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Amazon Echo als Vorbild: Sonos will Sprachassistenten integrieren

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sonosSeit dem Start vor knapp 14 Jahren hat der Druck auf Sonos stetig zugenommen. Vor allem die großen Elektronikhersteller sprangen nach und nach auf den Multiroom- und Streaming-Client-Zug auf, konnten in Hinblick auf die Zahl der unterstützten Plattformen und Dienst aber bislang nicht aufholen. Dennoch denkt das kalifornische Unternehmen an Möglichkeiten, sich in Zukunft auch weiterhin von seinen Mitbewerbern abzusetzen. Ein möglicher Weg: Die Integration eines Sprachassistenten.

Man sei ein großer Fan von Amazons Alexa, so Sonos-Chef John Macfarlane. Die in den Lautsprecher Echo sowie die neuen Modelle Echo Dot und Echo Tap integrierte Assistentin seien seiner Meinung nach die derzeit beste Lösung, Sprachsteuerung in den häuslichen Alltag zu integrieren. Deshalb sei man sich sicher, dass dies die Zukunft sei, was auch Einfluss auf die eigenen Planungen habe. Deren Ziel sei es, etwas Vergleichbares auf eine „wundervolle Art und Weise“ auf den Markt zu bringen.

Der Sonos Play:5 verfügt bereits über Mikrofone
Der Sonos Play:5 verfügt bereits über Mikrofone

Details bleibt Macfarlane in seinem Blog-Eintrag schuldig, selbst einen groben Fahrplan gibt er bislang nicht preis. Es könnte aber schneller als gedacht gehen. Denn die aktuelle Version des Play:5 verfügt bereits über eingebaute Mikrofone, die derzeit aber nicht genutzt werden. Die Bandbreite der möglichen Lösungen ist enorm. Diese reichen von einer kompletten Eigenentwicklung bis hin zu einer Kooperation mit Amazon. Für letzteres spricht nicht nur das überschwängliche Lob, sondern auch die Tatsache, dass Alexa explizit für die Integration in Produkte anderer Hersteller freigegeben ist.

Die Entwicklung des Marktes, die laut Macfarlane vorerst abgeschlossen sei, habe aber auch negative Auswirkungen auf Sonos. Denn man sei dazu gezwungen, Arbeitsplätze abzubauen, eine Zahl nennt er aber nicht. Mit Entwicklung meint der Sonos-Chef die Veränderungen des Musikhörens. In den Anfangstagen sei es darum gegangen, den Kunden das Abspielen ihrer gerippten Musik zu erleichtern, dann hätten sich die ersten Streaming-Dienste entwickelt. Inzwischen sei klar, dass diese nicht mehr aufzuhalten seien - die Frage lautet nur noch, wie hoch die Wachstumsraten ausfallen.

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