestet an Nikon D90 und Nikon D40



    Länge: 54mm | Durchmesser: 73,5mm | Gewicht: 280g

    Eine lichtstarke Festbrennweite.

    Lieferumfang:

    - Objektiv Nikon AF-S Nikkor 50mm f/1.4G
    - Vorderer Objektivdeckel LC-58 /58mm)
    - Hinterer Objektivdeckel LF-1
    - Gegenlichtblende HB-47
    - Objektivbeutel CL-1013
    - Garantiekarte und Anleitung

    Das Objektiv an einer Nikon D90



    Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:

    Das Objektiv fühlt sich wertig an, nichts klappert oder hat Spiel. Die Gummierung ist sehr gut und dient der manuellen Fokussierung. Die Gegenlichtblende rastet sauber ein und hält einwandfrei.
    Das Nikon AF-S Nikkor 50mm f/1.4G bietet eine Entfernungsskala mit Schärfentiefe Angabe



    und einen Fokussierschalter mit den Einstellmöglichkeiten M/A und M



    M/A = der Autofokus ist aktiviert, aber man kann jederzeit manuell eingreifen wenn man den Auslöser bis zum ersten Druckpunkt gedrückt hält.

    M = komplett manueller Fokus

    Hier ein Größenvergleich vom Nikon AF-S 50mm und dem AF-S 18-70mm



    Autofokus

    Das Nikon AF-S Nikkor 50mm f/1.4G bietet wie der Name schon verrät, eine Silent Wave Motor (AF-S), was die Linse auch für User mit einer D40(x), D60, D3000 oder D5000 interessant macht, da dort auch der Autofokus funtioniert.
    An der Nikon D40 und D90 ist der Autofokus ausreichend schnell und so gut wie nicht hörbar. An der Nikon D40 merkt man aber, das das Fokusmodul der D40 (Nikon Multi-CAM530) ab und zu mit der Offenblende (1.4) Probleme hat. Die Fokus sitzt mal gerne ein wenig daneben, an der D90 ist das deutlich besser, was auch am besseren Fokusmodul liegen mag (Nikon Multi-CAM1000). Was jetzt aber nicht heißen soll, das es an einer Nikon D40 nicht Offenblendfähig ist, nur zwischendurch gibt es hier und da mal ein "Problemchen". Sobald man aber abblendet auf 2.0 ist die D40 auch gut dabei.

    Schärfe, Kontrast, Farbe

    Hier bin ich sehr positiv überrascht. Das AF-S 50mm bildet schon bei Offenblende scharf ab und auch Kontrast und Farbe wissen zu überzeugen. Bei 2.0 ist es dann knackscharf und auch sehr kontrastreich.

    Hier ein Beispiel bei relativ harten Bedingungen: http://www.flickr.com/photos/firstma...55531/sizes/l/

    Vignettierung, Verzerrung und CAs

    Vignettierungen sind mir bei Offenblende noch nicht aufgefallen bis jetzt
    Verzerrungen sind keine vorhanden.
    CAs entstehen nur bei wirklich kritischen Kontrastübergängen, die aber so minimal sind, das man Sie leicht entfernen kann

    Bokeh

    Das Bokeh hat sich verbessert gegenüber den anderen Nikon 50mm Pendanten. Denn Nikon verbaut jetzt 8 Linsen und 7 Glieder im AF-S 50mm 1.4G. Das AF 50mm 1.8D hat "nur" 6 Linsen und 5 Glieder und das AF 50mm 1.4D hat 7 Linsen und 6 Glieder. Richtig "schön" ist das Bokeh zwar immernoch nicht, aber es geht in die richtige Richtung.

    Hier mal 3 Beispiele:
    http://www.flickr.com/photos/firstma...55531/sizes/l/
    http://www.flickr.com/photos/firstma...65959/sizes/o/
    http://www.flickr.com/photos/firstma...87260/sizes/o/

    Fazit

    Das Nikon AF-S Nikkor 50mm f/1.4G ist sicherlich das beste 50mm Objektiv aus dem Hause Nikon im Moment, aber das nur knapp. Von der Schärfe und den Farben kann es locker das Nikon Objektiv AF 50mm 1.8D und Nikon Objektiv AF 50mm 1.4D bei Offenblende schlagen. Der höhere Preis macht diesen Punkt aber wieder zunichte. Denn bei Blende 1.8 oder 2.0 liegen alle drei Kandidaten sicherlich auf einem Niveau. Besser ist das Bokeh geworden, was beim AF 50mm 1.8D bei Offenblende oft kritisiert wurde. Ich bereue den Kauf jedenfalls nicht, macht Spaß an der D90 und ist eine Klasse Portraitlinse.

    Bilder

    Hier einmal ein kleiner Blendenvergleich: 1.4, 1.8, 2.0, 2.8, 4.0, 5.6, 8.0 und 10.0



    Und hier findet Ihr Bilder vom Nikon AF-S 50mm 1.4G
    http://www.flickr.com/photos/firstma...7622105266635/
    Geändert von firstmad (13.09.09 um 16:35 Uhr)

  14. #63
    BBB
    BBB ist offline
    Foto-Master of
    February
    Avatar von BBB
    Registriert seit
    31.07.2005
    Ort
    Düren
    Beiträge
    1.119


    Standard

    Nikon AF-S DX Nikkor 35mm 1:1,8G Getestet an Nikon D70



    Länge: 52,5mm | Durchmesser: 70mm | Gewicht: 210g


    Lieferumfang:

    + Objektiv
    + Gegenlichtblende (becherförmig)
    + Deckel für Bajonett und Linse
    + Objektivbeutel


    Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:

    Der erste Eindruck ist für ein Objektiv dieser Preisklasse gut. Beim Fokussieren werden nur die hinteren Linsen bewegt, der Rest ist fest. Es gibt also keinen beweglichen Tubus, daher fühlt sich das Objektiv sehr solide an. Der Fokusring ist gummiert und fühlt sich beim Drehen etwas rauher an als z.B. der des AF-S DX 18-70mm Objektivs, ist aber immernoch besser als der der meisten Stangen-AF Objektive. Der AF-Schalter ist etwas schwergänig. Eine Entfernungsskala gibt es leider nicht. Als G-Objektiv hat es auch keinen Blendenring. Der Bajonettanschluss ist aus Metall und besitzt eine Gummiabdichtung. Der Fiterdurchmesser beträgt 52 mm.

    Autofokus

    Das Objektiv besitzt einen Ultraschallmotor. Die Autofokus-Geschwindigkeit ist mittelmäßig, das Objektiv braucht von der Nahgrenze (0,3m) bis zur Unendlich-Stellung 0,6 Sekunden. Der Autofokus findet sein Ziel sehr gut und ich konnte noch keinen Front/Backfokus feststellen. Das Geräusch beim Fokussieren ist lauter als beim AF-S DX 18-70mm, aber immernoch leiser als der Autofokus von Stangen-AF Objektiven. Der Fokusring dreht sich während des AF-Betriebs nicht mit und man kann jederzeit manuell in den Fokus eingreifen ohne einen Schalter umzulegen. Da es keinen Tubus gibt, der sich drehen könnte, ist die Verwendung eines Polfilters kein Problem

    Schärfe, Kontrast, Farbe

    Die Schärfe im Zentrum ist bei allen Blenden sehr gut. In den Ecken ist die Detailschärfe auch bei Offenblende gut, aber der Kontrast leidet ein bisschen. Leichtes abblenden hilft hier. Generell gibt es beim Kontrast und den Farben nichts zu beanstanden.

    Vignettierung, Verzerrung und CAs
    Die Vignettierung ist gering und fällt bei normalen Fotos nicht auf. Die Verzerrung ist für eine Festbrennweite etwas groß. Meistens fällt sie nicht störend auf, aber z.B. bei Architekturfotos kann man tonnenförmige Verzeichnungen erkennen. An Kontrastkanten sind leichte CAs sichtbar.

