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Test: Sapphire Radeon HD 7750 Low-Profile

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Seite 1: Test: Sapphire Radeon HD 7750 Low-Profile

sapphire-hd-7750-low-profileAuf der Computex 2012 in Taipei zeigte uns Sapphire im Juni einige interessante Grafikkarten, die man in den nächsten Wochen und Monaten offiziell vom Stapel lassen wollte. Neben der Radeon HD 7970 Toxic 6GB, die wir erst vor wenigen Tagen auf den Prüfstand stellten, war darunter auch eine Low-Profile-Version der Radeon HD 7750 zu finden. Diese ist jetzt bei uns in der Redaktion eingetroffen - nun folgt also der Test.

AMD und seine Boardpartner erhöhen den Druck auf NVIDIA weiter: Nachdem die US-Amerikaner vor noch nicht allzu langer Zeit die GHz-Edition der Radeon HD 7970 gegen NVIDIAs GeForce GTX 680 antreten ließen, zeichnen sich auch übertaktete Versionen der Radeon HD 7770 und Radeon HD 7750 ab. Diese sollen der GeForce GT 640 das Leben noch schwerer machen. Doch auch so hat man in diesem Preis- und Leistungssegment derzeit die besseren Karten. Neben einer höheren Leistung gibt es auch die bessere Energieeffizienz. Trotzdem kümmern sich auch die Boardpartner verstärkt darum, die kleinen „Cape Verde“-GPUs für ihre Kunden noch interessanter zu machen. So auch Sapphire.

Nach der Sapphire Radeon HD 7750 Ultimate (zum Test) präsentierte der Hersteller in diesen Tagen seine Low-Profile-Version des kleinen 3D-Beschleunigers, den man uns schon im Juni auf der Computex 2012 stolz präsentierte. Nun ist die Grafikkarte in unseren Redaktionshallen eingetroffen. Trotz der kleinen Bauweise muss diese allerdings keinerlei Abstriche im Vergleich zur AMD-Vorlage hinnehmen und wird obendrein von einem kleinen Kühlkörper auf Temperatur gehalten. Die 512 Streamprozessoren, der 1024 MB große Videospeicher und das 128 Bit breite Speicherinterface sowie die altbekannten Taktraten von 800/1125 MHz blieben ihr erhalten. Auf den nachfolgenden Seiten erfährt man, wie sich die Sapphire Radeon HD 7750 Low-Profile in unserem Benchmark-Parcours geschlagen hat.

Bevor wir jedoch mit unseren Messungen beginnen, wollen wir einen näheren Blick auf die Architektur der Grafikkarte werfen. Wie alle aktuellen Grafikprozessoren von AMD läuft auch der „Cape Verde“-Chip, auf welchem die Sapphire Radeon HD 7750 zurückgreifen kann, bereits im fortschrittlichen 28-nm-Verfahren vom Band. Im Vergleich zu seinen größeren Familienmitgliedern muss dieser allerdings teils deutliche Abstriche hinnehmen, nicht umsonst kommt sie mit vergleichsweise wenigen 1,5 Milliarden Transistoren aus. Den Rotstift angesetzt hat AMD vor allem bei den Compute-Units. Kommen auf dem aktuellen Flaggschiff noch 32 solcher Shadergruppierungen zum Einsatz, sind es bei „Cape Verde Pro“ nur noch acht. Was bleibt ist einzig die Aufteilung der CUs, denn hier sind weiterhin jeweils vier SIMD-Einheiten, die sich nochmals in je 16 ALUs aufteilen, verbaut (8 x 4 x 16). In der Summe ergeben sich so 512 Rechenwerke. Zusätzlich ist an jede CU eine Quad-TMU gekoppelt, sodass insgesamt 32 Rasterendstufen bereitstehen.

Auch der Videospeicher wurde um etwas Kapazität beraubt. Hier kommen nur noch vier GDDR5-Chips zum Einsatz, die es auf jeweils 256 MB bringen. Jeweils zwei der Speicherchips teilen sich einen 64-Bit-Controller – der Videospeicher der Radeon HD 7750 bindet also über einen 128 Bit breiten Datenbus an. Bei den Taktraten fährt AMD ein gewohnt hohes Level und auch Sapphire macht bei seiner kleinen Low-Profile-Version da keine Ausnahme. Während der Grafikprozessor sich mit einer Geschwindigkeit von 800 MHz ans Werk macht, sind die Speicherchips mit einer Geschwindigkeit von 1125 MHz zu Gange. Entgegen der Referenz fällt das PCB der Sapphire Radeon HD 7750 Low-Profile deutlich kompakter aus und muss mit einem kleinen Axiallüfter samt simplem Aluminiumblock auskommen.

Die technischen Daten haben wir tabellarisch zusammengefasst:

Sapphire Radeon HD 7750 Low-Profile
Straßenpreis ca. 105 Euro
Homepage Sapphire-Produktseite
Technische Daten
GPU Cape Verde Pro
Fertigung 28 nm
Transistoren 1,5 Milliarden
GPU-Takt 800 MHz
Speichertakt 1125 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 1024 MB
Speicherinterface 128 Bit
Speicherbandbreite 79,7 GB/Sek.
DirectX-Version 11.1
Shadereinheiten 512 (1D)
Shadertakt 800 MHz
Textur Units 32
ROPs 16
Pixelfüllrate 14,7 Gigapixel
SLI/CrossFire -

Da sich Sapphire bei seiner Radeon HD 7750 Low-Profile strikt an die Vorgaben der US-amerikanischen Grafikschmiede hält, fallen Speicherbandbreite und Pixelfüllrate nicht höher aus, als wir es bislang gewohnt waren. Der 1024 MB große GDDR5-Videospeicher schaufelt weiterhin pro Sekunde bis zu 79,7 GB an Daten heran, wohingegen sich die Pixelfüllrate auf 14,7 Gigapixel in der Sekunde beläuft.

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Bevor wir die Sapphire Radeon HD 7750 Low-Profile in den Ring schicken, folgt gewohnt ein Blick auf den Testkandidaten selbst.