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AMD: Angespannte Finanzlage

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Während der Grafikkarten-Anteil von AMD langsam zu steigen scheint, hat der Halbleiterhersteller erneut Abschreibungen ankündigen müssen. Die Übernahme von ATI mit rund 5,6 Milliarden US-Dollar macht dem Unternehmen schwer zu schaffen. Diesmal handelt es sich allerdings um den Bereich "handhelds und digital televison". Der Wert wurde um 880 Millionen US-Dollar nach unten korrigiert. Dies berichten zumindest einige Wirtschaftsmagazine. Damit hat AMD inzwischen fast die Hälfte des damaligen Kaufpreises abschreiben müssen. Zudem wird man eine Belastung in Höhe von 36 Millionen US-Dollar in Verbindung mit kurzfristigen Investitionen und für andere Wertpapiere für die Bilanz zum zweiten Quartal 2008, die in der kommenden Woche erwartet wird, verbuchen müssen. Weitere 32 Millionen US-Dollar fallen für Restrukturierung an. Auch sollen zahlreiche Abfindungen anstehen.Dieser Umstand wirkte sich natürlich in den letzten Tagen negativ auf den Aktienkurs aus. Unabhängig davon fiel der Kurs binnen eines Jahres um 70 Prozent auf nur noch fünf US-Dollar. Am vergangenen Donnerstag erreichten die Wertpapiere ein Tief von 4,75 US-Dollar. Einen ähnlichen Tageskurs erlangte das Papier zuletzt im Herbst 2002. Inzwischen hat sich der Kurs der Aktien wieder leicht erholt. Dennoch hält das Unternehmen an der Wichtigkeit des Kaufs von ATI weiterhin fest. Um sich langfristig behaupten zu können und für die Vereinigung von Prozessor und Grafikkarte, sei dies ein guter Schritt gewesen. Ob sich die Situation für AMD durch die HD-4000-Serie verbessert, bleibt abzuwarten.

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