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Test: Thermalright HR-02 Macho - Neuer Klassenprimus in der Budgetklasse

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Seite 2: Detailbetrachtung Teil 1

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Entgegen der bisherigen Marktstrategie kommt den HR-02 Macho nicht mehr in einem braunen Umweltkarton daher, sondern wurde in ein mehr als auffälliges Gewand aus schwarzer und giftgrüner Kartonage gesteckt.

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Sind die ohnehin nur störenden Kleider endlich abgelegt und geht es ans Eingemachte zeigt der Macho, was er alles zu bieten hat. Im Falle des HR-02 Macho sind natürlich der Kühler selbst, ein 140 Millimeter großer Lüfter samt Lüfterklammern und Gummistreifen zur Entkopplung, das obligatorische Montage-Kit mit einer gemeinsamen Konstruktion für Intel- und AMD-Systeme, eine kleine Tüte mit der hauseigenen Chill-Factor-Wärmeleitpaste und ein großer Thermalright-Sticker zur Markenbekennung am heimischen Gehäuse.

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Beim Macho handelt es sich - wie die meisten aktuell erhältlichen Probanden - um einen Tower-Kühler. Der frontal angebrachte 140-Millimeter-Lüfter saugt kalte Luft an und transportiert sie idealerweise direkt zum Heck- oder Top-Lüfter des Gehäuses. Zwar ist dieser mit Drahtklammern befestigt, zwischen Lüfter und Kühler können jedoch dünne Gummikissen angebracht werden, um für eine akustische Entkopplung zu sorgen und damit die Weitergabe von Vibrationen seitens des Lagers zu vermeiden. Auf eine Vernickelung wurde - wie bereits angekündigt - verzichtet und das nackte Metall stellt sich zur Schau. Sex sells, das gilt natürlich auch für jeden Macho.

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Wer ein Macho sein will, muss erst einmal in Sachen Ausstattung überzeugen. Der kleine Bruder des HR-02 kommt daher mit einem üppigen Rüstzeug an großvolumigen Kühlfinnen daher, sowohl in Sachen Breite als auch Höhe verdient der Kühler das Prädikat "imposant". Der Abstand zwischen den einzelnen Lamellen fällt dabei mit etwa 3,5 Millimetern recht groß aus, der eines Prolimatech Megahalems beträgt zum Vergleich rund 2 Millimeter. Die sechs 6-Millimeter-Heatpipes sind U-förmig angeordnet und mit der Bodenplatte verlötet. Außerdem verfügt jede einzelne Kühlfinne über spezielle Aussparungen, um eine bessere Luftzirkulation zu ermöglichen. In Kombination mit dem großzügigen Lamellenabstand lässt dies auf eine Optimierung für langsam drehende Lüfter bis hin zum Semi-Passiven Betrieb schließen, mehr werden unsere Benchmarks verraten.