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Internet-TV Joost bereitet Probleme

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Nachdem der Internet-TV Dienst "Joost" einigermaßen erfolgreich in der Betaphase verläuft, haben die Skype-Gründer noch mit vielen kleinen und kontraproduktiven Fehlern zu kämpfen. Darunter fallen unübersichtliche Suchmasken, überforderte Server und ein noch sehr geringes Angebot. Laut den Gründern sollen diese Fehler aber alle bis zum offiziellen Start im Sommer dieses Jahres behoben werden um so eine möglichst ansprechende und große Plattform beim Release anbieten zu können. In der aktuellen Testphase sind rund 500.000 Nutzer registriert, von denen jedoch nur knapp 40.000 Nutzer regelmäßig agieren. Um herkömmliche Fernsehsendungen kostenlos online anzubieten, braucht Joost! die Vertriebsrechte für die einzelnen Sender. Neben CBS und Viacom, die Serien wie Survivor, CSI und den Musiksender MTV beinhalten, sollen nach dem Release auch noch viele weitere, bekannte TV-Gruppen hinzukommen um das bestehende Angebot grundlegend zu erweitern.Die Finanzierung des Projekts - wie sollte es auch anders sein - geschieht über Werbeeinblendungen innerhalb der Video-Angebote, die nicht übersprungen werden können. Wie lang diese sind ist immer unterschiedlich und nicht beeinflussbar. Eine Zielgruppe für das Projekt "Joost" ist wohl vorhanden, denn laut Ofcom - der britischen Telekomregulierungsbehörde - laden schon jetzt über 60 Prozent von Großbritanniens Jugend regelmäßig TV-Shows aus dem Netz. Durch Joost soll das System dann legalisiert und vereinfacht werden.

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