    Fazit

    Das Objektiv hat ein sehr gutes Preisleistungsverhältnis und bietet sich vor allem für Einsteiger und Preisbewusste als erste Festbrennweite an. Gegenüber dem noch günstigeren AF-D 50mm F1,8 Objektiv kann es mit dem eingebauten AF-S Motor (wichtig für Besitzer von Kameras ohne Motor) und der besseren Verarbeitung punkten. Dafür hat es mehr Verzeichnung und einen etwas langsameren Autofokus. Es bleibt der Unterschied in der Brennweite: Wenn man nicht gerade hauptsächlich Portraits fotografiert, ist meiner Meinung nach 35 mm die bessere Allround-Brennweite (natürlich aufs DX Format bezogen).

    Bilder


    Alle F1,8. Nicht bearbeitet nur aus RAWs konvertiert. Exif sind noch vorhanden.
    Geändert von BBB (28.11.09 um 11:56 Uhr) Grund: Bilder hinzugefügt

  15. #64
    Moderator
    Mousewheel-Killer
    Mamiya
    Avatar von Maddix
    Registriert seit
    23.08.2005
    Ort
    Leipzig
    Beiträge
    10.222


    • Systeminfo
      • CPU:
      • Q6600
      • Kühlung:
      • Wasserkühlung
      • Gehäuse:
      • Coolermaster ATCS Wavemaster
      • RAM:
      • 8 GB OCZ Flex-LC
      • Grafik:
      • 8800GTX
      • Monitor:
      • EIZO S2031WH
      • Betriebssystem:
      • Windows 10
      • Photoequipment:
      • Nikon digital 11-200/2.8, Mamiya
      • Handy:
      • BlackBerry Priv

    Standard



    Nikon AF-S 17-35/2,8 IF-ED Getestet an Nikon D1, Nikon D2x

    Länge: 106 mm | Durchmesser: 83 mm | Gewicht: 750g | Filterdurchmesser: 77 mm

    Lieferumfang:
    • Objektiv
    • Deckel für Bajonett und Linse
    • Objektivköcher aus leder
    • Gegenlichtblende
    • OVP Mit Garantiekarte und Anleitung

    Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:

    Das Nikon 17-35/2,8 ist im ersten Augenblick ein richtiger Brocken. Es ist sehr solide gebaut. Die Außenhaut besteht aus Metall, die Einstellringe laufen alle auch nach längerer Nutzung sehr gut. Es hat einen Blendenring, was eine manuelle Einstellung der Blende an älteren Gehäusen ermöglicht. Die Gegenlichtblende ist aus Plastik, jedoch sehr robust und stabil. Das Objektiv behält seine Baulänge sowohl beim Zoomen als auch beim Fokussieren. Gerade an den professionellen Bodies von Nikon wird dieses Objektiv zum "Totschläger". Eine kompakte Lösung stellt das Objektiv nicht dar.

    Autofokus

    Da es sich um ein AF-S Objektiv handelt hat es natürlich einen Ultraschallfokus. Er arbeitet schnell und recht präzise. Ich habe des öfteren an dem von mir zum Testen genutzten älteren Modell ein quietschen vernommen. Im Singleshot Modus ist ein Eingreifen in den Fokussiervorgang jederzeit möglich. Es kann am Objektiv über einen kleinen Schalter zwischen Autofokus mit manueller Priorität und vollmanuellem Fokus umgeschaltet werden. Mit dem großen Fokusring lässt sich manuell gut nachstellen. Die Entfernungsskala läuft hinter einer kleinen Scheibe.

    Schärfe, Kontrast, Farbe

    Da es sich bei diesem Objektiv um eines der "Pro grade" Objektive von Nikon handelt, wird eine erstklassige Leistung erwartet. Diese liefert es auch. Vor allem im Weitwinkel ist es vollkommen Offenblendtauglich. Lediglich am langen Ende ist es bei Offenblende recht schwach. Ein Abblenden auf Blende 4 bringt jedoch einen deutlichen Sprung in der Qualität. Kontrast und Farben werden natürlich wiedergegeben. Das Bokeh ist, typisch für eine Weitwinkellinse, nicht sehr weich.

    Vignettierung, Verzerrung und CAs

    Dieses Objektiv wurde an Kameras mit 1,5er Crop getestet. Eigentlich ist es jedoch für Kleinbildformat gerechnet. Vignettierung konnte ich somit so gut wie garnicht feststellen.
    Bei 17mm gibt es natürlich eine für ein Weitwinkel typische Verzerrung. Verwendet man das Objektiv jedoch bei 35mm, so sind alle Linien extrem gerade. Gerade am langen Ende ist es perfekt korrigiert.
    CA's sind mir bis jetzt noch nicht stark negativ aufgefallen.

    Fazit

    Dieses Objektiv gehört zu den hochwertigen Linsen. Und das zeigt es auch an jeder Stelle. Schon alleine die Qualität des Äußeren ist beeindruckend. Selbst 8 Jahre alte Exemplare, wie das von mir getestete, sind wirklich einwandfrei. Optisch ist es ein gutes Objektiv. Auch wenn es vor allem in Richtung der 35mm bei Offenblende schwächer wird. Leichtes Abblenden behebt das allerdings sehr gut. Lediglich der kurze Brennweitenbereich könnte am Crop problematisch werden. In vielen Fällen waren mir 35mm einfach zu kurz. Das 17-55/2.8, das genauso schwer und groß ist, wäre hier als Standardzoom abgebrachter. Einziger Kritikpunkt ist für mich die enorme Größe und das Gewicht dieses Objektives. Manche Male habe ich mir schon eine kleinere Alternative gewünscht.

    Bilder


    Nikon D2x @ 19mm @ F10


    Nikon D2x @ 17mm @ F2,8


    Nikon D1 @ 35mm @ F4
    Geändert von Maddix (18.12.09 um 02:21 Uhr)

  16. #65
    Moderator
    Mousewheel-Killer
    Mamiya
    Avatar von Maddix
    Registriert seit
    23.08.2005
    Ort
    Leipzig
    Beiträge
    10.222


    • Systeminfo
      • CPU:
      • Q6600
      • Kühlung:
      • Wasserkühlung
      • Gehäuse:
      • Coolermaster ATCS Wavemaster
      • RAM:
      • 8 GB OCZ Flex-LC
      • Grafik:
      • 8800GTX
      • Monitor:
      • EIZO S2031WH
      • Betriebssystem:
      • Windows 10
      • Photoequipment:
      • Nikon digital 11-200/2.8, Mamiya
      • Handy:
      • BlackBerry Priv

    Standard



    Tokina AT-X Pro 11-16/2.8 Getestet an Nikon D1, Nikon D2x

    Länge: 103 mm | Durchmesser: 83 mm | Gewicht: 560g | Filterdurchmesser: 77 mm

    Lieferumfang:
    • Objektiv
    • Deckel für Bajonett und Linse
    • Gegenlichtblende
    • OVP Mit Garantiekarte und Anleitung


    Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:

    Als lichtstarkes Weitwinkel ist das Tokina AT-X Pro 116 ein recht kleines Objektiv. Die Außenhaut besteht aus Plastik bzw. Metall. Die Verarbeitung ist sehr gut und wertig. Die Gegenlichtblende ist aus recht weichem Plastik, was sie sehr instabil macht. Im Inneren ist sie mit Samt bezogen. Alle Einstellringe laufen weich, nichts wackelt am Objektiv. Beim Zoomen und Fokussieren behält das Objektiv seine Baulänge bei.

    Autofokus

    Der Autofokus wird über den in der Kamera befindlichen Motor gesteuert. Somit ist ein Einsatz an Kameras ohne Fokussiermotor nur mit manueller Fokussierung möglich. Das Objektiv besitzt eine sog. "Fokuskupplung". Zieht man den Fokusring in Richtung der Kamera, wird mit ihr der Fokusring in die Mechanik gekoppelt und es kann mit ihm scharf gestellt werden. Der Autofokus der Kamera wird dadurch deaktiviert. Mit dem großen Fokusring lässt sich manuell gut scharf stellen. Ist der Fokusring auf AF gestellt, beeinflusst er nicht das Scharfstellen.

