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Test: Thermalright HR-02 Macho - Neuer Klassenprimus in der Budgetklasse

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Seite 3: Detailbetrachtung Teil 2

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Der Lüfter des HR-02 Macho misst einen Durchmesser von 140 Millimetern und ist in grau respektive olivgrün gehalten. Die Bohrungen entsprechen aber aufgrund des runden Rahmens denen von herkömmlichen 120-Millimeter-Lüftern, sodass keine üblichen Vertreter der 140-Millimeter-Klasse mit eckigem Rahmen verbaut werden können. Mitunter ist dies aber kein Beinbruch, da der Lüfter eine sehr überzeugende Performance abliefert - mehr dazu auf der nächsten Seite. Das etwa 26 Zentimeter lange vierpolige Lüfterkabel bietet PWM-Unterstützung und ist mit schwarzem Sleeve verkleidet.

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Die Bodenplatte des Kühlers ist auf Hochglanz poliert, selbst bei genauem Hinschauen findet man keine Schramme. Mitunter erschwert dies aber die Wahl der geeigneten Wärmeleitpaste, da diese sehr feinkörnig sein muss und keine gröberen Partikel mehr enthalten darf. Dankenswerterweise ist die Unterseite außerdem vernickelt, sodass das Kupfer nicht oxidieren kann. Außerdem ist die die Kupferplatte nicht plan, sondern leicht konvex ausgeführt, sodass die möglicherweise vorhandene Delle im Heatspreader damit ausgeglichen wird.

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Erwartungsgemäß bewegt sich auch bei diesem Probanden aus dem Hause Thermalright die Verarbeitung auf einem sehr hohen Niveau und hinterlässt einen guten Eindruck, es finden sich keine unschönen Kratzer oder verbogenen Kühlfinnen. Im Detail stört man sich allerdings etwas an der Entgratung der einzelnen Lamellen, mitunter hätte ihnen eine leichte zusätzliche Nachbearbeitung noch gut zu Gesicht gestanden. Da ein Macho bekanntlich aber mit allen Wassern gewaschen ist und sich mit Ecken und Kanten erst richtig wohl fühlt, kann dieser Umstand als nichtig angesehen werden.