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Test: MSI GT70 - High-End-Gamer mit Top-Sound

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Seite 1: Test: MSI GT70 - High-End-Gamer mit Top-Sound

msi gt70 teaser kleinEinen MSI-Barebone hatten wir erst vor kurzer Zeit im Test – der wurde allerdings als Medion X7817 verkauft. Nun liegt uns sozusagen die Urversion vor, denn das MSI GT70 setzt im Großen und Ganzen auf das gleiche Gehäuse, das aber an den entscheidenden Stellen verbessert wurde. Zudem möchte man mit so manchem Highlight wie einem Dynaudio-Soundsystem, einer Steelseries-Tastatur, der noch etwas potenteren GeForce GTX 675M und einem SSD-RAID für eine klare Abgrenzung von den Barebone-Konkurrenten sorgen. Ob dieses Rezept aufgeht, klärt unser Test.

In der letzten Zeit konnte sich MSI immer weiter als Barebone-Lieferant im Built-to-Order-Bereich etablieren – gerade im preisattraktiven Segment setzte man Clevo unter Druck, was unsere Tests von Schenker Notebooks P511 (zum Test) dem One M73-2N (zum Test) oder dem Deviltech Fragbook (zum Test) klar gezeigt haben. Neben dem Verkauf von frei bestückbaren Barebone-Geräten bietet MSI aber auch eigene Geräte an. Die nutzen zwar ähnliche Gehäuse, besitzen in der Regel aber eine leicht abgewandelte Form und natürlich das ein oder andere Schmankerl, das den übrigen Kunden so nicht angeboten wird. Das Resultat: der Preis liegt (zumindest bei unserem Testmuster) ein gutes Stück über den meist günstigen BTO-Geräten, denn es werden 1799 Euro aufgerufen. Damit tritt das 17 Zoll große MSI GT70  in direkte Konkurrenz mit ASUS G75 (zum Test) oder dem Schenker Notebooks P702 (zum Test).

So muss das MSI GT70 ohne Frage einiges bieten, um gegen die überzeugende Konkurrenz anzukommen. Der erste Blick sieht schon einmal vielversprechend aus. Wie ASUS hat auch MSI den Vorteil von hochwertigen Lautsprechern im Notebook erkannt und arbeitet seit einiger Zeit mit dem dänischen Sound-Spezialisten Dynaudio zusammen. Interessant ist die Tatsache, dass sich MSI so gerade im Gaming-Bereich klar von der Konkurrenz abheben kann, denn ASUS nutzt seine Kooperation mit B&O bislang im Entertainment- und dem Ultrabook-Segment.

Eine Besonderheit stellt ohne Frage auch die verbaute Tastatur dar, denn erstmalig tut sich ein Hersteller von Gaming-Notebooks mit einem Produzenten von Gaming-Peripherie zusammen, genauer gesagt: Steelseries liefert die Tastatur. Gerade im direkten Vergleich mit dem Medion Erazer X7817 wird es interessant, wie deutlich die Unterschiede ausfallen werden.

Aber auch die eigentliche Hardware-Ausstattung kann sich sehen lassen. Es gibt Intels Core i7-3610QM, der aktuell in so gut wie jedem CPU-Sockel der Gaming-Notebooks sitzt. Als GPU geht MIS in die Vollen und setzt auf eine GeForce GTX 675M – dass es noch keine GeForce GTX 680M (zum Test) ist, liegt wohl daran, dass es NVIDIAs neues Top-Modell zum Zeitpunkt der Zusammenstellung noch nicht gab. Eine Besonderheit hat man sich für das Storage-System einfallen lassen. Da man auf mSATA-SSDs setzt, ist es möglich, neben einer normalen HDD und einem optischen Laufwerk auch zwei SSDs zu verbauen – und die werden natürlich im RAID kombiniert. Das schreit auf den ersten Blick nach Leistung pur.

Das Display misst 17,3 Zoll und kann entsprechend mit der FullHD-Auflösung aufwarten. Erfreulicherweise setzt sich auch hier der Trend zu matten Oberflächen weiter durch, denn MSI entscheidet sich für ein Non-Glare-Display.

Alles in allem sieht das MSI GT70 auf den ersten Blick nach einem runden Paket aus. Ob die Praxis dies bestätigt, werden die kommenden Seiten zeigen müssen.

 

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Kommentare (7)

#1
Registriert seit: 11.09.2007

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1281
ah, da stehts.
#2
Registriert seit: 05.12.2009

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1454
So, es ist mal wieder soweit, ich schreibe meinen Standardspruch:

BITTE verseht die Screenshots/Benchmarks bitte mit dem Hinweis "Mehr/Weniger ist besser" !!!

Warum ihr euch da teilweise mit Händen und Füßen gegen sträubt, bleibt mir nach wie vor ein Rätsel! =)
#3
customavatars/avatar46926_1.gif
Registriert seit: 09.09.2006

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 405
Was hilft das schönste Notebook wenn der Prozessor throttelt....

Epic Fail :(
#4
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Registriert seit: 21.01.2010
Hamburg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1591
Für prime-Spieler ist das nichts rofl
#5
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Registriert seit: 18.02.2011
Bitburg
Flottillenadmiral
Beiträge: 4616
Beim GT725 konntest du sogar Furmark+Prime laufen lassen und es gab keinerlei Überhitzung selbst mit Übertaktung von CPU (von 2.53 auf 3.06GHz) und GPU (von 500MHz auf das maximal mögliche)
#6
customavatars/avatar127622_1.gif
Registriert seit: 21.01.2010
Hamburg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1591
Graka übertakten ist bei meinem GT780R auch ohne Probleme möglich ..ist ja quasi Vorinstalliert, sprich OC per Knopfdruck. Den i7QM braucht man nicht wirklich zu übertakten. Hitze Probleme habe ich mit diesem Barebone nicht!
#7
customavatars/avatar120480_1.gif
Registriert seit: 27.09.2009

Hauptgefreiter
Beiträge: 196
In anderen Testberichten wurde unter Furmark+Prime knapp 200W Verbrauch gemessen. Dies ist einfach zu viel für ein 180W Netzteil. Man muss aber sagen, dass sich der Stromverbrauch in Spielen bei ca. 140W einpendelt und somit kein Grund zum Throttlen gegeben ist, da die Temperaturen nämlich im grünen Bereich liegen.
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