    Schärfe, Kontrast, Farbe

    Troz der großen Blendenöffnung ist dieses Objektiv erstaunlich scharf. Tokina scheint durch eine Limitierung des Brennweitenbereiches eine akzeptable Schärfe selbst bei Offenblende erreicht zu haben. Gerade in den Ecken scheint es selbst Zooms von Nikon wie das 12-24/4 zu schlagen. Diese Schärfe hat jedoch ihren Preis. So ist der Brennweitenbereich recht klein und auch die Anfälligkeit für Flares ist bei diesem Objektiv sehr hoch.

    Vignettierung, Verzerrung und CAs

    Vignettierung ist bei Offenblende natürlich vorhanden. Jedoch ist sie mir bis jetzt noch nicht negativ aufgefallen. Sie lässt sich auch sehr einfach korrigieren. Abblenden auf Blende 8 sollte das Problem beheben. Wie bei einem Weitwinkel zu erwarten, verzerrt das Objektiv natürlich deutlich. Ein Verstellen der Brennweite auf 16mm ändert die Intensität der Verzerrung, jedoch werden sie damit nicht beseitigt. CA's habe ich bei diesem Objektiv schon bemerkt, jedoch stören sie nicht.

    Fazit

    Das Tokina AT-X Pro 116 ist ein Objektiv, das Kompromisse eingeht. Schon der Brennweitenbereich wird auf 5 mm beschränkt. Es als Zoom zu bezeichnen ist auf jeden Fall optimistisch. Außerdem wird die vergleichsweise hohe Lichtstärke bei den Abmessungen und vor allem der recht günstige Preis mit Abstrichen in der optischen Leistung erkauft. Vergleicht man die wenigen lichtstarken Ultraweitwinkelzooms, so ist das Tokina auf jeden Fall das günstigste. Im vergleich zu seinen "Rivalen" ist es jedoch extrem anfällig für Flares. Selbst gedimmtes Licht in Innenräumen kann zur Ausbildung von stakren Flares führen. Wer mit dem geringen Brennweitenbereich leben kann und seine Fotos so umstellen kann, dass keine Flares zu sehen sind, wird mit diesem Objektiv gerade in Situationen mit wenig Licht noch gute Bilder machen können. Mit dem Cokin P Slim-Holder ist das Objektiv im Übrigen erst ab 12 bzw. 13mm kompatibel.

    Bilder


    Nikon D2x @ 14mm @ F4


    Nikon D2x @ 11mm @ F2.8


    Nikon D2x @ 11mm @ F8
    Geändert von Maddix (19.12.09 um 01:23 Uhr)

  17. #66
    Kapitänleutnant
    Registriert seit
    22.11.2007
    Beiträge
    1.938


    Standard

    Canon EF-S 10-22 3.5-4.5 USM an EOS 40D

    Filterdurchmesser: 77mm • Maße (Durchmesser x Länge): 83.5x89.8mm • Gewicht: 385g

    Lieferumfang:
    + Objektiv
    + Garantiekarte
    + Deckel für Objektiv und Bajonett
    + Bedienungsanleitung
    Die Gegenlichtblende (Canon EW-83E) befindet sich nicht im Lieferumfang und muss separat erworben werden.

    Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:

    Die Verarbeitung erinnert an ein etwas hochwertigeres Kit-Objektiv. Das Objektiv besteht bis auf das Bajonett vollständig aus Plastik und ist mit 385g sehr leicht. Die einzelnen Teile wie Zoom- oder Fokusring machen keinen sehr wertigen Eindruck, laufen aber leicht und präzise. Der Tubus bewegt ich zwar während des Zoomens, ragt aber nicht aus dem Gehäuse raus, sodass Filter ohne Einschränkungen nutzbar sind.
    Der Umschalter für Autofocus-manueller Focus ist klein und leichtfällig.
    Insgesamt würde man bei dem Preis eine bessere Verarbeitung erwarten, wie beispielsweise bei den L-Objektiven.

    Autofokus:

    Das EF-S 10-22mm 3,5-4,5 besitzt einen USM Motor, wodurch Fokussieren sehr schnell, sehr leise (fast unhörbar) und auch sehr präzise vonstattengeht.

    Schärfe, Kontrast, Farbe:

    Die Schärfe ist im Gegensatz zu anderen UWW-Objektiven (z.B. Sigma 10-20mm 4,0-5,6) bereits ab Offenblende brauchbar. Bei Blende F8-11 ist es bis in die Ecken sehr scharf. Abgeblendet ist es bei 10mm schärfer als das o.g. Sigma. Die Farben wirken gut gesättigt und kontrastreich.

    Vignettierung, Verzerrung und CAs:

    Die Verzerrung ist für ein Crop-UWW wirklich sehr gering und es verzeichnet nicht wellenförmig. Die Vignettierung ist bei Offenblende relativ stark und befindet sich abgeblendet auf einem normalen Niveau. Die chromatischen Aberrationen sind bei 10mm bedingt sichtbar, aber nicht störend. Sie nehmen bei steigender Brennweite etwas ab.
    All diese Dinge lassen sich mit entsprechenden Programmen ohne viel Aufwand korrigieren bzw. beseitigen.

    Anfälligkeit auf Gegenlicht:

    Ich habe zahlreiche Gegenlichtaufnahmen gemacht und habe nie störende Flares zu Stande gebracht. Wenn, dann habe ich versucht diese kreativ umzusetzen. Generell ist dieses Objektiv gut gegen Gegenlichtaufnahmen korrigiert.


    Fazit:


    das EF-S 10-22mm 3,5-4,5 ist eins der besten auf dem Markt erhältlichen Ultraweitwinkel-Objektive. Es ist gut korrigiert und liefert über den gesamten Brennweitenbereich sehr scharfe Ergebnisse. Auch bei Gegenlichtaufnahmen versagt es nicht. Nur die Verarbeitung lässt wirklich zu wünschen übrig. Für den Preis erwartet man deutlich mehr. Wer also keine Offenblendtauglichkeit oder das letzte Stückchen Schärfe in den Ecken bei abgeblendeten 10mm benötigt, der sollte zu dem Sigma 10-20 4,0-5,6 greifen. Es ist günstiger und besser verarbeitet.


  18. #67
    Kapitän zur See Avatar von bloodsucker1501
    Registriert seit
    07.10.2003
    Ort
    Berlin
    Beiträge
    3.287


    Standard

    Nikon Objektiv AF-S VR 70-200mm 2.8G ED II getestet an D700



    Länge: 209 mm | Durchmesser: 87 mm | Gewicht: 1540g | Filterdurchmesser: 77 mm | Naheinstellgrenze: 1,4 m (über gesamten Zoombereich) | kleinste Blende: 22

    Lieferumfang:

    * Objektiv
    * Deckel für Bajonett und Linse
    * Objektivtasche CL-M4
    * Gegenlichtblende HB-48
    * Stativhalterung
    * OVP Mit Garantiekarte und Anleitung

    Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:

    Was soll man sagen, ich denke jeder der sich mit Fotografie beschäftigt träumt von so einem Objektiv…allein schon es zu bestellen versprüht Glückshormone ohne Ende. So nun zum Karton. Es kommt perfekt verpackt inkl. allem wichtigen Zubehör.
    Zuerst fällt einem sofort das immense Gewicht des Objektivs auf. Die ganze Ausbalancierung der D700 ist neu. Ohne Batteriegriff mit angesetztem 70 - 200 sieht die Kamera eher zierlich aus und auch das Handling ist wesentlich schlechter. Selbst mit BG sollte man lieber das Objektiv halten als nur die Kamera. Das Gewicht welches auf dem Bajonett lastet ist schon ordentlich.
    Die Verarbeitungsqualität ist über jeden Zweifel erhaben und kann sich locker mit MF Optiken aus den 70er 80er Jahren messen. Kleine Details wie die Eingravierung der Zahlen und die kleine Gummiabdichtung am Bajonettanschluss runden das Ganze ab.
    Der Zoomring läuft sehr angenehm und auch die festmontierte Stativstelle lässt sich in wenigen Augenblicken verstellen. Die eigentliche Stativhalterung ist zum einen mit einer Schraube gesichert und zum anderen durch einen Klickmechanismus an der Vorderseite, die ein versehntliches rausrutschen effektiv verhindern.
    Die Sonnenblende ist aus Hartplastik und passt perfekt ohne zu Haken an das passende Gewinde. Einzig der Objektivdeckel ist bei angesetzter Sonnenblende ein wenig hakelig zu entfernen.

