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ASUS Radeon R7 250 und R7 240 im Test

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Seite 1: ASUS Radeon R7 250 und R7 240 im Test

asus-r7-250-240-teaserIn den letzten Wochen haben wir etliche Grafikkarten aus dem Hause ASUS auf den Prüfstand gestellt. Diese gesellten sich aber allesamt ausschließlich in die teure High-End-Klasse und schlugen meist mit Preisen von mehreren einhundert Euro zu Buche. In diesem Artikel werfen wir einen näheren Blick auf deutlich günstigere Modelle, die dafür aber auch weniger leisten als ihre großen Brüder. Wir fühlen der ASUS Radeon R7 250 und Radeon R7 240 auf den Zahn. 

Mit der ASUS Radeon R9 290X DirectCU II OC oder der ASUS Radeon R9 290 DirectCU II OC hatten wir in den letzten Tagen bereits zwei Vertreter aus dem Hause ASUS zu Gast. Diese kosten aber deutlich mehr als 350 Euro und sind damit nicht für jedermann interessant. Wer nur gelegentlich mal ein Spiel anwirft oder sich mit geringen Details und kleinen Auflösungen zufriedengibt, bezahlt gerne etwas weniger. Die ASUS Radeon R7 250 und Radeon R7 240 sind hier mit 65 bis 80 Euro deutlich günstiger. Was sie leisten und wie sich die beiden kleinen Modelle in Sachen Lautstärke und Kühleffizienz schlagen, erfährt man auf den nachfolgenden Seiten.

An die 2.816 Streamprozessoren oder das 512 Bit dicke Speicherinterface einer Radeon R9 290X kommen die Radeon R7 250 und Radeon R7 240 natürlich nicht heran. Sie bringen es nur noch auf 384 bzw. 320 Shadereinheiten und auf einen 128 Bit breiten Datenbus. Dafür ist der "Oland"-Chip deutlich sparsamer unterwegs. Die maximale Leistungsaufnahme beziffert AMD je nach Ausführung auf 30 bis 50 Watt, was auch den sonst üblichen Zusatzstecker bei der Stromversorgung überflüssig macht. Die größten Unterschiede zwischen unseren beiden heutigen Testkandidaten sind beim Speicherausbau ausfindig zu machen. Während das größere Modell hier mit schnellen GDDR5-Chips auf sich aufmerksam machen kann, muss die kleinere Radeon R7 240 mit deutlich langsameren DDR3-Bausteinen auskommen, deren Taktrate somit von ehemals 1.150 auf nur 900 MHz sinkt. 

Architektonische Eckdaten

ASUS Radeon R7 250 und R7 240
Modell ASUS Radeon R7 250 ASUS Radeon R7 240
Straßenpreis ca. 80 Euro ca. 65 Euro
Homepage www.asus.com www.asus.com
Technische Daten
GPU Oland Oland
Fertigung 28 nm 28 nm 
Transistoren 1,0 Milliarden 1,0 Mlliarden 
GPU-Takt (Base Clock) 1.050 MHz 780 MHz 
GPU-Takt (Boost Clock)

-

Speichertakt 1.150 MHz 900 MHz 
Speichertyp GDDR5 DDR3 
Speichergröße 1.024 MB 2.048 MB 
Speicherinterface 128 Bit 128 Bit 
Speicherbandbreite 73,6 GBit/Sek. 28,8 GB/Sek. 
DirectX-Version 11.2 11.2 
Shadereinheiten 384 320 
Textur Units 24 20 
ROPs 8
Pixelfüllrate 8,4 GPixel/Sek. 6,2 GPixel/Sek. 
SLI/CrossFire -

Aufgrund dieses Unterschieds im Speicherausbau reduziert sich die Speicherbandbreite der ASUS Radeon R7 240 von 73,6 GB/Sek. des größeren Bruders auf nur noch 28,8 GB/Sek. Die Taktrate des Grafikchips fällt von ehemals 1.050 auf nur 780 MHz ab. Beide Modelle halten sich damit an die Maximal-Vorgaben, die AMD für seine Radeon R7 250 bzw. R7 240 getroffen hat. Niedrigere Taktraten wären ebenfalls noch denkbar gewesen, da AMD seinen Partnern hier nur einen Maximal-Takt vorschreibt, was natürlich aber nicht heißen soll, dass es keine übertakteten Modelle der beiden 3D-Beschleuniger geben darf.

Für alle weiteren Daten und Features rund um die neue Radeon-Serie empfehlen wir unseren Launch-Artikel zur Radeon R9 280X, R9 270X und R7 260X, R7 250 und R7 240.

Noch ein schneller Blick auf die Screenshots von GPU-Z, die die oben genannten Eckdaten noch einmal bestätigen:

asus 250asus-240

Soweit die trockene Theorie. Kommen wir nun zur äußeren Betrachtung der ASUS Radeon R7 250 und R7 240. Beginnen werden wir mit dem größeren Modell.