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Seagate Ironwolf 8 TB, WD Red 8 TB und Toshiba Enterprise Cloud 6 TB im Test

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Seite 1: Seagate Ironwolf 8 TB, WD Red 8 TB und Toshiba Enterprise Cloud 6 TB im Test

hdd roundup 08 2016 teaserAuch wenn in den allermeisten Rechnern heutzutage statt einer Festplatte eine SSD als Systemlaufwerk zum Einsatz kommt, so sind die klassischen Magnetspeicher für das Speichern größerer Datenmengen weiterhin gefragt, zumal die beliebten NAS-Systeme als Cloud für Zuhause ein neues Absatzgebiet für HDDs geschaffen haben. Der Markt bietet hier unterschiedliche Modelle für jede Anwendung, sodass wir uns mit der Seagate IronWolf (NAS) HDD 8 TB, der Western Digital Red 8 TB und Toshibas Enterprise Cloud 6 TB drei recht unterschiedliche Festplatten einmal näher anschauen möchten.

Seagate hat gerade erst sein komplettes Produktportfolio für Consumerprodukte umbenannt, sodass das 8-TB-Modell mit der Modellnummer ST8000VN002 nun nicht mehr als "Seagate NAS HDD" vermarktet wird, sondern nun unter einer "IronWolf" getauften Reihe zu finden ist, welche wie bisher für den Einsatz in NAS-Systemen ausgerichtet ist. Im Rahmen des "Guardian"-Programms stehen den "IronWolf" jetzt noch "BarraCuda" mit Desktop- bzw. Notebook-HDDs sowie "Skyhawk" mit Video-Surveillance-Laufwerken und "FireCuda" mit SSHD-Kombi-Laufwerken zur Seite. Der Business-Bereich mit z.B. den technisch höherwertigen Enterprise NAS HDDs ist von der Umbenennung nicht betroffen. Die ST8000VN0002 ist bereits jetzt nicht mehr das Flaggschiff dieser Serie, denn Seagate hat vor kurzem erst auch in der IronWolf-Reihe ein neues 10-TB-Modell vorgestellt, was demnächst in den Handel kommen soll. Die 8-TB-Version ist aber mit 7.200 U/min, 256 MB Cache und einer Auslegung für hohe Belastungen und bei gleichzeitig hoher Zuverlässigkeit sehr gut ausgelegt.

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WD Red 8 TB, Seagate IronWolf 8 TB und Toshiba Enterprise Cloud 6 TB

Von Western Digital haben wir die 8-TB-Version der Modellreihe "Red" mit in den Test aufgenommen. Die "WD Red" dürften bei vielen Usern das Synonym für NAS-Festplatten sein und folglich darf auch eine Version mit 8 TB nicht fehlen. Die WD Red 8 TB ist insofern besonders, als dass sie wie einige Enterprise-Modelle bei HGST über eine Helium-Füllung verfügt, welche den Einbau von sieben Plattern ermöglicht. WD hat sich für die Red 8 TB hier bei Gehäuse und einigen anderen Bauteilen bei der Konzernschwester HGST bedient und diese mit reduzierter Drehzahl und eigener NASWorks-Firmware als neues Modell herausgebracht. Dank 5.400 U/min ist sie bewusst nicht auf höchstmögliche Performance ausgegelegt. Gerade bei NAS-Systemen im Heimbereich sind Stromverbrauch und Lautstärke meist wichtigere Eigenschaften als die reine Geschwindigkeit.

Drittes Modell im Test ist die MC04ACA600E von Toshiba. Diese entstammt der "Enterprise Cloud"-Serie von Toshiba und ist nicht mit den Consumermodellen der X300-Serie zu verwechseln, obwohl sich bei den Toshiba-Modellreihen das Gehäusedesign oder andere technische Daten bei einer Kapazitätsstufe häufig nicht unterscheiden. Von daher gehen wir davon aus, dass die MC04ACA600E zumindest bezüglich Performance ungefähr vergleichbar mit einer X300 6TB sein sollte. Die MC04ACA-Reihe ist laut Toshiba für Bulk-Storage-Lösungen von Daten mit mittlerem Status (Tier 2/3) sowie der Speicherung in Cloud Servern geeignet, d.h. sie soll auch entsprechende Zuverlässigkeit und Eignung für den Serverbetrieb mitbringen.

Technische Daten
Hersteller  Seagate  Toshiba  Western Digital

Serie

 NAS / Ironwolf  Enterprise Cloud HDD  Red
Modellnummer  ST8000VN0002  MC04ACA600E  WD80EFZX
Homepage  www.seagate.com  toshiba.semicon-storage.com  www.wdc.com
Preis  ca. 330 Euro  ca. 330 Euro  ca. 325 Euro
Formfaktor  3,5 Zoll  3,5 Zoll  3,5 Zoll
Kapazität  8 TB (6 Platter)  6 TB (k.A., vermutl. 5 oder 6)  8 TB (7 Platter)
Speicherverfahren  PMR  PMR  PMR
Schnittstelle  SATA 6 Gb/s  SATA 6 GBit/s  SATA 6 GBit/s
Sektorgröße  512e  512e  512e
Umdrehungsgeschwindigkeit  7.200 U/min  7.200 U/min  5.400 U/min
Cache-Größe  256 MB  128 MB  128 MB
Leistungsaufnahme (Idle/Aktiv)  7,2 W / 9,0 W  6,0 W / 11,3 W  5,2 W / 6,4 W
Bitfehlerrate (UBER)  1 per 10^15  10 per 10^15  1 per 10^14
Workload (pro Jahr) / 24x7-Freigabe  180 TB, ja  180 TB, ja  k.A., ja
geeignet für NAS  bis 8 HDDs  k.A..  bis 8 HDDs
Herstellergarantie  3 Jahre  3 Jahre  3 Jahre
Besonderheiten      Helium-Füllung

Kommen wir auf der nächsten Seite zur Seagate IronWolf 8 TB.

 

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Kommentare (3)

#1
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Registriert seit: 25.08.2004

Korvettenkapitän
Beiträge: 2058
allein wegen dem 1 per 10^14 (theoretisch 1 Lesefehler alle 12,5TB written Data! = 1x RAID initialisieren, 1x Platte halb voll machen -> Lesefehler) würde ich mir niemals diese 8TB WD Platte kaufen (gerade für RAID) und das Teil kriegt hier den Award? :/
#2
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Registriert seit: 21.02.2013

Leutnant zur See
Beiträge: 1044
Die Seagate wundert mich schon extrem, die alten Modelle verbrauchten nur die Hälfte, waren wesentlich leiser und drehten auch mit 5.900U/Min.

Scheinbar ist Seagate das gar nicht mehr so wichtig. 10W Verbrauch ist schon hart, wenn man bedenkt, dass die 4Tb bei 5W liegt... Schade drum.
#3
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Registriert seit: 10.08.2005
Düsseldorf
Vizeadmiral
Beiträge: 6842
Öhm, die Seagate dreht mit 7200upm ;) Klar, dass der Stromverbrauch da höher ist, die Leistung dafür auch :)

@soulreaver
Naja kommt drauf an. Die WD Red ist auch eher für kleine NAS konzipiert, da wird nicht so viel geschrieben in der Regel an Daten und oft auch nur nen Raid 1 z.B. genutzt. Für anspruchsvollere Aufgaben gibt es da halt die WD Red Pro Reihe, da hast du dann eine bessere Fehlerkorrektur plus 5 Jahre Garantie.
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