    Autofokus

    Macht richtig Lauen mit der D700…was soll man sagen Ultraschall und schneller geht es glaub ich nicht. Kleiner Testlauf mit Stoppuhr im Handy (also nicht wissenschaftlich aussagekräftig) Auslöser angetippt und einmal von unendlich und zurück in 0,9sec. Die Treffsicherheit empfinde ich als sehr gut wie bei fast allen anderen Objektiven auch, da ist die D700 schon ziemlich weit vorne. Eigentlich nur bei einfarbigen Flächen versagt er. Man kann per Knopf am Objektiv den AF noch begrenzen von unendlich - 5m. Aber ehrlich gesagt bei der Geschwindigkeit ist das sicherlich nur in absoluten Extremsituation nötig.
    Da es mein erstes Objektiv mit Verwackelungsschutz ist kann ich da keine Vergleiche ziehen. Das "extremste" was ich bisher genutzt hatte waren mal 1/60 sec und da gabs keine Probleme, eher schon das sich die Menschen dann anfangen zu bewegen und es zu Bewegungsunschärfe kommt. Die Lautstärke des VRs ist aber nur hörbar wenn man selber das Foto schießt. Da ich aber eh meist über Verschlusszeiten von 1/400 oder mit Blitzanlagen arbeite kann ich zu der Effektivität nicht soviel sagen, da er meist aus ist.


    Schärfe, Kontrast, Farbe

    Das Objektiv ist absolut offenblendtauglich. Hatte bisher aber noch keine Zeit es ausgiebig zu Testen. Da ich bisher nur Blenden zwischen 2,8 - 5,6 genutzt habe ist mir ab Blende 3,2 keine große Steigerung aufgefallen. Es neigt dazu Hauttöne eher weich wiederzugeben als z.B. ein Makroobjektiv. Die Schärfe ist für ein Zoomobjektiv der Wahnsinn! (siehe Bilder im Anhang)
    Mir persönlich gefällt das Bokeh bzw die Freistellung sehr, aber es wird bestimmt Leute geben die etwas zu meckern haben. Da ich aber kein Bokeh-fetischist/experte bin, bin ich glaub ich auch nicht der richtige Ansprechpartner. Kontrast und Farbwiedergabe ist so wie es sein soll, bzw Nikontypisch: Rot und Blautöne werden leicht verstärkt. Welches aber im im ACR leicht zu korrigeren ist über die Sättigung.

    Vignettierung, Verzerrung und CAs

    Hauptkritikpunkt beim Vorgänger war die mittlere Vignettierung gerade bei 200mm am VF. Diesen Kritikpunkt kann man nun vergessen. Es is schlicht keine vorhanden. Da ich meist in der post eh noch eine Vignettierung hinzufüge war das für mich aber nicht so entscheidet.
    Bei Gegenlicht keine Flares erkennbar nur der Kontrast nimmt ab.

    Fazit

    You get what u pay for! Denke es gibt wenige Objektive, welche so perfekt durchgeplant sind. Ich ärgere mich eigenltich nur warum ich nicht schon viel früher dieses Objektiv gekauft habe (also den Vorgänger). Die Bildqualität ist über den gesamten Bereich ausgezeichnet und auch über die Blenden hinweg. Allein die Tatsache das ab Blende 3,2 fast kein Steigerung mehr möglich ist spricht für sich. Leider kann ich noch nicht soviel Bilder zeigen, da die meisten nicht im Inet veröffntlicht werden dürfen. Werde aber in den nächsten Wochen wenn es mal wieder ein bischen besseres Wetter ist und man nicht ständig mit ISO1600 draußen rumrennen muss Fotos nachlegen
    Also ganz klare Kaufempfehlung für alle Nikonuser!
    Auch wenn ich es erst knapp 2 Wochen besitze weiß ich jetzt schon dass sicherlich viele Fotos dieses Jahr mit der Linse entstehen werden und es vielleicht mein 85mm als Lieblingsobjektiv ablösen könnte…
    Wobei viele sich sicherlich ein Pendant mit Blende 4 wünschen, allein schon auf Grund des Preises und des Gewichtes. Aber gerade wenn man sich auf sein Equipment zu 100% verlassen muss sollte der Preis eine untergeordnete Rolle spielen. Außerdem sollte man schon wissen wofür man so ein Objektiv nutzen möchte: Möglichst kurze Verschlusszeiten bei erträglicher ISO, perfekte Freistellungsmöglichkeiten. Allein um 2x Mal im Jahr in den Zoo zu gehen wäre zu schade und auch zu teuer. Als Arbeitstier bildet es zusammen mit dem 14-24 und dem 24-70 sicherlich die Speerspitze des im Moment technisch möglichen im DSLR Bereich.


    Bilder


    Hier ein Beispielbild in aus dem Raw ungeschärft (Exif: f/3,2; 1/200sec, ISO200, 125mm)
    http://www.abload.de/img/702000118na.jpg

    100% Crop ungeschärft aus dem Raw mit CNX2
    http://www.abload.de/img/100z71q.png

    Bessere Bilder folgen in den nächsten Wochen
    Geändert von bloodsucker1501 (10.01.10 um 17:53 Uhr)

  19. #68
    Moderator
    Mousewheel-Killer
    Mamiya
    Avatar von Maddix
    Registriert seit
    23.08.2005
    Ort
    Leipzig
    Beiträge
    10.222


    • Systeminfo
      • CPU:
      • Q6600
      • Kühlung:
      • Wasserkühlung
      • Gehäuse:
      • Coolermaster ATCS Wavemaster
      • RAM:
      • 8 GB OCZ Flex-LC
      • Grafik:
      • 8800GTX
      • Monitor:
      • EIZO S2031WH
      • Betriebssystem:
      • Windows 10
      • Photoequipment:
      • Nikon digital 11-200/2.8, Mamiya
      • Handy:
      • BlackBerry Priv

    Standard



    Walimex/Samyang 85/1,4 IF Getestet an Nikon D2x

    Länge: 78 mm | Durchmesser: 72,2 mm | Gewicht: 513g | Filterdurchmesser: 72 mm

    Lieferumfang:
    • Objektiv
    • Deckel für Bajonett und Linse
    • Gegenlichtblende
    • Objektivbeutel aus Stoff
    • OVP Mit Garantiekarte


    Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:

    Der erste Eindruck der Optik ist gut. Sie ist hochwertig verarbeitet und wird sowohl aus hochwertigen Plastik- als auch aus Metallteilen hergestellt. Keine Teile wackeln und auch der Fokusring läuft sehr weich und leichtgänig. Die Zahlen auf dem Fokusring zur Entfernungsmessung sind eingraviert und gut zu lesen. Da das Objektiv keine elektrischen Kontakte besitzt, muss auch die Blende über den Blendenring manuell vorgewählt werden. Auch dieser lässt sich gut erreichen und rastet hörbar bei jeder Stufe (1/3 Blenden) ein. Lediglich die Gegenlichtblende lässt sich etwas schlecht ansetzten und ist auch nicht aus sehr hochwertigem Plastik.

    Autofokus

    Das Objektiv bietet keinen Autofokus. Eine manuelle Fokussierung ist aber gut machbar, wenn die Kamera einen Schärfeindikator hat. Eine Schnittbildmattscheibe oder eine Mattscheibe mit Prismenring sollten das Scharfstellen nochmals schneller und akkurater von der Hand gehen lassen. Die Übersetzung des Fokusrings ist gut gewählt. Da das Samyang 85/1,4 und das Walimex 85/1,4 beide einen Innenfokus besitzen, dreht sich die Frontlinse beim Fokussieren nicht mit.

