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Der große Weihnachtsguide 2014

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Seite 12: Notebook-Empfehlungen

Nicht jeder möchte über die Weihnachtsfeiertage seinen Rechner aufrüsten, viele Nutzer sehnen sich auch nach neuen mobilen Lösungen für den täglichen Einsatz, sei es auf der Couch, im Zug oder dem Vorlesungssaal. Neben Ultrabooks, die mit exorbitant langen Laufzeiten aufwarten können, bieten aktuelle Gaming-Boliden nicht nur eine immer höhere Leistung, sondern werden langsam auch wirklich mobil.

Ultramobile Empfehlungen - Acer, Dell und Apple

Nicht nur durch die späte Einführung des Core M herrschte auf dem Ultrabook-Markt in den letzten Wochen und Monaten ein gewisses Maß an Stillstand, auch das mittlerweile bei vielen Herstellern erreichte Niveau macht echte Fortschritte schwierig. Deshalb verwundert es auch nicht, dass so manches Gerät noch keinen Nachfolger erhalten hat und unsere Empfehlungen bereits seit Monaten erhältlich sind.

Bewährtes Gehäuse mit neuem Innenleben
Bewährtes Gehäuse mit neuem Innenleben

Anhänger des Windows-Lagers haben dabei die Qual der Wahl. Denn fällt das Budget groß aus, bleiben Dells XPS 13 und Acers Aspire S7-392 übrig. Zwar unterscheiden sich beide Modelle auf den ersten Blick deutlich voneinander, die Parallelen sind auf den zweiten Blick aber klar zu erkennen. Denn zum Einsatz kommen jeweils hochwertige, wenn auch unterschiedliche Materialien, das Verarbeitungsniveau ist hoch und im Innern kommt schnelle Technik zum Einsatz. Konkret bedeutet dies: „Haswell"-CPUs, flotte SSDs sowie helle und scharfe Displays, die zudem die Bedienung per Finger erlauben. Dabei fallen sie mit 1,3 und 1,4 kg (Aspire S7/XPS 13) vergleichsweise leicht aus, bieten aber dennoch gute bis sehr gute Akkulaufzeiten. Mit jeweils etwa 1.500 Euro für die Einstiegskonfigurationen gehören sie aber zu den teuersten ihrer Art.

Mit 1.300 Euro fällt ausgerechnet das MacBook Pro mit Retina Display etwas günstiger aus. Wie bei Apple üblich lässt sich der Kaufpreis durch diverse Optionen problemlos steigern, aber schon das Grundmodell bietet genügend Reserven für die alltäglichen privaten und beruflichen Aufgaben. Mit knapp 1,6 kg ist es zwar das schwerste der drei Notebooks, bietet im Gegenzug aber auch die besten Laufzeiten sowie die qualitativ besten Eingabegeräte. 

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Wer seinen Spiele-Rechner mit maximaler Mobilität kombinieren möchte, für den stehen die Zeichen besser denn je. Gaming-Notebooks steigern ihre Leistung kontinuierlich und schrumpfen gleichzeitig immer weiter. Auf die Spitze getrieben hat diese Entwicklung NVIDIAs aktuelle GPU-Generation, die zusammen mit nun immer häufiger anzutreffenden fest verbauten Komponenten die Miniaturisierung weiter vorantreibt.

Schenker Technologies XMG P505 Pro

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Schenker Technologies XMG P505 Pro

Schenker bietet mit seinem aktuellen Gaming-15-Zöller ein Spiele-Notebook an, das kaum etwas falsch macht. Das Gehäuse konnte gegenüber der vorherigen Generation gerade in der Höhe deutlich geschrumpft werden, sodass wir dem P505 in unseren Tests ohne Frage eine hohe Mobilität attestieren konnten. Gleichzeitig besitzt das Gehäuse eine moderne Formensprache, eine hohe Materialgüte und eine überzeugende Schnittstellen-Bestückung. Darüber hinaus kommt nun anders als bei den Vorgängern endlich wieder eine Tastatur im Standard-Layout zum Einsatz, die sich noch dazu gut tippen lässt.

Seine wahren Stärken spielt das XMG P505 aber erst dann aus, wenn ein Spiel angeworfen wird, denn der 15-Zöller bietet dank der GeForce GTX 970M eine exzellente Leistung in allen Lebenslagen. Aktuelle Spiele können in der FullHD-Auflösung auch in höchsten Details gespielt werden – und es ist immer noch reichlich Puffer vorhanden. Gleichzeit wird dank Intels Core i7-4870HQ und gleich mehreren SSDs eine extrem hohe Systemleistung geboten. Ebenso spielt der Monitor auf höchstem Niveau. Die Akkulaufzeit könnte zwar etwas länger ausfallen, für einen Besuch im Café ist sie aber in jedem Fall ausreichend. Einzig ein wenig leiser dürfte der 15-Zöller noch sein.

Wer nach dem Performance-Maximum strebt, kann das XMG P505 übrigens auch mit einer GeForce GTX 980M konfigurieren.

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MSI GT72

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MSI GT72

MSI hat mit dem GT72 ein von Grund auf neu konzipiertes Gaming-Notebook im Programm – und das spricht alle Nutzer an, die kein Problem mit hoch bauenden Gaming-Boliden haben. Das Gehäuse ist sehr hochwertig und besitzt anders als in der Vergangenheit ein sehr gradliniges und schnörkelloses Design. Noch dazu bietet MSI ein Maximum an Schnittstellen, um beispielsweise auch drei Monitore anzusprechen. Wirklich mobil ist das GT72 mit einer Bauhöhe von 48 mm und 3,8 kg allerdings nicht mehr. Die Tastatur stammt von Steelseries und lässt sich sehr gut tippen, hat allerdings den Nachteil, dass sie ein sehr wirres Layout besitzt.

Dank der verbauten GeForce GTX 980M bietet das MSI GT72 aktuell ein Maximum an Gaming-Performance und darüber hinaus noch mehr als genügend Puffer für die Zukunft. Auch bei diesem Gaming-Gerät wird dank eines SSD-RAIDs und eines aktuellen Haswell-Refresh-Prozessors eine sehr hohe Systemleistung geboten. Abgerundet wird auch unsere zweite Gaming-Empfehlung von einem überzeugenden Display. Etwas leiser könnte wiederum auch hier die Kühlung sein – aber das ist ein Problem, mit dem aktuell noch die meisten Gaming-Boliden zu kämpfen haben.

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