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Der große Weihnachtsguide 2014

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Seite 1: Der große Weihnachtsguide 2014

X-Mas-SternMit dem heutigen ersten Advent geht die Weihnachtszeit in die heiße Phase und die Jagd nach den besten Weihnachtsgeschenken ist eröffnet. Wie in jedem Jahr hat sich das Hardwareluxx-Team zusammengesetzt und einen umfangreichen Guide zusammengestellt, in dem wir aus jedem Bereich die passenden Geschenk-Tipps geben.

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

 

Prozessor-Empfehlungen:

Wie schon im letzten Jahr dominierte Intel auch im Jahr 2014 den Prozessor-Markt – von AMD gab es in den letzten zwölf Monaten keine neuen High-End-CPUs, die wir unseren Lesern uneingeschränkt empfehlen wollen. Zwar versuchte AMD mit dem FX-9590 noch einmal in der High-End-Klasse durchzustarten, musste dafür aber die TDP kräftig auf 220 Watt erhöhen, während leistungsmäßig ebenbürtige Intel-CPUs mit 88 Watt TDP deutlich sparsamer agieren und einfacher zu kühlen sind.

Die Crème de la Crème - Intel Core i7-5960X

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Neben dem 900 Euro teuren Intel Core i7-5960X werden auch hohe Anschaffungskosten für die Plattform fällig.

Wer sich in diesem Jahr das Beste vom Besten unter den Weihnachtsbaum legen möchte, der kommt folglich um einen Intel-Prozessor nicht herum, muss dafür aber tief in die Weihnachtskasse greifen. Mit dem Intel Core i7-5960X bekommt man die derzeit schnellste Desktop-CPU. Sie kommt mit gleich acht Rechenkernen und 16 Threads daher, deren Taktfrequenzen sich auf 3,0 bis 3,5 GHz belaufen. Mit einem Preis von derzeit knapp 900 Euro ist das „Haswell-E“-Flaggschiff aber wahrlich kein Schnäppchen, zumal noch ein teures X99-Mainboard samt DDR4-Speicher hinzukommt.

Mittels Overclocking kann man den Intel Core i7-5960X kräftig beschleunigen, muss allerdings auch ein glückliches Händchen haben, um ein Modell zu erwischen, das Taktraten jenseits der 4,4 bis 4,5 GHz mit humaner Spannungserhöhung und damit einem vertretbaren Anstieg der Leistungsaufnahme ermöglicht. Welche Taktraten man erreichen kann, an welchen Reglern man drehen sollte, was bei den verschiedenen Bluescreens zu tun ist und was bekannte Profi-Overclocker von der Plattform halten, haben wir einem breit angelegten OC-Guide zum Intel Core i7-5960X aufgezeigt.

Weitere Links:

Die vernünftigen Gaming und OC-CPUs

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Deutlich preisgünster: Der Intel Core i5-4690K.

Wer die vielen zusätzlichen Lanes nicht benötigt und ohnehin nur eine oder maximal zwei Grafikkarten im SLI- bzw. CrossFire-Verbund betreiben möchte, der sollte einen Blick auf die aktuellen „Devils Canyon“-Prozessoren werfen, die Intel wenige Wochen nach dem „Haswell Refresh“, einem kleinen Speedbumb der bisherigen „Haswell“-Prozessoren, enthüllte. Hier verspricht sich Intel dank Verbesserungen am Thermal-Interface-Material niedrigere Temperaturen und dank einer angepassten Spannungs-Versorgung ein besseres Overclocking-Ergebnis. Sparfüchse sollten sich hier den Intel Core i5-4690K für knapp über 200 Euro ansehen. Wer den schnellsten Prozessor für den Sockel LGA1150 haben möchte, greift hingegen zum etwa 300 Euro teuren Intel Core i7-4790K, der mit einem Basis- und Boost-Takt von satten 4,0 bis 4,4 GHz zu Werke geht.

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Die HTPC-APU - AMD A10-7800

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Der AMD A10-7800 - in unseren Augen die derzeit beste APU von AMD.

Für einen preisgünstigen HTPC eignet sich hingegen eine AMD-APU der „Kaveri“-Reihe da hier die integrierte Grafiklösung deutlich performanter als die der Intel-Konkurrenz ist. Gelegenheitsspieler könnten damit ältere Spieletitel, aber auch aktuelle Spiele mit reduzierten Grafikeinstellungen bequem vom Sofa aus spielen. Unsere Empfehlung wäre hier der AMD A10-7800. Er ist zwar nicht das Topmodell, braucht sich leistungsmäßig aber nicht vor seinem großen Bruder zu verstecken und zeigt sich zudem etwas sparsamer. Für knapp 120 Euro kann man sich die „Kaveri“-APU derzeit unter den Weihnachtsbaum legen.

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