    Schärfe, Kontrast, Farbe

    Viele schwören darauf, das Objektiv meist bei Offenblende zu nutzen. Mein persönlicher Eindruck ist da jedoch anders. Auf F2 - F2,8 abgeblendet liefert es noch bessere Ergebnisse, ist aber auch auf F1,4 für Drucke gut zu nutzen. Der Kontrast wird gut wieder gegeben. Bei einer so großen Blendenöffnung ist natürlich auch das Bokeh wichtig. Das 85/1,4 hat hierbei ein schön weiches, welches auch abgeblendet seinen Charakter behält.

    Vignettierung, Verzerrung und CAs

    Das Objektiv ist normalerweise für Kleinbild gerechnet. Da ich es an einer APS-C Kamera getestet habe, habe ich keinerlei Vignette erkennen können. Auch Verzerrungen treten bei diesem Objektiv nicht auf. Für ein Objektiv mit so großer Blendenöffnung ist es auch erstaunlich unanfällig für CA's, was aber nicht heißen soll, dass sie nicht auftreten. Ich habe außerdem einige CA's außerhalb der Schärfeebene sehen können.

    Fazit

    Mit dem Walimex/Samyang 85/1,4 IF bietet sich die Gelegenheit, für wenig Geld eine Optik mit gutem Freistellungspotential zu kaufen. Dabei ist die Schärfe für den Preis auch bei großen Bildern noch gut. Wer keine Probleme mit dem manuellen Scharfstellen an der Optik hat, der wird dieses Objektiv schnell zu schätzen wissen. Nachführen ist natürlich somit auch nur bedingt möglich. Dank des Blendensimulators ist bei Nikon ab 3 stelligen Modellen auch problemlos eine Belichtungsmessung möglich. Als Budgetlinse sicherlich eine Empfehlung wert.

    Bilder
    (durch Klicken gelangt man auf die größere Ansicht)

    Bokeh:


    Nikon D2x @ 85mm @ F1.4


    Nikon D2x @ 85mm @ F2.2

    Beispiele:


    Nikon D2x @ 85mm @ F2.8


    Nikon D2x @ 85mm @ F2.2


    Nikon D2x @ 85mm @ F2.8
    Geändert von Maddix (13.09.10 um 14:33 Uhr)

  20. #69
    Flottillenadmiral Avatar von black-avenger
    Registriert seit
    06.10.2006
    Ort
    Ba-Wü & WÜ
    Beiträge
    4.614


    Standard

    Nikon AF-S VR DX Nikkor 18-105 mm 1:3.5 – 5.6G ED, getestet an Nikon D90





    Länge: 89 mm | Durchmesser: 76 mm | Gewicht: 420 g | Filtergewinde: 67 mm | Naheinstellgrenze: 45 cm | Kleinste Blende: 22-36 | Gerechnet für APS-C (DX)

    Der Zoom Allrounder!


    Lieferumfang:

    + Obektiv
    + Objektivdeckel vorne LC-67
    + Objektivdeckel hinten LF-1
    + Gegenlichtblende HB-32
    + Objektivbeutel CL-1018
    + Garantiekarte und Anleitung


    Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:

    Das Objektiv sieht sehr gut verarbeitet aus, man hat das Gefühl einen Gegenwert für das hingeblätterte Geld in Händen zu halten. Es liegt gut in der Hand, ist in der Basis aus wertigem Kunststoff gefertigt. Die Gummierung an Zoom und Fokusring ist sehr gut, alles liegt gut an, nichts ist lose, zudem ist der Gummi schön griffig. Einzig beim Schütteln des Objektivs vernehme ich ein leichtes „waabern“, es klingt so, als hätten Teile ein minimalstes Spiel, was ich jedoch auf den mehrteiligen Tubus zurückführe, der beim Zoomen ausfährt – tut der Sache meiner Meinung nach jedoch keinen Abbruch.
    Die Brennweite ist gut lesbar angebracht und ein Punkt markiert die aktuell eingestellte Brennweite. Eine Entfernungsskala ist nicht vorhanden, ein Blendenring zur manuellen Einstellung ist ebenso nicht vorhanden (siehe Modelltyp „G“)

    An der Seite des Objektivs finden sich zudem zwei Schalter. Der obere ist für den Autofokus dar. Es gibt die Stellungen A & M. M bezeichnet den komplett manuellen Fokus, A bedeutet demzufolge, dass der Autofokus aktiv ist. Man kann jedoch auch in der A Stellung jederzeit in den Fokus eingreifen, da das Objektiv mit seinem Silent-Wave-Motor ausgestattet ist, weswegen der Fokusring entkoppelt ist.


    Autofokus

    Wie gerade angesprochen arbeitet im Nikkor 18-105 ein Silent Wave Motor, was die Linse auch für die Besitzer mit Bodys ohne eigenem Fokusmotor (D40(x), D60, D3000 oder D5000) brauchbar macht, da der Autofokus an diesen Bodys eben aufgrund des im Objektiv verbauten Fokusmotors nicht auf einen Body internen AF Motor angewiesen ist.
    An meiner D90 (leider keine Vergleichsmöglichkeiten) empfinde ich den Fokus als ausreichend schnell und relativ treffsicher - abhängig von der gewählten Fokusart.
    Mit Fokusart ist wiederum die interne Einstellung des Bodys gemeint, sprich ob Einzelfeldfokus, dynamische Feldwahl oder auto Gruppierung, ein Fokus der nicht sitzt, liegt mit dieser Linse somit wohl eher am Body als am Objektiv.
    Der Fokusmotor arbeitet zudem in einer akzeptablen Lautstärke. Er ist hörbar, jedoch in einer absolut angenehmen Art und Weise.


    Schärfe, Kontrast, Farbe

    Für den Preis dieses Objektivs gibt es in dieser Hinsicht nichts zu meckern. Das Objektiv bildet für mich subjektiv mit einer guten Schärfe ab, selbst in den Ecken und bei Offenblende ist alles ausreichend scharf (siehe Testsample). Ein ganz klein wenig abgeblendet steigert sich die Schärfe noch etwas, aber es ist wie gesagt absolut offenblendtauglich. Das Bild lässt in den meisten Situationen auch in Sachen Kontrast keine Enttäuschung aufkommen. In Extremsituationen hatte ich hier und da Kontrastprobleme, aber das sollte eher an den Umgebungsbedingungen gelegen haben.


    Vignettierung, Verzerrung und CAs

    Bei Offenblende sucht man vergebens nach Vignettierung, allerdings stelle ich von Zeit zu Zeit am langen Ende eine minimalste Vignettierung fest. Man muss hier jedoch schon sehr genau hinschauen, dass diese überhaupt aktiv wahrgenommen wird.
    CAs habe ich bis jetzt auch erstaunlich wenige bis zu keine gefunden, selbst bei kritischen Kontrastübergängen sind mir noch keine gravierenden aufgefallen.



    Recht üblich für ein Objektiv mit einem so großen Brennweiten-Umfang sind jedoch Verzerrungen. Im Weitwinkel Bereich wölbt sich das Bild etwas nach hinten weg, im Telebereich verhält es sich umgekehrt. Diese Verzerrungen fallen jedoch in einen erträglichen Bereich. Es ist nicht zu vergleichen mit Superzooms. Die Verzerrungen des Nikkor 18-105 lassen sich binnen kurzer Zeit sehr gut in der Nachbearbeitung beheben.


    Bildstabilisator VR – Vibration Reduction

    Der Bildstabilisator arbeitet bei diesem Objektiv absolut hervorragend. Es ist sozusagen ein Unterschied wie Tag und Nacht zwischen aktiviertem und deaktiviertem Stabilisator. Bei 105mm spielt der Stabilisator seine Stärke voll aus. Ist der Stabilisator deaktiviert, so ist jedes Zittern deutlich im Sucherbild zu sehen. Wird der Stabilisator nun aktiviert, sind die kleinen Zitterer nahezu vollständig ausgeglichen. Es ist, als würde einem jemand vorne plötzlich das Objektiv festhalten. Ich finde das Ergebnis sehr, sehr zufriedenstellend. Durch den Bildstabilisator können über den gesamten Brennweitenbereich hinweg, aber vor allem bei 105mm deutlich längere Belichtungszeiten realisiert werden. Ich gehe sogar so weit und behaupte, dass bei einer halbwegs ruhigen Hand Belichtungszeiten von 1s und mehr von statischen Objekten akzeptabel durchführbar sind.
    Das nachfolgende Bild von meiner Steckdose (viele Linien als Indikator für Verwackeln) wurde bei 105mm geschossen mit einer Sekunde Belichtungszeit – frei Hand.


