Seite 1: BitFenix Pandora im Test

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Aus der Büchse der Pandora entwichen laut der griechischen Mythologie alle Übel und plagen seitdem die Menschheit. Das neue BitFenix Pandora soll aber keine Übel freisetzen, sondern als schlankes Micro-ATX-Gehäuse mit auffälligem Design und Ausstattungsmerkmalen wie einem Front-LCD glänzen. 

BitFenix hat bisher eine klare Linie bei der Materialwahl der eigenen Gehäuse verfolgt: Kombiniert wurden Stahl und Kunststoff. Beim neuen Micro-ATX-Modell Pandora kommt jetzt erstmalig auch Aluminium zum Einsatz. Dass BitFenix zum wertigen Leichtmetall greift, erklärt sich mit der Zielsetzung des Gehäuses. Es soll absolut wohnzimmertauglich sein und wird dafür durch die Materialwahl und ein elegantes Design aufgewertet. Zusätzlich fällt das Pandora noch durch ein integriertes Front-LCD auf, das beliebige Bilder anzeigt und damit eine Individualisierung des PCs ermöglicht.

Damit der Mini-Tower auch mit inneren Werten glänzen kann, ermöglicht BitFenix die Montage von High-End-Grafikkarten mit bis zu 35 cm Länge und von bis zu 18 cm langen ATX-Netzteilen. Außerdem wurden insgesamt fünf Laufwerksplätze realisiert - zwei 3,5- und drei 2,5-Zoll-Laufwerksplätze. Die geringe Gehäusebreite macht den Einsatz von leistungsstarken Towerkühlern nahezu unmöglich. Doch das Pandora ermöglicht als Ausgleich die Montage einer Wasserkühlung mit 240-mm-Radiator. Werkseitig wird das Gehäuse von zwei BitFenix Spectre-Lüftern im 120-mm-Format gekühlt. 

Der reguläre Verkaufsstart des Pandoras ist für Ende Oktober geplant. Dann soll das Gehäuse mit Display für 119,90 Euro erhältlich werden. Wer auf das Front-LCD verzichten kann, erhält die Core-Variante für 99,90 Euro. Beide Varianten werden in Silber und in Schwarz auf den Markt kommen. Dass wir das Pandora so frühzeitig testen können, wurde durch Zusendung eines Vorseriensamples ermöglicht. Für die finale Verkaufsversion plant BitFenix aber noch einige kleine Optimierungen, die in erster Linie die Verarbeitung des Aluminiums betreffen. 

Einen ersten Eindruck vom Gehäuse bietet das Ausgepackt & angefasst-Video. 

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Mit unserem Testsample erhielten wir Montagematerial, klassische schwarze Kabelbinder und Klettverschluss-Fixierungen für die Kabelstränge. Ein selbstklebendes BitFenix-Logo liegt ebenfalls bei. Es kann noch auf die Front geklebt werden und nimmt bei der Core-Variante die Stelle des LCDs ein. Der Verkaufsversion wird neben einer Anleitung zusätzlich auch noch ein gewinkeltes Werkzeug für die Montage der Erweiterungskarten beiliegen. 

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: BitFenix Pandora
Bezeichnung: BitFenix Pandora
Material: Aluminium, Stahl, Kunststoff
Maße: 160 x 420 x 465 mm (B x H x T)
Formfaktor: Micro-ATX, Mini-ITX
Laufwerke: 2x 3,5 Zoll (intern), 3x 2,5 Zoll (intern)
Lüfter: 2x 120 mm (Front, 1x 120 mm vorinstalliert), 1x 120 mm (Deckel, vorinstalliert)
Gewicht: etwa 5,25 kg
Preis: 119,90 Euro (Standardvariante) bzw. 99,90 Euro (Core-Variante)