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ADATA stellt SSD XPG SX930 vor

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adata logoADATA hat mit der XPG SX930 eine neue SSD-Serie angekündigt. Der Hersteller verspricht, dass die Laufwerke eine hohe Ausdauer besitzen sollen und zudem durch eine hohe Performance punkten sollen. Die Laufwerke im 2,5-Zoll-Format sind mit einem SATA-Anschluss mit 6 Gb/s ausgestattet und sollen das Interface mit 560 MB/s beim Lesen und 460 MB/s beim Schreiben von Daten fast komplett ausreizen. Beim Controller setzt der Hersteller auf den JMicron-Chip JMF670H. Dieser soll zusammen mit dem DDR3-Cache bei zufälligen Lese- und Schreibzugriffen besonders schnell arbeiten und somit im Alltag immer genügend Geschwindigkeit bieten.

Beim Speicher greift das Unternehmen auf einen 16-nm-NAND von Micron zurück, welcher laut ADATA selektiert wurde, um die Fehlerrate besonders niedrig zu halten. Im Gegensatz zur Konkurrenz werden zudem keine TLC-Chips zum Einsatz kommen, sondern die robusteren MLC-Bausteine eingesetzt.

adata xpg sx930

Die XPG SX960 Serie soll in Kürze im Handel stehen und mit 120, 240 und 480 GB Kapazität an den Start gehen. Das kleinste Modell soll 79 Euro kosten, die 240-GB-Version 120 Euro und die 480-GB-Variante 246 Euro. Der Hersteller gewährt für seine Laufwerke eine Garantiezeit von fünf Jahren.

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Kommentare (2)

#1
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Registriert seit: 16.01.2009

Stabsgefreiter
Beiträge: 380
Mich amüsieren immer diese Werbeaussagen der 3rd Party Hersteller zur Selektion des Speichers. Glauben die etwa, dass die Flashhersteller ihnen die besten Bausteine zur Verfügung stellen,
obwohl Micron/Crucial (+ Intel), Samsung oder Toshiba/SanDisk eigene SSDs vertreiben?

Oder ist es nicht viel wahrscheinlicher, dass die 3rd Party Hersteller erst zum Zug kommen, wenn die Flashproduzenten die besten Stücke schon für sich reserviert haben?

Dann stellt sich natürlich die Frage wieso man überhaupt auf einen 3rd Party Hersteller setzen sollte, denn der kann im Preiskampf nur bestehen, wenn er Flashbausteine mit schlechterer Qualität
verbaut (schließlich macht der Speicher einen Großteil der Kosten aus).
#2
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 14076
3rd Party Hersteller können auch hochwertige NANDs bekommen, aber die sind dann richtig teuer und da wird dann auch ein Micron oder Toshiba Label drauf sein. Wenn aber AData, Kingonston, Transcend, etc. oder gar nichts drauf steht, dann ist es immer selbst gebinntes NAND und das dürfte von Restwafern stamen wo die besten Stück vom NAND Hersteller selbst entnommen wurden. Davon nehmen diese 3rd Party Hersteller dann die besten für ihre besten SSDs, die weniger guten für die Budget SSDs und die ganz miesen kommen in billige USB Sticks und Speicherkarten, die sowieso kaum ein Kunden rekalmiert weil sie das nicht lohnt.

Wenn die Anbieter das Binnen wenigstens halbwegs ordentlich machen und wirklich alle NAND Dies in den Budget SSDs ein paar Hundert P/E Zyklen überstehen Ausfälle und ohne die Daten nach kurzer Zeit zu verlieren, dann reicht das für die meisten Heimanwender auch und die SSDs kommen über die meist 3 Jahre Garantie, danach sind auch total überhöhte TBW Angaben dann egal, die Garantie ist ja abgelaufen.

Was an der ADATA XPG SX930 irgendwie interessant sein und deren Preis rechtfertigen könnte, verstehe ich nun wirklich nicht, die hat im Review bei Anandtech zumeist gegen die viel günstigere Crucial BX100 (bezogen auf die genannte UVP) verloren, gegen die ebenfalls deutlich güntigere 850 Evo sieht sie kein Land, aber derer JMicon JMF 670H Controller ist auch nur Entry Level bis maximal Mainstrem, so sieht es zumindest auch JMicron selbst.
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