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ASUS EeePC T91 - das verdrehte Netbook

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Seite 1: ASUS EeePC T91 - das verdrehte Netbook

asus_t91_teaserNetbooks sind ohne große Übertreibungen die Sensation der letzten 24 Monate. Nachdem nun jedoch die erste Käuferwelle befriedigt ist und sich bei Netbooks einige Standards etabliert haben, heißt es für zahlreiche Hersteller auf die Suche zu gehen – auf die Suche nach Marktlücken, die noch zu besetzten sind. Dass der Netbook-Pionier ASUS dabei ganz vorne mitspielt, überrascht eigentlich wenig, waren die Taiwaner doch auch die Ersten, die in die Luxus-Netbook-Schiene drängten. Der jüngste Streich hört auf den Namen EeePC T91 und besetzt die nächste Nische: er besitzt die Convertible-Bauform und kann somit auch als Tablet-PC genutzt werden. Dennoch soll er über die klassischen Netbook-Vorteile verfügen. Ob der rund 450 Euro teure Neuling überzeugt, zeigt unser Test.

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Bereits zur CES konnten wir einen ersten Blick auf ASUS’ verdrehbaren Winzling werfen. Jetzt, rund acht Monate nach der ersten IT-Messe des Jahres, ist der T91 endlich verfügbar. Die wohl wichtigste Frage diesbezüglich ist: schafft es ASUS wirklich all die Punkte, die ein Netbook ausmachen, in ein Convertible-Notebook zu übertragen. Vieles spricht genau genommen dagegen – das niedrige Gewicht, eigentlich eines der Key-Features von Netbooks, wird vom aufwendigen Drehmechanismus torpediert, genau wie die flache Bauweise. Gleiches gilt natürlich auch für das „Killer“-Merkmal, den Preis. Natürlich ist ein dreh- und schwenkbares Display in der Herstellung wesentlich kostenintensiver als ein gewöhnliches Display. Damit aber nicht genug muss natürlich auch ein berührungssensitives Display angeschafft werden, das das Budget weiter belastet. Somit ist es kein Wunder, dass ASUS beim T91 zum kleineren 9-Zoll-Format greift, denn nur so, sind all diese Anforderungen zu bewerkstelligen.

Die Ausstattungstabelle zeigt viel Bekanntes und erinnert teils an die Netbook-Anfangszeiten. Zum einen haben 10-Zöller ihre ein Zoll kleineren Geschwister weitestgehend verdrängt, da durch die gewachsenen Maße nicht nur eine angenehmere Darstellungsgröße erreicht wird, sondern auch die Tasten etwas größer ausfallen können. Der zweite „Old-School-Part“ entfällt auf den Massenspeicher. Nachdem sich in der Zwischenzeit mechanische 160-GB-HDDs durchgesetzt haben, kommt im T91 eine 16 GB fassende SSD zum Einsatz, genau wie wir es bei den ersten Netbooks gesehen haben. Als Prozessor wird die im Netbook-Segment allgegenwärtige Atom-Serie verwendet, hier in Form eines Z520 – da dieser gerade einmal auf 1,33 GHz zurückgreift, sind wir gespannt wie er sich gegen seine Geschwister mit 1,66 GHz schlagen wird. Abgerundet wird die Hardware-Ausstattung von 1 GB an Arbeitsspeicher. Wie es bei Netbooks üblich ist, muss man auf ein optisches Laufwerk verzichten.