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Test: ASUS N56 - Multimediaspezialist mit Subwoofer

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Seite 1: Test: ASUS N56 - Multimediaspezialist mit Subwoofer

asus n56 teaser kleinASUS‘ N-Serie ist ein moderner Klassiker unter den Multimedia-Notebooks. Nachdem wir uns das neue N-Barebone bereits in Form des ASUS N76 (zum Test) angesehen haben, folgt nun die Ivy-Bridge-Version des 15-Zoll-Modells ASUS N56. Die kann nicht nur ein ausgeklügeltes Soundsystem aufweisen, sondern dank einer GeForce GT 650M auch eine ordentliche Gaming-Leistung an den Tag legen. Was unser ASUS‘ Multimedia-Neuling darüber hinaus noch alles auf dem Kasten hat, klärt wie immer unser umfangreicher Test.

Die N5-Reihe hatte kein langes Leben. Nachdem die mattschwarzen, sehr schlichten Geräte im letzten Herbst präsentiert wurden, gab es schon auf der CES die ersten Designs der N6-Reihe zu bewundern. Gemessen daran, dass insbesondere das Tooling für ein neues Gerät nicht gerade günstig ist, eine zunächst etwas verwunderliche Entscheidung seitens der ASUS-Führung. Laut ASUS folgte die schnelle Ablöse der N5-Reihe um die N-Serie besser in das neue Design-Konzept der Taiwanesen anzupassen. Das Case soll flacher wirken und die vom Zenbook bekannten konzentrischen Kreise sollen ebenfalls wieder auftauchen. Darüber hinaus ist aber durchaus denkbar, dass der Markt nicht wirklich positiv auf das sehr zurückhaltende Design reagiert hat. Dass dann in der gehobenen Mainstream-Klasse schnell etwas passieren muss, ist klar.

Mit von der Partie ist auch in der 6er-Reihe wieder die Kooperation mit B&O IcePower. Dabei hält man am teils kontrovers diskutierten dedizierten Subwoofer fest, was uns zunächst einmal nicht weiter stören soll, denn klanglich konnte bereits der Vorgänger durchaus überzeugen. Zusammen mit der Dynaudio-Lösung von MSI stellt die ASUS-Kooperation mit B&O aktuell die beste Sound-Integration im Notebook-Segment dar – dazu aber später mehr.

Wie man es von ASUS gewohnt ist, kann auf den ersten Blick aber auch die weitere Ausstattung überzeugen. Als CPU kommt der oft vorzufindende, aber sehr überzeugende Intel Core i7-3610QM (zum Quadcore-Launch-Artikel) zum Einsatz, während als GPU die NVIDIA GeForce GT 650M verwendet wird. Auch die konnte uns schon mehr als einmal überzeugen. Erfreulich ist darüber hinaus, dass ASUS seinem Bekenntnis zu matten Displays in der N5-Reihe treu geblieben ist und das N56 entsprechend mit einem matten FullHD-Panel daherkommt.

Der Preis für unser ASUS N56 beläuft sich auf knapp 1050 Euro. Das ist nicht gerade wenig, erscheint nach einem ersten Blick auf die Ausstattung aber durchaus angemessen.