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Microsoft gibt bei Yahoo! klein bei

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Die monatelange Übernahmeschlacht zwischen Yahoo! und Microsoft hat der Softwareriese am vergangenen Wochenende überraschend für beendet erklärt und offiziell sein milliardenschweres Kaufangebot zurückgezogen. Letztlich scheiterte die Akquisition daran, dass sich beide Seiten nicht auf einen Kaufpreis einigen konnten. In einem offenen Brief erklärte Microsoft-Chef Steve Ballmer, dass sich Yahoo! trotz zuletzt nochmals erhöhtem Angebot von zusätzlichen fünf Milliarden Dollar nicht im Stande sah, einer Übernahme zuzustimmen. Mit dem Kauf wollten die Redmonder die Dominanz von Google im Internet brechen und sich als zweite große Kraft etablieren. Trotz des gescheiterten Deals will Ballmer nicht aufstecken und erklärte kämpferisch: “Yahoo hätte unsere Strategie beschleunigt, aber wir können trotzdem vorankommen." Eine feindliche Übernahme, die Microsoft im Fall der Fälle mehrfach angedroht hatte, werde es laut den Worten von Ballmer nicht geben. Auch deswegen nicht, weil Yahoo!-Chef Jerry Yang angekündigt hatte, dass der Suchmaschinenanbieter dann Schritte einleiten werde, die den Konzern für Microsoft nicht länger attraktiv machen würden. Vornehmlich dürfte hiermit eine engere Kooperation mit Google gemeint gewesen sein. Wenig erfreut über diese Entwicklung dürften Yahoos Aktionäre sein, denn die Aktie verlor rund 20 % an Wert.

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