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Seagate Ironwolf 8 TB, WD Red 8 TB und Toshiba Enterprise Cloud 6 TB im Test

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Seite 3: Western Digital Red 8TB

Mit den Modellen der Red-Reihe ist Western Digital eigentlich als erster Hersteller den Markt von NAS-Festplatten richtig angegangen. Die beliebten und auch günstigen Desktop-Festplatten ("WD Green") waren allein schon aufgrund der häufigen Parkvorgänge ihrer Köpfe für den Dauerbetrieb ungeeignet, womit sich die Einführung einer für NAS-Anwendungen angepassten Version angeboten hat. Anders als bei Seagate ist bei den WD Red nicht herauszubekommen, inwiefern sie sich abgesehen von der Firmware von Desktop-Modellen unterscheiden, aber vermutlich wird WD hier auch auf übliche Optimierungen wie z.B. eine bessere Auswuchtung achten. Die WD Red waren bis hin zum 4-TB-Modell ursprünglich für Anwendungen mit bis zu fünf Laufwerken gedacht, aber inzwischen hat WD die Freigabe der Serie für bis zu acht Laufwerke erweitert. Die WD Red wurden dann später noch um die WD Red Pro erweitert, welche für Systeme mit bis zu 16 Laufwerken freigegeben sind und eine fünfjährige Garantie mitbringen.

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Western Digital WD80EFZX

Die WD Red mit 8 TB hat eine vergleichsweise interessante Entstehungsgeschichte. Der Hersteller HGST, welcher auch zu Western Digital gehört, hat bereits 2012 mit der Entwicklung von Festplatten begonnen, welche im Inneren eine Helium-Füllung aufweisen. Helium hat eine deutlich geringere Dichte als Luft, d.h. dadurch bieten sich einige Vorteile wie geringere Verwirbelungen an den bewegten Teilen, wodurch Abstände reduziert und mehr Platter eingebaut werden. Auch die Reibungsverluste vermindern sich, was eine geringere Leistungsaufnahme bedeutet. Seit Ende 2013 hat HGST weit mehr als eine Million Stück von Festplatten mit Helium-Technik abgesetzt. Für die WD Red 8 TB hat Western Digital dieses Know-How bzw. einige mechanische Komponenten der He8-Serie übernommen und diese mit eigener Firmware bzw. verringerter Drehzahl versehen.

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Western Digital WD80EFZX

Damit hat es WD geschafft, in die Red 8 TB insgesamt sieben Platter mit je 1,2 TB unterzubringen. Die Drehzahl beträgt 5.400 U/min, der Cache ist 128 MB groß und als Schnittstelle kommt eine SATA-6Gb/s-Schnittstelle zum Einsatz. Die WD80EFZX setzt wie andere aktuelle Red-Modelle auch die Firmware "NASware 3.0" ein. Die WD Red 8 TB verfügt über die drei normalen Befestigungslöcher pro Seite, nur am Boden hat eines der beiden Paare eine versetzte Position. Die Leistungsaufnahme liegt laut Datenblatt bei sparsamen 5,2 Watt im Idle und 6,4 Watt bei Zugriffen.

 

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Kommentare (3)

#1
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Registriert seit: 25.08.2004

Kapitänleutnant
Beiträge: 2046
allein wegen dem 1 per 10^14 (theoretisch 1 Lesefehler alle 12,5TB written Data! = 1x RAID initialisieren, 1x Platte halb voll machen -> Lesefehler) würde ich mir niemals diese 8TB WD Platte kaufen (gerade für RAID) und das Teil kriegt hier den Award? :/
#2
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Registriert seit: 21.02.2013

Leutnant zur See
Beiträge: 1043
Die Seagate wundert mich schon extrem, die alten Modelle verbrauchten nur die Hälfte, waren wesentlich leiser und drehten auch mit 5.900U/Min.

Scheinbar ist Seagate das gar nicht mehr so wichtig. 10W Verbrauch ist schon hart, wenn man bedenkt, dass die 4Tb bei 5W liegt... Schade drum.
#3
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Registriert seit: 10.08.2005
Düsseldorf
Vizeadmiral
Beiträge: 6838
Öhm, die Seagate dreht mit 7200upm ;) Klar, dass der Stromverbrauch da höher ist, die Leistung dafür auch :)

@soulreaver
Naja kommt drauf an. Die WD Red ist auch eher für kleine NAS konzipiert, da wird nicht so viel geschrieben in der Regel an Daten und oft auch nur nen Raid 1 z.B. genutzt. Für anspruchsvollere Aufgaben gibt es da halt die WD Red Pro Reihe, da hast du dann eine bessere Fehlerkorrektur plus 5 Jahre Garantie.
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