> > > > Test: 4x NVIDIA GeForce GTX 670 und SLI

Test: 4x NVIDIA GeForce GTX 670 und SLI

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 11: Stromverbrauch, Temperatur und Lautstärke

Beginnen wollen wir unsere Messreihen wie immer mit dem Stromverbrauch:

mess1-2

Die GeForce GTX 670 verbraucht im Referenzdesign nicht einmal ein Watt weniger als die GeForce GTX 680. Schon etwas höher ist da der Verbrauch der vier Retail-Karten. Am hungrigsten zeigt sich hier die Zotac GeForce GTX 670 AMP! Edition, während die EVGA GeForce GTX 670 Superclocked am sparsamsten arbeitet. Das SLI-System bestehend aus zwei GeForce GTX 670 kommt auf einen Verbrauch von fast 112 Watt und damit nur 5,3 Watt mehr als das Single-GPU-System.

mess1

Unter Last verschieben sich die Verhältnisse etwas. Noch immer am sparsamsten ist die GeForce GTX 670 im Referenzdesign. Dies ist aber sicherlich der niedrigen Taktung geschuldet. Bereits die EVGA GeForce GTX 670 Superclocked kommt bei einer relativ geringen Übertaktung auf einen Mehrverbrauch von fast sechs Watt. Dicht darauf folgen die Palit GeForce GTX 670 Jetstream und die ASUS GeForce GTX 670 DirectCU II TOP. Am meisten Energie genehmigt sich die Zotac GeForce GTX 670 AMP! Edition. Das SLI-System liegt mit mehr als 500 Watt natürlich deutlich außerhalb des Testfeldes.

mess1

Wie gut die alternativen Kühlungen arbeiten, zeigt sich bereits im Idle-Betrieb. Niedrige Temperaturen erkaufen sich die Hersteller aber meist mit hohen Drehzahlen der Lüfter und damit oftmals auch hohen Lautstärken. Daher muss nach der Temperatur auch immer ein Blick auf die Lautstärke geworfen werden. Mit 31 °C kühlt Zotac die GPU der GeForce GTX 670 am besten. Schon mit etwas Abstand liegen Palit (34 °C) und ASUS (35 °C) dahinter. Mit 37 °C am wärmsten wird die GPU bei EVGA und mit der Referenzkühlung von NVIDIA.

mess1

Unter Last zeigt sich die Effizient des Kühlsystems bei den Temperaturen am besten. Das Bild der Idle-Temperaturen bestätigt sich an dieser Stelle. Zotac schafft bei der GeForce GTX 670 AMP! Edition mit 63 °C die niedrigsten Temperaturen. Schon mit einem Abstand von 11 bzw. 13 °C dahinter liegen die ASUS GeForce GTX DirectCU II TOP und Palit GeForce GTX 670 Jetstream. Die EVGA GeForce GTX 670 Superclocked ist sogar 2 °C wärmer als die Referenzversion, was aber nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen sein muss. Das SLI-System wird mit 85 °C schon deutlich wärmer.

mess1

Erst der Blick auf die Lautstärke lässt die Messungen der Temperaturen im richtigen Licht erscheinen. Hier machen sich die Unterschiede zum Referenzdesign dann auch recht schnell bemerkbar. ASUS, Zotac und Palit liegen recht dicht beisammen und bilden somit die Spitze des Testfelds. Am lautesten ist das Modell von EVGA, das auf Niveau der Referenzversion liegt.

mess1

Entscheidend ist einmal mehr die Lautstärke unter Last und hier kann sich das Bild dann auch noch einmal wenden. Mit 50,6 dB(A) am leisesten ist die Palit GeForce GTX 670 Jetstream. Sie ist sogar deutlich leiser als die Referenzversion und kann einige Luft zwischen sich und das übrige Testfeld bringen. Vermutlich auch aufgrund der hohen Übertaktung bzw. des hohen "GPU Boost"-Taktes wiederum lauter sind die ASUS GeForce GTX 670 DirectCU II TOP und Zotac GeForce GTX 670 AMP! Edition. Die EVGA GeForce GTX 670 Superclocked besitzt offenbar grundsätzlich ein höheres Geräuschlevel.