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Point of View GeForce GTX 770 Trooper MAG im Test

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Seite 1: Point of View GeForce GTX 770 Trooper MAG im Test

pov-gtx-770-trooper-mag-teaserSeit der Insolvenz der TGT GmbH haben wir von NVIDIA-Boardpartner Point of View keine Grafikkarten mehr gesehen, die sich abseits der Referenzvorgaben der kalifornischen Grafikschmiede bewegen. Ohne eine große Ankündigung und Vorstellung der Grafikkarte versorgte uns der Hersteller in dieser Woche allerdings mit einem Sample der GeForce GTX 770 Trooper MAG, die sich nicht nur mit höheren Taktraten von der Konkurrenz abzusetzen versucht, sondern obendrein auch noch mit einem eigenen Kühlsystem bestückt ist. Wir haben der neuen Grafikkarte in diesem Artikel kräftig auf den Zahn gefühlt. 

Im März stellte die TGT GmbH, die in der Vergangenheit für die übertakteten Modelle im Hause Point of View verantwortlich war, ihren Insolvenzantrag vor dem Amtsgericht München. Seitdem haben wir von Point of View nur noch Ableger der GeForce-700-Familie gesehen, die sich zumindest beim Kühlsystem strikt an die Vorgaben der kalifornischen Grafikschmiede halten mussten oder zumindest nur mit einem geringen Taktplus ausgestattet wurden. In diesen Tagen versorgte uns Point of View allerdings mit einem Testmuster, das bislang noch nirgends im Internet gesichtet wurde und bislang auch nicht offiziell auf der Homepage des Herstellers gelistet ist. 

Die Point of View GeForce GTX 770 Trooper MAG besitzt dabei mit 1150 bzw. 1800 MHz höhere Taktraten als unser Pressesample der GeForce GTX 770 direkt von NVIDIA und bekam auch einen herstellereigenen Dual-Slot-Kühler aufgeschnallt, der mit fünf dicken Kupfer-Heatpipes und zahlreichen Aluminiumfinnen sowie zwei Axiallüftern bestückt ist. Wie sich das Kühlsystem in Sachen Temperatur-Verhalten und Lautstärke schlägt und wie die Performance der neuen Point-of-View-Grafikkarte ausfällt, versuchen wir auf den nachfolgenden Seiten zu klären.

Architektonische Eckdaten

Wie alle GeForce-GTX-770-Grafikkarten basiert auch die Point of View GeForce GTX 770 Trooper MAG auf der leicht überarbeiteten GK104-GPU, die so schon auf der GeForce GTX 680 und GTX 670 ihren Einsatz fand und weiterhin im aktuellen 28-nm-Verfahren bei TSMC vom Band läuft. Die insgesamt 3,54 Milliarden Transistoren stellen dabei auf ihren vier Graphics Processing Clustern acht SMX-Cluster zur Verfügung, die jeweils mit 192 skalaren Einheiten bestückt sind. Damit stehen unserem heutigen Testkandidaten 1536 Rechenwerke zur Seite. Wie üblich sind an jede SMX-Einheit 16 TMUs angeschlossen, woraus in der Summe 128 Textureinheiten resultieren.

Der 2048 MB große GDDR5-Videospeicher setzt sich aus acht Speicherchips zusammen, von denen sich jeweils zwei einen 64-Bit-Controller teilen. Bei vier Controllern ergibt sich daraus ein 256 Bit breites Speicherinterface. Bei den Taktraten sieht NVIDIA Frequenzen von mindestens 1046/1753 MHz vor. Um sich etwas von der Referenz und Konkurrenz abzusetzen, erhöhte Point of View diese bei seiner Trooper MAG auf 1150 respektive 1800 MHz. Der Boost steigt von ehemals 1085 auf nun 1202 MHz ebenfalls an und bestimmt seine Taktraten nicht über das Power-Target wie die GeForce GTX 680, sondern auch über die aktuell herrschenden Temperaturen. 

Point of View GeForce GTX 770 Trooper MAG
Modell PoV GeForce GTX 770 Trooper MAG
Straßenpreis noch nicht erhältlich
Partnummer 426018336-2913
Homepage www.pointofview-online.com
Technische Daten
GPU GK104 (GK104-425-A2)
Fertigung 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1150 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1202 MHz
Speichertakt 1800 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 230,4 GB/Sek.
DirectX-Version 11.0
Shadereinheiten 1536 (1D)
Texture Units 128
ROPs 32
Pixelfüllrate 36,8 Gigapixel/Sek.
SLI/CrossFire SLI

Bevor wir die Point of View GeForce GTX 770 Trooper MAG durch unseren breit angelegten Benchmark-Parcours jagen, werfen wir noch einen näheren Blick auf den 3D-Beschleuniger selbst.