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Test: NVIDIA GeForce GTX 460 - Fazit

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Seite 20: Fazit

Mit der GeForce GTX 460 bzw. der neuen GF104-GPU kann NVIDIA endlich den Schritt in das Mittelklasse-Segment machen. Die GeForce GTX 465 war ein mehr oder weniger erfolgreicher Versuch den Ausschuss der Produkte in den Markt zu bringen. Die GeForce GTX 460 ist der nun erstzunehmende Eintritt in die Mittelklasse, der gleichermaßen sinnvoll und ein weit logischerer Schritt ist, was sich in der späteren Beurteilung noch genauer begründen lässt.

Dass die GeForce GTX 460 auch für kommende Spiele samt PhysX-Unterstützung geeignet ist, soll folgende Video von Mafia II unter Beweis stellen.

 

Bereits mit der Veröffentlichung der GeForce GTX 465 merkten wir an, dass dies nicht die Ideallösung für den Start in den Mittelklasse-Markt für NVIDIA sein kann. Die Benchmarks der GeForce GTX 460 unterstützen diesen Eindruck, denn in den meisten Benchmarks liegt zumindest die GTX 460 mit 1024 MB noch vor der GTX 465. Das Modell mit kleinerem Speicher kann zumindest sehr gut mithalten. Zieht man nun auch noch den Stromverbrauch mit in die Beurteilung hinzu, so wird ganz klar deutlich, dass die GTX 460 der GTX 465 überlegen ist, in Performance, Stromverbrauch und Preis.

Der Vergleich zur Konkurrenz aus dem Hause AMD zeigt zwei unterschiedliche Situationen. Während die GeForce GTX 460 mit 1024 MB durchweg den eigentlichen Hauptgegner ATI Radeon HD 5830 und auch höherwertige Modelle schlagen kann, hat das Modell mit 786 MB des öfteren mit diesen zu kämpfen.

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Von der allgemeinen Betrachtung der GeForce GTX 460 getrennt betrachten müssen wir die drei übertakteten Modelle in diesem Vergleich.

Die MSI N460GTX Cyclone zeichnet sich besonders durch ein gutes Preis/Leistungsverhältnis aus. Sie bietet einen niedrigen Stromverbrauch bei effizienter, weil leiser, Kühlung. Zu kämpfen hat sie allerdings mit dem kleineren Speicher, denn die 768 MB machen sich besonders bei hohen Auflösungen oder ab achtfachem Anti-Aliasing bemerkbar.

Ein gutes Mittel stellt die Gigabyte GeForce N460OC-1GI dar. Sie bietet den größeren Speicherausbau, bei ebenfalls sehr guten Kühlung und Performance. Die GeForce GTX 465 ist für sie schon kein echter Gegner mehr. Auch bei höheren Auflösungen oder Qualitätseinstellungen bietet sie meistens noch ausreichend Performance für ein flüssiges Spielvergnügen.

Testsieger in diesem Vergleich ist die Palit GeForce GTX 460 1GB Sonic Platinum. Sie kann besonders durch die hohe werksseitige Übertaktung glänzen. Diese bringt sie auch gleich auf ein Leistungs-Niveau, welches sich von der Konkurrenz deutlich abhebt. Stromverbrauch, Lautstärke und die Temperatur bleiben dabei im Idle-Betrieb mit der Konkurrenz vergleichbar. Unter Last muss die Karte natürlich ihrer Übertaktung Tribut zollen.

Positive Aspekte der NVIDIA GeForce GTX 460:

  • niedriger Idle-Stromverbrauch
  • Palit GeForce GTX 460 1GB Sonic Platinum 

Negative Aspekte der NVIDIA GeForce GTX 460:

  • relativ hoher Stromverbrauch der übertakteten Modelle

Aufgrund der guten Performance der Palit GeForce GTX 460 1GB Sonic Platinum
vergeben wir den Hardwareluxx-Excellent-Hardware-Award

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