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Firefox 44 jetzt mit Web-Push-Benachrichtigungen

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Firefox 2013 LogoMozilla hat die finale Version von Firefox 44 zum Download bereitgestellt. Ab sofort unterstützt der Browser nun Push-Benachrichtigungen von Webseiten. Nutzer müssen sich daher nicht mehr mit Apps, E-Mails oder Textmitteilungen behelfen. Zusätzlich schließt die aktuelle Browser-Version auch mehrere – zum Teil kritische – Sicherheitslücken.

In einem Blogeintrag informiert Dan Callahan, Softwareentwickler bei Mozilla, über die neue Web-Push-Funktion. „Solange Ihr Browser läuft, kann er Benachrichtigungen von Webseiten empfangen, auch dann, wenn die Seite nicht geöffnet ist. Das heißt, Sie können den E-Mail-Tab schließen und erkennen dennoch, wenn eine neue Nachricht eintrifft. Dies ist ein großer Vorteil sowohl für den Speicherverbrauch, die Performance, als auch für die Akkulaufzeit.“

Hinsichtlich der Sicherheit betont Callahan, dass Web-Push die explizite Genehmigung des Nutzers erfordere, um Benachrichtigungen zu senden. Web Push halte eine dauerhafte Verbindung zu einem Push Service, vergleichbar mit einem zentralen Relay-Dienst für Benachrichtigungen. Dabei setze jeder Browseranbieter auf einen eigenen Push Service.

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Web Push setzt die Einwilligung des Nutzers voraus (Bild: hacks.mozilla.org).

Um die Datensicherheit zu wahren, erhalte der Browser für jede Webseite eine eigene, anonymen Kennung. Zusätzlich werde der Datenverkehr mit einem Schlüsselpaar geschützt, welches nur der Browser kenne. Eine weitere Voraussetzung für die Verbindung mit dem Push Service ist, dass ein aktives Web-Push-Abonnement vorliegt. Dies könne von einer Webseite stammen oder auch von Browser-Features wie Firefox Sync und Firefox Hello, das Audio- und Videogespräche direkt im Browser ermöglicht.

Momentan werde Web Push nur von der Desktop-Version von Firefox unterstützt, so Callahan. Die Unterstützung von Chrome sei nicht vollständig und erfordere einige zusätzliche Setup-Schritte; das Team von Microsoft Edge ziehe die Push-Funktion in Betracht.

Neu in Firefox 44 sind laut Release Notes auch verbesserte Warnungen für Zertifikatsfehler und nicht vertrauenswürdige Verbindungen. Auch werden nun Videos im H.264-Format unterstützt, wenn das System einen entsprechenden Decoder vorweist. Ist dies nicht der Fall, wird auf das WebM/VP9-Format ausgewichen. Weiterhin bietet Firefox 44 den Open-Source-Kompressionsalgorithmus „Brotli".

Der Browser lässt sich auf der offiziellen Webseite für Windows, Mac OS X und Linux herunterladen und kann, wie gewohnt, auch über die Update-Funktion des Browsers aktualisiert werden.

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Kommentare (3)

#1
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Registriert seit: 24.04.2010

Fregattenkapitän
Beiträge: 2576
Der Browser ist tatsächlich schneller geworden.

Ne richtig gute Arbeit die die Google-Leute da fabriziert haben. Sowas darfs auch gern häufiger geben.
#2
Registriert seit: 15.12.2014

Bootsmann
Beiträge: 702
google ? Was hab ich verpasst ? ;)
#3
customavatars/avatar133552_1.gif
Registriert seit: 24.04.2010

Fregattenkapitän
Beiträge: 2576
Die haben den Kompressionsalgorithmus entwickelt. Siehe vorletzter Absatz.
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