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ASUS VivoTab Note 8 im Test

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Seite 1: ASUS VivoTab Note 8 im Test

Wir haben schon einige Windows 8.1-Tablets mit 8-Zoll-Display testen können. Das ASUS VivoTab Note 8 ist aber das erste Tablet dieser Kategorie, das dank eines Wacom-Digitizers per Eingabestift bedient werden kann. Im Test wollen wir der Frage nachgehen, ob das Tablet damit zum optimalen Begleiter für unterwegs wird. 

Microsoft selbst bemüht sich sehr darum, kleinformatige Windowstablets attraktiv zu machen. So ist Microsoft Office Home and Student 2013 bei entsprechenden Geräten gleich inklusive. Wenn auch noch das Betriebssystem - wie auf der BUILD 2014 angekündigt - den Herstellern von 8-Zoll-Tablets kostenlos lizensiert wird, dürften weiter sinkende Preise diese Gerätekategorie noch interessanter machen. Dabei spricht auch jetzt schon vieles für die kleinen Windowtablets: Sie bieten ein ausgewachsenes Windows 8.1-Erlebnis inklusive Microsoft Office, erreichen  dank aktueller Intel-Hardware sowohl eine solide Performance als auch ordentliche Akkulaufzeiten und nehmen beim Transport trotzdem kaum Platz ein. 

Verkaufspreise von um die 300 Euro erinnern dabei genauso wie der Einsatz von Intel Atom-Hardware an die Netbooks. Doch bei allem Elan, mit dem Microsoft die produktive Nutzung von Windowstablets gerade auch im Vergleich zur Android- und iOS-Konkurrenz hervorhebt, bleiben die Windowstablets trotzdem Tablets und sind wegen den beschränkten Eingabemöglichkeiten in erster Linie zum Konsumieren geeignet. Gegenüber den bisher von uns getesteten Konkurrenzmodellen Acer Iconia W4, Dell Venue 8 Pro und Toshiba Encore spricht ein Alleinstellungsmerkmal für das ViVoTab Note 8: Der integrierte Wacom-Digitizer, der in Kombination mit dem mitgelieferten EMR-Stylus handschriftliche Notizen und Zeichnungen möglich macht. ASUS ermöglicht damit die Nutzung eines alternativen Eingabegeräts - allerdings eines doch eher speziellen Eingabegeräts, das in der Praxis nur von einem eingeschränkten Nutzerkreis wirklich intensiver genutzt werden dürfte.

Prinzipiell verbaut Dell beim Venue 8 Pro ebenfalls einen Digitizer. Allerdings dient als Zulieferer nicht Wacom, sondern Synaptics und die Kombination aus diesem Digitizer und dem Active Stylus der ersten Generation führte zu zahlreichen Problemen. Mittlerweile gibt es zwar eine neue Revision des Stylus, doch auch damit treten noch einige Probleme auf.

Die von uns bisher getesteten 8-Zoll-Windowstablets waren durch sehr ähnliche Spezifikationen gekennzeichnet: Als Prozessor dient ein Atom Z3740(D), der Arbeitsspeicher ist 2 GB groß, das Display löst mit 1.280 x 800 Pixeln auf, Daten können auf eMMC-Speicher abgelegt werden und zwei Kameras ermöglichen eine Videochatnutzung oder gelegentliche Schnappschüsse.  

Prozessor Intel Atom Z3740 (Quad-Core, 1,33-1,86 GHz, 2 MB Cache, Intel HD Grapics), 2 GB Arbeitsspeicher
Display 8 Zoll (1.280 x 800 px), IPS-Panel
Akku Li-Polymer
Kamera (vorne) 1,26 MP-Kamera
Kamera (hinten) 5 MP-Kamera
Speicher 32 oder 64 GB; 1 Jahr ASUS Webstorage; Speichererweiterung per microSD-Kartenleser möglich
Maße / Gewicht 220,9 x 133,8 x 10,95 mm; 380 g 

Die komplette Feature-Liste gibt es auf der letzten Seite des Testberichts.

Klammert man den Wacom-Digitizer aus, kann sich das VivoTab Note 8 mit seinen Spezifikationen nicht von den Konkurrenzmodellen absetzen. Im Vergleich mit dem Acer Iconia W4 und dem Toshiba Encore muss man sogar noch auf den microHDMI-Ausgang verzichten. Auch 3G/4G-Modellvarianten gibt es bisher nicht. Immerhin bietet ASUS die Wahlmöglichkeit zwischen einer Modellvariante mit 32 und einer mit 64 GB Speicher. Die 32-GB-Variante wird in unserem Preisvergleich ab etwa 300 Euro angeboten. Für die Speicherverdopplung muss ein Aufpreis von rund 50 Euro eingeplant werden.  

Für einen ersten Eindruck stellen wir das ASUS VivoTab Note 8 im Ausgepackt & angefasst-Video vor: