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Test: EVGA GeForce GTX 670 FTW Signature 2

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Seite 1: Test: EVGA GeForce GTX 670 FTW Signature 2

Test der EVGA GeForce GTX 670 FTW Signature 2 - TeaserAuf der CeBIT 2013 zeigte EVGA seine GeForce GTX 670 FTW Signature 2 als eine der meist verkauften Grafikkarten des Herstellers. Allerhöchste Zeit für einen Hardwareluxx-Test. Der 3D-Beschleuniger macht nicht nur mit der schnellen GK104-GPU auf sich aufmerksam, sondern bietet obendrein noch höhere Taktraten und ein eigenes Kühlsystem, das im Vergleich zur NVIDIA-Vorlage deutlich niedrigere Temperaturen bei gleichzeitig geringerer Geräuschkulisse verspricht. Ob EVGA das Versprechen tatsächlich einlösen kann, klären wir auf den nachfolgenden Seiten dieses Artikels.

Neben der GeForce GTX Titan SuperClocked, die nach NVIDIAs Willen nicht mit einem eigenen Kühlsystem versehen werden durfte, aber zumindest mit höheren Taktraten auf sich aufmerksam machen konnte, zeigte uns EVGA auf der CeBIT 2013 auch seine GeForce GTX 670 FTW Signature 2. Während der letzten Wochen soll sie sich zu einem echten Dauerbrenner gemausert haben und zu den meist verkauften Grafikkarten des Herstellers zählen. Gründe dafür gibt es eigentlich auch genug. Hierfür spricht neben dem schnellen GK104-Chip auf "Kepler"-Basis auch das eigene Dual-Fan-System des NVIDIA-Partners. Dieses verspricht niedrigere Temperaturen bei gleichzeitig geringerer Geräuschkulisse. Den Vorsprung macht sich EVGA gleich zu Nutze und drehte ordentlich an der Taktschraube, wie es für eine Grafikkarte der "For the Win"-Reihe üblich ist. Während die kalifornische Grafikschmiede mindestens 915/1502 MHz für Chip und Speicher vorsieht, arbeitet unser heutiger Testkandidat mit 1006 respektive 1553 MHz mit ein paar Megahertz mehr auf der Brust. Der damit verbundene Boost-Takt fällt mit 1085 MHz ebenfalls höher aus. 

Bevor wir die EVGA GeForce GTX 670 FTW Signature 2 ausführlich vorstellen und durch unseren gewohnt breit angelegten Benchmark-Parcours jagen, werfen wir noch einen näheren Blick auf die Architektur des Grafikprozessors selbst. 

Architektonische Eckdaten

Bis vor wenigen Tagen war die GK104-GPU noch der schnellste Chip der kalifornischen Grafikschmiede. Inzwischen wurde er vom GK110-Chip, welcher auf der GeForce GTX Titan zum Einsatz kommt, aber überholt. Im Vergleich zur GeForce GTX 680 muss die GeForce GTX 670 zudem auf die ein oder andere Recheneinheit verzichten, organisiert sich aber noch immer in zahlreichen GPCs, SMX-Clustern und ALUs. Auch muss sie stattliche 3,54 Milliarden Transistoren unterhalten und läuft bereits im 28-nm-Verfahren bei TSMC vom Band. Der GeForce GTX 670 unserer FTW Signature 2 stehen insgesamt vier Graphics Processing Cluster zur Verfügung, die jeweils mit zwei SMX-Clustern ausgestattet wurden. Jede SMX-Einheit stellt dabei 192 Rechenkerne zur Verfügung. Um sich von seinem großen Bruder leistungsmäßig zu distanzieren, musste eine SMX-Einheit weichen. In der Summe ergeben sich insgesamt 1344 Shader-Einheiten, die NVIDIA gerne auch als CUDA-Cores bezeichnet. An jede SMX-Gruppierung sind 16 Texture-Units gekoppelt. Bei sieben verbleibenden SMX-Einheiten stehen so 112 TMUs bereit.

Das Speicherinterface setzt sich aus vier 64-Bit-Controllern zusammen, von denen sich jeweils ein Controller zwei 256-MB-Speicherchips des Typs GDDR5 teilen darf. Die EVGA GeForce GTX 670 FTW Signature 2 kann so auf einen 2048 MB großen Videospeicher samt 256 Bit breiten Datenbus zurückgreifen. Bei den Taktraten fährt NVIDIA ein gewohnt hohes Level und spendiert auch dem kleinen Schwestermodell der GeForce GTX 680 einen Boost-Takt. Standardmäßig rechnet der High-End-Chip mit 915/1502 MHz. Zumindest der Chiptakt erhöht sich je nach Auslastung auf mindestens 980 MHz. Bei seiner FTW Signature 2 drehte der NVIDIA-Boardparter kräftig an den Reglern und lässt Chip und Speicher mit 1006 respektive 1553 MHz arbeiten. Der Boost-Takt erhöht sich auf 1085 MHz ebenfalls mehr oder weniger deutlich. 

Um Chip und Speicher dennoch einen kühlen Kopf behalten zu lassen, tauschte EVGA den Kühler gegen ein eigenes Modell aus. Dieses beschränkt sich nicht nur auf einen Radiallüfter, sondern versucht mit gleich zwei Axiallüftern für niedrigere Temperaturen zu sorgen und verspricht außerdem eine niedrigere Geräuschkulisse. Ob sich die Bemühungen EVGAs gelohnt haben, erfährt man auf den nächsten Seiten. 

EVGA GeForce GTX 670 FTW Signature 2
Straßenpreis ca. 360 Euro
Homepage www.evga.com
Technische Daten
GPU GK104 (GK104-325-A2)
Fertigung 28 nm
Transistoren 3,54 Milliarden
GPU-Takt (Base Clock) 1006 MHz
GPU-Takt (Boost Clock) 1085 MHz
Speichertakt 1553 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 198,8 GB/Sek.
DirectX-Version 11.0
Shadereinheiten 1344 (1D)
Textur Units 112
ROPs 32
Pixelfüllrate 32,2 GPixel/Sek.
SLI/CrossFire SLI

Bevor wir die EVGA GeForce GTX 670 FTW Signature 2 durch unseren breit angelegten Benchmark-Parcours jagen, werfen wir noch einen näheren Blick auf den Testkandidaten selbst.