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Test: VTX3D Radeon HD 6950

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Seite 1: Test: VTX3D Radeon HD 6950

vtx3d_radeon_hd6950AMD-Boardpartner VTX3D versucht in Deutschland Fuß zu fassen und hat mit Caseking.de einen starken Distributor gefunden. Unser langjähriger Partner hat uns nun mit einem ersten Testsample des Herstellers versorgt. Sein Debüt in der Redaktion feiert VTX3D mit seiner Radeon HD 6950. Sie ist mit einem eigenen Kühlsystem ausgestattet, muss sich aber unter der Haube mit den Standard-Frequenzen der US-amerikanischen Grafikschmiede begnügen. Ob sie sich dennoch von der starken Konkurrenz absetzen kann, versuchen wir auf den nachfolgenden Seiten zu klären.

Der deutsche Grafikkarten-Markt ist hart umkämpft. Mit VTX3D ist nun ein weiterer Mitstreiter hinzukommen. Um in Deutschland stärker Fuß fassen zu können, hat man sich mit Caseking.de einen Partner ausgesucht, der die Modelle des Herstellers an den Mann bringen soll. Die Radeon HD 6950 muss sich nicht mit dem langweiligen AMD-Referenzkühler zufriedengeben, sondern soll mit einem eigenen Kühlsystem für Aufmerksamkeit sorgen. Hierfür stehen zwei 90 mm große Axiallüfter und zwei bis zu 8 mm dicke Kupfer-Heatpipes zur Verfügung. Unter der Haube des Dual-Slot-Kühlers werkelt AMDs "Cayman Pro"-GPU mit 1408 Streamprozessoren, die auf einen insgesamt 2048 MB großen GDDR5-Videospeicher zurückgreifen können. Einziger Wermutstropfen: Chip und Speicher müssen sich strikt an die Vorgaben der US-amerikanischen Grafikschmiede halten und rechnen demzufolge mit den Standard-Frequenzen von 800/1250 MHz. Ob sich der neue 3D-Beschleuniger dennoch von der starken Konkurrenz absetzen kann, klären wir in diesem Artikel.

Bevor wir uns jedoch auf die Benchmarks stürzen und die Grafikkarte näher vorstellen, wollen wir an dieser Stelle noch einmal auf die Architektur der "Cayman"-GPU eingehen. Sie läuft im 40-nm-Verfahren bei TSMC vom Band und muss rund 2,6 Milliarden Transistoren unterhalten. Für einen Großteil dieser sind die insgesamt 1408 Streamprozessoren verantwortlich. Diese organisieren sich in insgesamt 22 SIMD-Einheiten, die sich nochmals in 16 4D-Shader unterteilen. Jede SIMD-Einheit stellt auch einen TMU-Cluster, bestehend aus vier Textureinheiten, zur Verfügung, weswegen es die Radeon HD 6950 auf insgesamt 88 Textureinheiten bringt. Der 2048 MB große GDDR5-Videospeicher ist über ein 256 Bit breites Speicherinterface angeschlossen, an dessen vier 64-Bit-Controller jeweils vier Rasterendstufen, von denen es damit 32 an der Zahl gibt, gekoppelt sind. Bei den Taktraten fährt AMD ein gewohnt hohes Level und lässt Chip und Speicher mit 800/1250 MHz arbeiten.

Gekühlt wird die VTX3D Radeon HD 6950 aber nicht vom Referenzmodell, sondern von einer eigenen Lösung, die auf ein Dual-Fan-System setzt. Trotz des mächtiger wirkenden Kühlsystems drehte der AMD-Partner nicht an der Taktschraube und lässt Chip und Speicher weiterhin mit 800 respektive 1250 MHz agieren. Wer also höhere Taktraten möchte, der muss selbst Hand anlegen.

Zunächst aber kommen wir zu den Eckdaten:

Hersteller und Bezeichnung VTX3D Radeon HD 6950
Straßenpreis ca. 240 Euro
Homepage http://www.vtx3d.com/
Technische Daten
GPU Cayman Pro
Fertigung 40 nm
Transistoren 2,6 Milliarden
GPU-Takt 800 MHz
Speicher-Takt 1250 MHz
Speichertyp GDDR5
Speichergröße 2048 MB
Speicherinterface 256 Bit
Speicherbandbreite 160,0 GB/Sek.
Shader Model Version 5.0
Shadereinheiten 1408 (4D)
Shadertakt 800 MHz
Texture Units 88
ROPs 32
Pixelfüllrate 25,6 Gigapixel
SLI/CrossFire CrossFire X

Die Taktraten der VTX3D Radeon HD 6950 liegen auf dem Niveau der Referenz. Kein Wunder, warum Speicherbandbreite und Pixelfüllrate mit 160,0 GB/Sek. bzw. 25,6 Gigaxpixel pro Sekunde nicht höher liegen.

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Optisch erinnert die VTX3D Radeon HD 6950 an die PowerColor Radeon HD 6950 PCS++. Dennoch hat sie weniger mit ihr gemein. Doch dazu später ein klein wenig mehr.