> > > > Test: ASUS ARES oder wenn Geld keine Rolle spielt

Test: ASUS ARES oder wenn Geld keine Rolle spielt

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 21: Overclocking

Overclocking

ASUS liefert die ARES mit den gleichen Taktraten aus, wie wir sie von der ATI Radeon HD 5870 her kennen. Eigentlich hätten wir eine werksseitige Übertaktung erwartet, ähnlich wie Sapphire es getan hat. Doch ASUS hat sich für eine moderate Taktung entschieden und will stattdessen durch das Overclocking punkten.

ASUS_Doctor

Nicht nur der eigene Anspruch soll die ASUS ARES auch als Overclocking-Karte bekannt machen. Wenn man die schnellste Grafikkarte am Markt sein will, bedarf es schon mehr zu können als die Konkurrenz. Um dies sicher zu stellen, hat ASUS die ARES auch für das extreme Overclocking ausgelegt. Durch das Fehlen einer Wasserkühlung und der äußerst aufwendigen Kühlung durch LN2 bleibt eigentlich nur die Luftkühlung übrig, die wir bis an ihre Grenzen bringen wollten.

Die Spannung hoben wir dazu mit dem ASUS SmartDoctor von 1,175 Volt auf 1,237 Volt an. Für eine luftgekühlte RV870-GPU sicher schon an der Grenze des machbaren. Durch diese Maßnahme konnten wir den GPU-Takt von 850 MHz auf 1041 MHz anheben. Auch beim Speicher brachte uns die Erhöhung der Spannung etwas Luft und so konnten wir diesen von 1200 MHz auf 1387 MHz bringen.

GPU-Z_ASUS_ARES_OC

Im GPU-Z-Screenshot sind alle technischen Eigenschaften und auch die angelegte Taktung noch einmal zu sehen.

Natürlich ändert sich mit der Übertaktung und dem Anheben der Spannung auch der Stromverbrauch. Die entsprechende Messungen findet ihr im unten stehenden Diagramm.

oc6

Wie sich das Overclocking in den Benchmarks auswirkt, sollen folgende Diagramme darlegen.

oc1

oc2

oc3

oc4

oc5