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KFA2 GeForce GTX 770 LTD OC im Test

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Seite 1: KFA2 GeForce GTX 770 LTD OC im Test

caseking-kfa2-gtx770-ltd-oc-teaserMit der Ankündigung zahlreicher Grafikkarten mit weißem Printed Circuit Board hat NVIDIA-Boardpartner KFA2 in den vergangenen Wochen für viel Wirbel gesorgt. Nun erreicht uns mit der KFA2 GeForce GTX 770 LTD OC der erste Ableger. Doch unser heutige Testkandidat macht nicht nur mit einem weißen PCB und einem farblich abgestimmten Kühler auf sich aufmerksam, sondern kann obendrein auch mit höheren Werksfrequenzen und einem eigenen Platinenlayout samt dickem Kühlkörper aufwarten. Wir haben der KFA2 GeForce GTX 770 LTD OC auf den nachfolgenden Seiten kräftig auf den Zahn gefühlt. 

Was Galaxy in Asien ist, ist KFA2 in Europa: Ein Grafikkarten-Hersteller, der bei jeder Generation und in nahezu jeder Preisklasse einen 3D-Beschleuniger vorstellt, der mit der jeweiligen Referenzversion nicht mehr viel gemein hat - weder bei den Taktraten, noch beim Platinenlayout, dem Kühlsystem oder eben wie bei der KFA2 GeForce GTX 770 LTD OC bei der Farbe. Die meisten Hersteller geben sich mit einem schwarzen, braunen, blauen oder roten PCB zufrieden. Unser heutige Testkandidat macht dies nicht. KFA2 scheute nicht die extrem hohen Produktionskosten, um seinem jüngsten Ableger der GeForce GTX 770 eine weiße Platine zu spendieren. Dazu gibt es noch ein eigenes Kühlsystem, das sich farblich zur Platine gesellt und obendrein auch noch einen leistungsstarken und wuchtigen Eindruck hinterlässt, höhere Taktraten ab Werk und ein Platinenlayout, das mit einer dickeren Spannungsversorgung und hochwertigen Bauteilen auf sich aufmerksam macht. 

Architektonische Eckdaten

Die KFA2 GeForce GTX 770 LTD OC basiert auf NVIDIAs leicht überarbeiteten GK104-Chip, der wie bisher im aktuellen 28-nm-Prozess bei TSMC vom Band läuft und rund 3,54 Milliarden Transistoren unterhalten muss. Dafür bringt es der Grafikchip auf insgesamt vier Graphics Processing Cluster (GPC), die sich nochmals in insgesamt acht SMX-Cluster mit jeweils 192 ALUs unterteilen. In der Summe bringt es die GeForce GTX 770 damit auf insgesamt 1536 skalare Einheiten. An jeder SMX-Einheit sind zudem insgesamt 16 Textureinheiten angeschlossen, womit insgesamt 128 TMUs bereitstehen.

Beim Speicherausbau setzt NVIDIA weiterhin auf ein 256 Bit breites Speicherinterface, stellt diesem aber deutlich schnellere GDDR5-Chips zur Seite als noch bei der GeForce GTX 680, dem eigentlichen Vorbild der GeForce GTX 770. Dieser macht sich nämlich mit 1753 MHz ans Werk und nicht mehr wie bislang mit 1502 MHz. Der Grafikprozessor begnügt sich hingegen standardmäßig mit 1046 MHz, wobei KFA2 bei seiner LTD OC hier kräftig am Taktregler drehte und seinen jüngsten GK104-Ableger mit satten 1202 MHz arbeiten lässt. Der Boost-Takt steigt von 1085 auf 1255 MHz ebenfalls deutlich nach oben und gesellt sich zudem zur zweiten Generation, was bedeutet, dass die Karte bei der Wahl ihrer Taktraten jetzt auch die Temperaturen mit einbezieht und nicht nur das Power-Target wie bislang.

Ansonsten stehen der KFA2 GeForce GTX 770 LTD OC 32 Rasterendstufen, Unterstützung für DirectX 11 und Support für den Multi-GPU-Betrieb SLI zur Verfügung.

KFA2 GeForce GTX 770 LTD OC
Modell KFA2 GeForce GTX 770 LTD OC
Straßenpreis etwa 425 Euro
Partnummer 4895147112282
Homepage www.kfa2.com
Technische Daten
GPU GK104 (GK104-425-A2)
Fertigung 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1202 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1255 MHz
Speichertakt 1753 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 224,4 GB/Sek.
DirectX-Version 11.0
Shadereinheiten 1536 (1D)
Texture Units 128
ROPs 32
Pixelfüllrate 38,5 Gigapixel/Sek.
SLI/CrossFire SLI

Wie sich die weiße Seltenheit technisch schlägt, versuchen wir auf den nachfolgenden Seiten zu klären. Wir messen wie üblich die Leistungsaufnahme, Lautstärke, das Temperatur-Verhalten, die Performance und das Overclocking-Potential. Vorher werfen wir aber noch einen näheren Blick auf die Grafikkarte selbst.