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Kurztest: Sapphire Radeon HD 7850 1 GB

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Seite 1: Kurztest: Sapphire Radeon HD 7850 1 GB

saphire-hd-7850-1gbIm zweiten Halbjahr des letzten Jahres hat NVIDIA den Markt der Grafikkarten gehörig aufgewirbelt und mit seinen Modellen der GeForce-600-Familie würdige Gegner gegen AMDs Radeon-HD-7000-Generation gesetzt und letztendlich so für fallende Preise gesorgt. Mit der GeForce GTX 650 Ti (Zum Test) tat dies die kalifornische Grafikschmiede für dieses Jahr wohl zum letzten Mal. AMD reagierte erneut mit Kampfpreisen und schickte zudem eine Radeon HD 7850 mit 1024 MB Speicher ins Rennen - zumindest hat man seine Boardpartner angehalten, dies zu tun. Wir haben uns nun einen entsprechenden Ableger der bislang kleinsten „Pitcairn“-Karte angeschaut. In diesem Artikel nehmen wir uns die Sapphire Radeon HD 7850 1GB zur Brust.

Anfang Oktober schickte NVIDIA mit der GeForce GTX 650 Ti (Zum Test) die wohl letzte Grafikkarte des Jahres 2012. Auch wenn die Kalifornier ihren jüngsten Spross selbst gegen eine Radeon HD 7770 platzierten, spielte der 3D-Beschleuniger preislich eher in der Liga der Radeon HD 7850. Um noch mehr entgegensetzen zu können, reagierte AMD prompt und korrigierte wieder einmal mehr die Preise einiger Modelle nach unten. Zudem waren die Boardpartner angehalten, eine preislich attraktivere Radeon HD 7850 auf den Markt zu werfen, die mit der Hälfte des sonst 2048 MB großen GDDR5-Videospeichers bestückt sein sollte. Für diesen Artikel haben wir uns die Sapphire Radeon HD 7850 1GB vorgenommen. Diese hält sich taktmäßig zwar strikt an die Vorgaben der US-amerikanischen Grafikschmiede, kann dafür aber mit einem eigenen Kühlsystem, das von zwei Axiallüftern, dicken Kupfer-Heatpipes und zahlreichen Aluminiumfinnen ausgestattet wurde, aufwarten. Dazu gibt es eben den bereits erwähnten 1024 MB großen GDDR5-Videospeicher, der aber weiterhin über seine gewohnten 256 Datenleitungen kommunizieren darf.

Von der Architektur her hat sich bei der Sapphire Radeon HD 7850 1GB im Vergleich zur bisher bekannten Radeon HD 7850 nichts weiter getan. So basiert auch sie auf der „Pitcairn“-GPU, die im 28-nm-Verfahren vom Band läuft und knapp 2,8 Milliarden Transistoren unterhalten muss. Wie gewohnt stehen dem Chip 1024 Streamprozessoren, 64 Textureinheiten, 32 ROPs und ein 256 Bit breites Speicherinterface zur Verfügung. Wer mehr über die Architektur von "Pitcairn" erfahren möchte, kann die entsprechenden Absätze in unserem Launch-Artikel zur Radeon HD 7850 und Radeon HD 7870 nachlesen.

Die technischen Daten haben wir tabellarisch zusammengefasst:

Sapphire Radeon HD 7850 1GB
Straßenpreis ca. 175 Euro
Homepage Sapphire-Produktseite
Technische Daten
GPU Pitcairn Pro
Fertigung 28 nm
Transistoren 2,8 Milliarden
GPU-Takt 860 MHz
Speichertakt 1200 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 1024 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 153,6 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 1024 (1D)
Shadertakt 860 MHz
Textur Units 64
ROPs 32
Pixelfüllrate 27,5 Gigapixel
SLI/CrossFire CrossFire

Bei seiner 1-GB-Version der Radeon HD 7850 weicht Sapphire nicht von der AMD-Vorlage ab und befeuert Chip und Speicher mit 860 respektive 1200 MHz. Kein Wunder, warum Speicherbandbreite und Pixelfüllrate damit auf dem Niveau der Referenz liegen. Konkret entspricht dies 27,5 Gigapixel bzw. 153,6 GB/Sek.

sap-7850 

Wie sich die Halbierung des Speichers auf die Leistung der Radeon HD 7850 auswirkt und wie effizient der Sapphire-eigene Dual-Slot-Kühler ihre Dienste verrichtet, versuchen wir auf den nachfolgenden Seiten zu klären. Werfen wir aber zunächst einen näheren Blick auf den Testkandidaten selbst.