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Test: Schenker Notebooks XMG A722 - GTX 660M-Gamer

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Seite 1: Test: Schenker Notebooks XMG A722 - GTX 660M-Gamer

mysn a722 teaser kleinDas neue Schenker Notebooks XMG A722 aus der Advanced-Serie erweitert das Portfolio des Leipziger Built-to-Order-Herstellers um ein mattes 17-Zoll-Modell mit einer GeForce GTX 660M samt NVIDIAs stromsparender Optimus-Technik – eine ansprechende Gaming-Leistung scheint also vorprogrammiert. Ob Schenkers neue gehobene Mittelklasse ein rundum stimmiges Bild abliefert, das zeigt unser Test.

Analog zum KFZ-Markt ist die gehobene Mittelklasse auch für das Notebook-Segment besonders interessant. Es wird mehr als bei den Standard-Modellen geboten – im Falle unseres Testkandidaten eben eine GeForce GTX 660M – der Preis bleibt dabei aber noch im Rahmen. Auch das passt bestens zu unserem A722, wie wir später noch sehen werden. Kein Wunder also, dass Schenker mit seinen neuen Ax22-Modellen das Advanced-Label noch einmal nach oben hin erweitert – und in unseren Augen gelungen abrundet. Die Lücke zur exklusiveren und noch einmal leistungsstärkeren P-Serie wird so konsequent geschlossen.

Wie es bei Built-to-Order-Herstellern übrig ist, muss Schenker Notebooks auf einen am Markt verfügbaren Barebone zurückgreifen. Während in der letzten Zeit gerade im preisattraktiven Bereich immer häufiger MSI-Barebones vorzufinden waren, setzt man beim A722 auf ein Barebone aus dem Hause Clevo, genauer gesagt das Clevo W370ET. Da auch weitere BTO- Anbieter auf dieses Case zurückgreifen können, geht zwar ein wenig die Individualität flöten, die sich große Anbieter mit eigenen Design-Abteilungen leisten können. Schenker Notebooks steuert an dieser Stelle aber am deutlichsten von allen BTO-Konkurrenten gegen und stattet seine Gehäuse recht großflächig mit eigenen Labels aus – so zum Beispiel auch beim A722.

Wie es bei Schenker üblich ist, kann das System beinahe vollkommen frei konfiguriert werden – einzig die GPU ist durch das Barebone auf eine GeForce GTX 660M festgelegt. Beinahe freie Wahl hat man bei den CPUs. Vom kleinsten 2-Kerner bis zum größten regulären 4-Kern-Modell wird die ganze Palette abgedeckt. Einzig Intels Extreme Edition, die wir vor kurzem beim großen Bruder Schenker Notebooks P722 (zum Test) oder dem Alienware M18x R2 (zum Test) gesehen haben, fehlt in der Liste. Für eine 55-Watt-CPU ist das Kühlsystem offenbar nicht ausgelegt – das stört uns aber nicht im Geringsten, da die gebotene Leistung der Intel-CPU gemessen am Preis ohnehin zu niedrig ist. Unser Testmuster setzt an dieser Stelle auf einen Intel Core i7-3610QM, der aktuell die beste Kombination aus Preis, Leistung und Stromverbrauch darstellt.

Weiterhin hat man als Kunde die Möglichkeit, zwei HDDs (bei uns: eine SSD und eine HDD), den Arbeitsspeicher, das optische Laufwerk und das WLAN-Modul zu konfigurieren. Für unerfahrene Anwender kann das beinahe etwas zu viel des Guten sein, Enthusiasten erhalten natürlich genau die Konfiguration, die sie suchen, ohne dass man auf die zwei bis drei Muster-Konfigurationen der großen Anbieter angewiesen ist.

Der Einstiegspreis des Schenker Notebooks A722 liegt bei 849 Euro, während sich unsere Konfiguration bei 1149 Euro einpendelt. Gemessen an der Ausstattung erscheint dieser Preis also äußerst fair.