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ASUS Radeon R7 250 und R7 240 im Test

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Seite 19: Fazit

Ambitionierte Spieler sollten vor allem um die Radeon R7 240 einen großen Bogen machen. Sie ist mit ihren 320 Streamprozessoren nicht in der Lage, aktuelle Spiele ruckelfrei auf den Bildschirm zu zaubern. Da kann auch der 2.048 MB große Videospeicher nichts ausrichten, zumal er sich noch aus langsamen DDR3-Speicherchips zusammensetzt. Wer aber einen potenten Videobeschleuniger für hochauflösendes Videomaterial sucht, ist mit der Karte bestens bedient, denn sowohl Temperatur-Verhalten wie auch die Lautstärke und Leistungsaufnahme stimmen. ASUS hat hier alles richtig gemacht, für die schlechte Leistung des kleinen "Oland"-Chips kann der Hersteller bekanntlich wenig.

Etwas besser sieht es für die größere Radeon R7 250 aus. Auch sie ist eine leise Grafikkarte mit gutem Temperatur-Verhalten. Quantensprünge in Sachen Rechenleistung sind allerdings nicht zu erwarten. Mit geringen Qualitäts-Ansprüchen und vielleicht auch niedrigeren Auflösungen kann man aktuelle - vor allem aber ältere - Titel genießen. 

Das Problem der beiden Karten ist aber noch immer ihr Preis. Zwar ist dieser seit unserem Test zur HIS Radeon R7 250 und Radeon R7 240 etwas gefallen, doch sind die Radeon R7 250 und Radeon R7 240 noch immer deutlich zu teuer. Für fast den gleichen Preis im Falle der ASUS Radeon R7 250 gibt es schon eine deutlich schnellere Radeon HD 7750 und auch die gibt es mit sehr guten Kühlsystemen. Schade!

Persönliche Meinung

Wer bereit ist, 80 Euro für eine Grafikkarte auszugeben, der sollte sich noch immer lieber nach einer Radeon HD 7750 umsehen. Mit ihr gibt es deutlich höhere Bildwiederholraten! Die Preise sollten für die Radeon R7 250 und Radeon R7 240 endlich nach unten korrigiert werden. Für mich sind die beiden Karten so überhaupt keine Alternative. (Andreas Stegmüller)