    1s @105mm @f36


    Bokeh

    In Sachen Bokeh scheiden sich die Geister, und offen gestanden sehe ich mich nicht als die richtige Person, ein Bokeh zu beurteilen. Allerdings finde ich persönlich für mich das Bokeh nicht allzu verkehrt, es erscheint mir schön weich.


    @105mm @f 5.6


    Fazit

    Wie bereits oben in der 2. oder 3. Zeile als Gesamtaussage dieses Tests stellt das AF-S Nikkor 18-105mm für mich eine Allzweckwaffe dar. Es ist für mich, sofern genug Licht vorhanden ist, das Standardobjektiv auf der Cam. Die Brennweite von 18-105mm gestattet sehr vielseitige Anwendungsmöglichkeiten.
    Zudem liefert das Objektiv eine hervorragende Bildqualität für den vergleichsweise niedrigen Preis. Durch den Bildstabilisator lassen sich stellenweise auch bei wenig Licht sehr gute Ergebnisse erzielen.
    Nach nunmehr knapp einem Jahr mit diesem Objektiv bin ich immer noch höchst zufrieden und habe aktuell keinen Grund dieses Objektiv als Immerdrauf durch ein anderes zu ersetzen.
    Ich bereue es keinesfalls, dieses Objektiv als Kitlinse zur D90 genommen zu haben, ich würde es jederzeit wieder tun und empfehle dieses Objektiv uneingeschränkt weiter.


    Bilder

    Folgen noch


    Ich entschuldige mich, falls einige der Bilder oben etwas gematscht aussehen. Ich musste leider die Skalierung von abload nutzen, mir stand gerade nichts anderes zur Verfügung. Die richtigen Testsamples werden dann ordentlich verkleinert
    Geändert von black-avenger (23.03.10 um 16:51 Uhr)

  21. #70
    Fotomaster Dezember 08
    Registriert seit
    15.10.2007
    Beiträge
    3.353


    • Systeminfo
      • Photoequipment:
      • Canon Digital, Leica Analog

    Standard

    Voigtländer Nokton 35mm F1.4 SC getestet an Voigtländer Bessa R2A & Leica M6 TTL



    Lieferumfang:

    + Objektiv
    + Deckel für Bajonett und Linse
    + Anleitung
    + Garantiekarte

    Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:

    Ich hatte bei dem Preis dieses Objektivs eigentlich keine besonders gute Verarbeitung erwartet, aber es fühlt sich wirklich erstaunlich solide an. Der Fokusring läuft absolut weich und der Blendenring rastet satt bei jeder halben Blendenstufe ein.
    Für F1.4 ist die Linse wirklich sehr klein und mit 200g auch perfekt als „Immerdabei-Linse“ geeignet.

    Autofokus

    Das Nokton verfügt natürlich über keinen Autofokus.
    Dank des gut verarbeiteten Fokusringes und dem hellen Messsucher in der Bessa R2A ist das Fokussieren kein Problem und lässt sich relativ schnell bewerkstelligen.

    Schärfe, Kontrast, Farbe

    Das 35er Nokton gibt es in zwei Varianten zu kaufen, zum einen in der SC Version (Single Coated) und zum anderen in der MC Version (Multi Coated). Die SC Version soll einen eher klassischen Look und etwas weniger Kontrast haben und die MC Version soll dagegen etwas moderner wirken.
    Wie viel Unterschied zwischen den beiden Versionen tatsächlich vorhanden ist kann ich nicht sagen, ich habe mich jedenfalls für die SC Version entschieden.
    Offen ist die Linse von der Schärfe in Ordnung, jedenfalls in der Mitte. Vorallem bei weiten Distanzen fällt ein doch recht starker Schärfeabfall zum Rand hin auf. Richtig knackig wird die Schärfe wenn man 2-3 Stufen abblendet.
    Negativ aufgefallen ist mir die Gegenlichtanfälligkeit, zwar nur hauptsächlich bei Offenblende, aber trotzdem kann es da störende Flares geben.
    Oft wird das Bokeh in Foren als sehr unruhig beschrieben, so ganz bestätigen kann ich das allerdings nicht. Es sieht für mich sehr in Ordnung aus.

    Vignettierung, Verzerrung und CAs

    Vignettierung ist bei Offenblende sichtbar und lässt sich mit etwas abblenden verbessern.
    Das Objektiv ist nicht wirklich für Architektur geeignet, Verzerrungen bei geraden Linien an den Rändern sind doch auffallend.
    Da ich das Objektiv bisher nur an Film verwendet habe und auch fast ausschließlich mit S/W kann ich nicht viel zu CAs sagen.

    Fazit

    Ein 35 1.4 für unter 500€ ist schon richtig toll, dass man dabei aber nicht die Leistung eines Leica Summilux erwarten kann ist klar. Trotzdem hat Cosina Voigtländer da ein wirklich interessantes Objektiv geschaffen. Die Verarbeitung ist exzellent und die Schärfe ist OK, allerdings hat es mit der Gegenlichtanfälligkeit und der Verzerrung ein paar Schwächen.
    Wer auf diesen nicht ganz perfekten "look" steht, kann glücklich werden mit dem Objektiv.

    Bilder


    F1.4


    F1.4


    F2
    Geändert von Thomas92 (18.04.11 um 20:47 Uhr)

  22. #71
    Admiral
    Registriert seit
    19.10.2006
    Beiträge
    10.200
    Themenstarter


    Standard

    Voigtländer Ultron 35mm F1.7 M39 getestet an Voigtländer Bessa R2 mit Voigtländer M39/Leica-M Adapter



    Lieferumfang:

    + Objektiv
    + Deckel für Bajonett und Linse
    + Gegenlichtblende

    Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:

    Das Objektiv ist recht robust und hochwertig verarbeitet, Fokus und Blendenring läuft super smooth, die Gegenlichtblende sitzt bombenfest - ein Canon L Objektiv kommt an die Verarbeitung nicht unbedingt ran
    Das Objektiv hat eigentlich ein M39 Bajonett, lässt sich aber ohne Probleme auf Leica-M mounten per Adapter. Hier auf jeden Fall den original Voigtländer Adapter kaufen. Die billig Adapter machen gerne mal Probleme, falls nicht sauber alle Maße eingehalten wurden.

    Autofokus

    Das Ultron verfügt logischerweise nicht über einen Autofokus.
    Der manuelle Fokus läuft angenehm und exakt, mit hellem Sucherfeld der R2 kein Problem, auch in low light Situationen.

    Schärfe, Kontrast, Farbe

    Das Ultron wird im Allgemeinen ( z.B RFF ) als ziemlich scharf beschrieben, ich kann diesen Eindruck bestätigen, wenngleich das Nokton wohl noch ein bisschen schärfer ist. Hier muss man aber auch sagen, dass Film, Chemie und deren Zusammenspiel da sehr viel beeinflussen können.
    Kontrast ist sehr gut, Gegenlichtprobleme wie das Nokton hat das Ultron nicht.
    F1.7 bildet gut scharf ab und ist meiner Meinung nach uneingeschränkt nutzbar.
    Da ich quasi nur s/w fotografiere, kann ich zur Farbwiedergabe nicht viel sagen.

    Vignettierung, Verzerrung und CAs

    Leichte Vignettierung sieht man offen, wie immer hilft hier abblenden.
    Die Verzerrung ist relativ gering, ist mir noch nie störend aufgefallen.

