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Microsoft setzt Yahoo! ein Ultimatum

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Gut zwei Monate nachdem Microsoft sein erstes Übernahmeangebot für Yahoo! abgegeben hat und seither kaum Bewegung in die Sache gekommen ist, scheinen die Redmonder so langsam aber sicher ihre Geduld mit dem Suchmaschienenanbieter zu verlieren. In einem offenen Brief teilte Microsoft-Chef Steve Ballmer dem Yahoo!-Vorstand mit, dass er binnen drei Wochen eine Einigung erzielen wolle. Sollte bis zu diesem Tag kein Ergebnis zustande kommen, werde sich Microsoft direkt an die Yahoo!-Aktionäre wenden. Microsoft erwägt diese Schritte, da sich seit dem Bekanntwerden der Übernahme-Offerte nichts zwischen den beiden Konzernen getan habe. Ganz im Gegenteil hat Yahoo! händeringend nach einem „weißen Ritter“ gesucht, der sich schützend vor den Suchmaschienenbetreiber stellt - jedoch ohne Erfolg. Jerry Yang - seinerseits Chef des Internetriesens - hingegen findet das Angebot als zu gering, weil es nicht den wahren Wert seines Unternehmens widerspiegeln würde. Microsoft wiederum betont, dass das Angebot an Yahoo! mehr als angemessen sei, da die Redmonder bereit seien, einen Preis zu zahlen, der rund 62 Prozent über dem Börsenwert vom 31. Januar 2008 liegt. Ballmer warnte darüber hinaus in seinem Schreiben, dass im Falle eines Scheitern der weiteren Verhandlungen, das Angebot niedriger ausfallen könnte als bisher. In der Ermangelung an Alternativen scheint Yahoo! daher fast gezwungen, die Offerte seitens Microsoft anzunehmen.

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