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Preisabsprache bei Speichermodulen

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Ein führender Mitarbeiter von [url=http://www.samsung.com]Samsung[/url], dem weltweit größten Hersteller von DRAM-Modulen, muss in den Vereinigten Staaten eine Haftstrafe von 10 Monaten wegen Preisabsprache antreten. Der verurteilte Präsident von Samsung Amerika, Young Hwan Park, muss ferner eine Geldstrafe von 250.000 US$ entrichten. Park ist damit bereits der fünfte Samsung Mitarbeiter, der wegen illegaler Preisabsprache auf dem Speichermarkt überführt wurde. Seit Ende 2003 hat das amerikanische Justizministerium gegen vier Unternehmen und 18 Personen wegen der Bildung eines Preiskartells Anklage erhoben. Im Jahr 2005 musste Samsung in diesem Zusammenhang bereits eine Geldstrafe von 300 Millionen US$ entrichten. Der zweitgrößte Hersteller [url=http://www.hynix.com]Hynix[/url] wurde auf 185 Millionen verurteilt. Auch [url=http://www.elpida.com/]Elpida[/url] und [url=http://www.infineon.de]Infineon[/url] (bzw. Quimonda) mussten wegen Preisabsprachen schon 84 bzw. 160 Millionen US$ zahlen.

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