    Fazit

    Das Ultron ist neu nicht mehr wirklich zu erhalten, außer ein Händler hat noch ein paar Restposten da. Einführung dürfte um 2001 gewesen sein.
    Gebraucht ist es aber auf jeden Fall einen Kauf wert, zumal man es oft schon für gute 250 Euro erhält. Beachten sollte man, dass am besten der original Voigtländer Adapter dabei ist. Ein qualitativ hochwertiger schlägt sonst nochmal gut und gerne mit 50-70 Euro zu Buche.
    Eine Alternative wäre das doppelt so teure, dafür auch lichtstärkere Nokton 35mm F1.4.
    Das bessere Preis/Leistung Verhältnis bietet aber, zumindest gebraucht, das Ultron.


    Bilder

    Kommen morgen…
    Geändert von H0mbre (05.04.10 um 02:35 Uhr)

  23. #72
    Fotomaster Dezember 08
    Registriert seit
    15.10.2007
    Beiträge
    3.353


    • Systeminfo
      • Photoequipment:
      • Canon Digital, Leica Analog

    Standard

    Voigtländer Nokton 50mm F1.1 getestet an Voigtländer Bessa R2A & Leica M6 TTL



    Lieferumfang:

    + Objektiv
    + Deckel für Bajonett und Linse
    + Gegenlichtblende
    + Anleitung
    + Garantiekarte

    Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:

    Das Nokton 50/1.1 ist für Rangefinderverhältnisse eine relativ große und schwere Linse. Mit einem Gewicht von 430g liegt das Objektiv auch wie ein richtig schöner Glasklumpen in der Hand.
    Die Verarbeitung ist genial, der Fokusring läuft butterweich und der Blendenring lässt sich meiner Meinung nach sogar noch angenehmer bedienen als der des 35er Nokton, da er etwas weicher einrastet.
    Die Gegenlichtblende muss angeschraubt werden und sitzt dann absolut fest.
    Durch die Größe der Linse wird der Sucherrahmen etwas abgedeckt, wie das bei der R2A dann ausschaut sieht man hier: Ohne Geli, Mit Geli
    Ohne Gegenlichtblende lässt es sich Problemlos im Alltag fotografieren, mit Geli ist es meiner Meinung nach schon etwas störend.

    Autofokus

    Auch dieses Voigtländer verfügt logischerweise über keinen Autofokus.
    Bei Offenblende sollte man natürlich sehr genau arbeiten, da sonst der Fokus schnell nicht mehr an der gewünschten Stelle liegt. Das ist zumindest bei statischen Motiven kein Problem, bei beweglichen Zielen ist das Fokussieren schon nicht mehr ganz so leicht.

    Schärfe, Kontrast, Farbe

    Bereits bei Offenblende ist die Schärfe mehr als überzeugend, wirklich erstaunlich wie knackig diese Linse abbildet. In diesem Punkt konnte mich das Nokton also 100%ig überzeugen.
    Der Kontrast ist ebenfalls bereits offen schon richtig gut und Gegenlicht ist so gut wie kein Problem für dieses Objektiv.
    Auch diesem Nokton wird oft hinterhergesagt ein unruhiges Bokeh zu haben, dem kann ich zustimmen. Ab und zu kann man wirklich ein harsches Bokeh provozieren.

    Vignettierung, Verzerrung und CAs

    Verzerrung konnte ich keine entdecken.
    Offen ist natürlich Vignettierung vorhanden, diese lässt sich aber mit Abblenden gut unter Kontrolle bringen.
    CAs sind ebenfalls vorhanden, für so ein lichtstarkes Objektiv ist das aber nicht ungewöhnlich. Auch hier hilft etwas Abblenden.

    Fazit
    Das 50 F1.1 ist wohl das lichtstärkste Objektiv welches man für unter 1000€ bekommen kann.
    Gerade deswegen ist die Leistung die man dafür bekommt sehr erstaunlich.
    Welche Alternativen zu diesem Objektiv gibt es? Das alte Leica Noctilux F1 (nur mehr gebraucht für rund 3000-4000€) und das neue Noctilux F0.95 (neu für 8000€).
    Manche Leute schwören auf die Charakteristik bzw. den klassischeren Look des Noctilux F1, allerdings soll dieses weicher abbilden und stärker vignettieren als das Nokton.
    Es sollte also wirklich jeder für sich selbst entscheiden welchen Look man eher präferiert und wie viel Geld es einem Wert ist.
    Ich kann da nur nochmal sagen, dass das Preis-/Leistungsverhältnis beim Voigtländer ziemlich gut ist.

    Bilder


    F1.1


    F1.1


    F1.1
    Geändert von Thomas92 (28.06.10 um 19:29 Uhr)

  24. #73
    Fregattenkapitän Avatar von ~HazZarD~
    Registriert seit
    08.02.2007
    Ort
    Erlangen
    Beiträge
    2.891


    • Systeminfo
      • Motherboard:
      • Asrock Z170M Extreme 4
      • CPU:
      • i5-6600K
      • Gehäuse:
      • Fractal Design Define Mini
      • RAM:
      • 16GB Teamgroup DDR4
      • Grafik:
      • KFA RTX2070
      • Monitor:
      • BenQ SW2700PT
      • Netzteil:
      • Seasonic X-660
      • Betriebssystem:
      • Windows 10 Pro 64bit
      • Photoequipment:
      • Sony A7RII mit Linsensuppe
      • Handy:
      • OnePlus 6

    Standard

    Nikon AF-S 24-70 2.8G ED Getestet an Nikon D700


    Länge: 133 mm (@50mm) | Durchmesser: 83 mm | Gewicht: ~900 g | Filtergewinde: 77 mm | Naheinstellgrenze: 39 cm (35-50mm) | Kleinste Blende: 22

    Lieferumfang:
    • Objektiv
    • Streulichtblende (HB-40)
    • Objektivköcher (CL-M3)
    • Bajonettdeckel (LF-1)
    • Frontdeckel (LC-77)
    • Garantiekarte
    • Anleitung




    Erster Eindruck, Haptik und Verabeitung:

    Als ich das Objektiv das erste mal im Laden in den Händen hielt war ich von der Größe des Objektivs etwas überrascht. Wenn man nicht gerade auf die Brennweitenangaben auf dem Objektiv guckt könnte man meinen eher ein Telezoom für DX in den Händen zu halten. Beim Anfassen fühlt man sofort das stabile Magnesiumgehäuse.
    Alles sitzt dort wo es sein sollte und nichts wackelt. Den Tubus kann man auch bei maximaler Länge (bei 24mm) nicht zum wackeln bewegen. Der Zoomring ist angenehm gedämpft und über den ganzen Bereich angenehm zu bewegen (ohne das sich der Widerstand ändert). Lediglich der Fokusring könnte etwas stärker gedämpft sein. Bei einem Drehweg von nur etwa 80° von Unendlich bis zur Naheinstellgrenze wird man allerdings nur in Notfällen freiwillig manuell fokusieren.
    Setzt man die Streulichtblende an das Objektiv wächst es nochmals um ein respektables Stück von 15,5cm (@24mm) auf 19cm. Die Blende deckt im Weitwinkelbereich bei so ziemlich jeder Kamera den internen Blitz ab, so das man hier nicht um einen Aufsteckblitz herumkommen wird. Das AF-Assist Lämpchen wird ebenfalls fast komplett abgedeckt und hat in der Praxis so keinen Nutzen mehr.


    Autofokus:

    Lässt sich im Grunde mit zwei Worten beschreiben: affenschnell und punktgenau. Hier kommt der kurze Fokusweg wieder zum tragen, da der Motor hier nicht viel Weg bis zum passenden Punkt zurücklegen muss. Die Genauigkeit ist vom kurzen Weg allerdings nicht negativ beeinflusst.
    Zusammen mit dem 3D-Tracking der D700 hatte ich mit dem Objektiv zumindest keinerlei Probleme in einer nur von ein paar Spotlights beleuchteten Fläche Tanzpaare (Tuniertanz, also was flotteres) in den Fokus zu bekommen und zu verfolgen.


    [u]Schärfe, Kontrast, Farbe:[u]

    Ich empfinde die Linse, auch am Kleinbild, Voll Offenblendtauglich. Klar lässt die Schärfe zu den Rändern und Ecken etwas nach, aber nicht so schlimm das es nötig wäre abzublenden.
    Die Farbwiedergabe ist für mich subjektiv sehr natürlich und als normal einzustufen.


    Vignettierung, Verzerrung und CAs:

    Bei 24mm ist die (tonnenförmige) Verzerrung am Kleinbild schon deutlich zu sehen, auch wenn ich es nicht so schlimm finde wie es mancherorts verbreitet wird. Am langen Ende gibt es dann eine leichte kissenförmige Verzerrung.
    Bei Offenblende ist es natürlich das ein Zoom mit der Geschwindigkeit vignettiert, das Ganze lässt sich durch Abblenden aber gut in den Griff bekommen.

    Fazit:

    Wie man so schön sagt: "You get what you pay for". Ich denke das kann man bei dem Objektiv hier auch anwenden.
    Die Verarbeitung ist wie man es von einem "pro-grade" Objektiv erwarten könne perfekt. Der Autofokus ist extrem fix und verweigert auch bei schwierigen Lichtverhältnissen nicht gleich seinen Dienst. Von der optischen Leistung ist das Objektiv auch am Kleinbild voll offenblendtauglich.
    Was auch sehr angenehm ist, ist das das Objektiv mit aufgesetzter Gegenlichtblende unabhängig von Brennweite seine Größe nicht verändert.
    Der einzige Nachteil ist für mich die Größe mit aufgesetzer Gegenlichblende (19cm länge) die je nach Situation auch mal etwas unhandlich werden kann.

    Insgesammt kann ich aber jedem der auf der Suche nach einem schnellen Standartzoom ist und nicht davor zurückschreckt etwas mehr Geld auszugeben dieses Objektiv ans Herz legen.


    Bilder:

    Kommen nach

  25. #74
    Korvettenkapitän Avatar von Vraccasil
    Registriert seit
    01.01.2007
    Beiträge
    2.486


    • Systeminfo
      • Motherboard:
      • ASRock Extreme 4
      • CPU:
      • Core i7 6700k@4,5GHz
      • Kühlung:
      • Phanteks PH-TC14
      • Gehäuse:
      • Fractal R6 Blackout
      • RAM:
      • 32GB 3200MHz DDR4 Trident Z
      • Grafik:
      • Palit GTX 980ti SuperJetstream
      • Storage:
      • Synology NAS mit 6+8TB
      • Monitor:
      • Dell U2713H
      • Betriebssystem:
      • Win 10, OSX
      • Notebook:
      • MBA Late 2012
      • Photoequipment:
      • EOS 5D Mark III, Canon 50mm F1.4, Canon 16-35 F4.0 L, Speedlite 430EX II, GoProHero 4 Silver, SJ4000
      • Handy:
      • S6

    Standard

    Canon EF-S 55-250 IS getestet an EOS 40D




    Lieferumfang:
    - Objektiv
    - Frontdeckel
    - Bajonettdeckel

    + Gegenlichtblende ET-60 muss für rund 20€ extra erworben werden.


    Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:
    Das Objektiv ist gut verarbeitet, nichts klappert oder wackelt. Der gummierte Zoomring lässt sich geschmeidig drehen. Da ich bisher nur das Kitobjektiv kannte (18mm-55mm 3.5-5.6) kann ich zwar nicht sonderlich viele Vergleiche anstellen, doch zwischen dem Kit und dem EF-S 55-250 IS liegen Welten in der Verarbeitung und Haptik. Für den Preis kann man wirklich nicht meckern!


    Autofokus
    Der Autofokus ist zwar kein USM, verrichtet aber dennoch seinen Dienst. Er ist sehr treffsicher, auch bei schwierigen Lichtverhältnissen, aber auch nicht außergewöhnlich schnell. Geräusche sind beim Fokussieren deutlich wahrzunehmen.


    Schärfe
    Die Schärfe ist bei Offenblende und maximalem Zoom etwas weich, lässt sich durch leichtes Abblenden aber deutlich verbessern. Generell ist die Schärfe für ein Objektiv dieser Preisklasse beeindruckend.


    Farbwiedergabe
    Die Farben sind natürlich. Ich konnte nichts besonderes feststellen.


    Vignettierung, Verzerrung und CAs
    Bei 55mm und Offenblende ist eine ganz leichte Vignettierung zu erkennen. Diese ist bei mir bisher aber nie ins Gewicht gefallen.



    Fazit
    Als Schüler habe ich das Geld nicht allzu locker sitzen, deswegen habe ich mich für das EF-S 55-250 IS entschieden - und ich bereue nichts, für den Preis kann man wirklich nicht mehr erwarten. Die Verarbeitung, Haptik und Schärfe ist überzeugend und der Brennweitenbereich gerade für Anfänger ideal. Ich möchte an dieser Stelle eine klare Kaufempfehlung ausprechen!



    Bilder
    Geändert von Vraccasil (21.08.10 um 23:01 Uhr)

  26. #75
    Korvettenkapitän Avatar von Vraccasil
    Registriert seit
    01.01.2007
    Beiträge
    2.486


    • Systeminfo
      • Motherboard:
      • ASRock Extreme 4
      • CPU:
      • Core i7 6700k@4,5GHz
      • Kühlung:
      • Phanteks PH-TC14
      • Gehäuse:
      • Fractal R6 Blackout
      • RAM:
      • 32GB 3200MHz DDR4 Trident Z
      • Grafik:
      • Palit GTX 980ti SuperJetstream
      • Storage:
      • Synology NAS mit 6+8TB
      • Monitor:
      • Dell U2713H
      • Betriebssystem:
      • Win 10, OSX
      • Notebook:
      • MBA Late 2012
      • Photoequipment:
      • EOS 5D Mark III, Canon 50mm F1.4, Canon 16-35 F4.0 L, Speedlite 430EX II, GoProHero 4 Silver, SJ4000
      • Handy:
      • S6

    Standard Canon EF 70-200 F/4 L USM getestet an EOS 40D



    Lieferumfang:
    - Objektiv
    - Frontdeckel
    - Bajonettdeckel
    - Streulichtblende
    - Objektivköcher

    Erster Eindruck, Haptik und Verarbeitung:
    Wow, das EF 70-200 F/4 L USM erstrahlt im typischen L-weiß, alles sitzt bombenfest, nichts klappert oder wackelt. Die Verarbeitung ist absolute spitze. Kann man bei dem Preis allerdings auch erwarten!

    Autofokus
    Ein echter USM - unglaublich schnell, präzise und nahezu unhörbar. Am Objektiv befindet sich ein kleiner Schalter mit dem man die Naheinstellgrenze von 1,2m auf 3m erweitert, woraus ein noch schnellerer Fokus resultiert.
    Ich bin vom EF-S 55-250 IS auf das OBjektiv umgestiegen und mir war sofort klar, dass zwischen den beiden Objektiven im Autofokus Welten liegen.
    Ich bin hellauf begeistert!


    Schärfe

    Die Schärfe ist bei meinem Exemplar in jedem Brennweitenbereich unglaublich gut und defintiv Offenblendtauglich! Auch hier überzeugt das L!


    Farbwiedergabe

    Die Farben gefallen mir ausgezeichnet. Weder zu warm, noch zu kalt. Im Großen und Ganzen sehr natürlich.


    Vignettierung, Verzerrung und CAs
    Ich konnte bisher weder Vignettierung, Verzerrung noch CAs feststellen.


    Fazit
    Nach der kurzen Zeit, die ich das Objektiv nun habe kann ich dennoch schon sagen, dass ich mich in die Optik verliebt habe
    Als einzig für mich bezahlbares L überzeugt es in jeder Hinsicht und ich bereue den Kauf in keinster Weise.

    Wer das nötige Kleingeld hat, kann aber auch direkt zur 2.8er Variante greifen. Ich nehme an, diese überzeugt ebenso!



    Bilder







Seite 3 von 5 ErsteErste 1 2 3 4 5 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •