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Deviltech 9700 DTX - Core i7 und GeForce GTX 280M

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Seite 1: Deviltech 9700 DTX - Core i7 und GeForce GTX 280M

deviltech_d9700_dtxBereits vor ein paar Wochen konnten wir ein erstes Preview auf die Leistung der neuen mobilen Core-i7-Prozessoren werfen. Allerdings handelte es sich zu diesem Zeitpunkt noch um ein Presample. Nun sind einige Wochen ins Land gezogen, was der Verfügbarkeit natürlich sehr gut getan hat. Mit dem Deviltech Devil 9700 DTX präsentieren wir nun ein erstes (fast) Retail-Modell. Damit auch die Grafik-Leistung nicht in der CPU-Performance zurückfällt, kommt zudem eine GeForce GTX 280M zum Einsatz. Ohne Zweifel also eine Kombination, die eine hohe Performance und entsprechenden Spielspaß zu garantieren scheint.

Bei Deviltech handelt es sich um ein noch recht junges Unternehmen, das ähnlich wie Nexoc oder mySN Notebooks nach dem Built-to-Order-Prinzip anbietet. Die Grundlage stellen hierbei Barebone-Gehäuse des Großproduzenten Clevo dar. Während solche Cases noch vor einigen Jahren qualitativ merklich hinter Markengeräten zurücklagen, haben Tests in der Vergangenheit jedoch gezeigt, dass man teilweise merklich aufholen konnte. Gänzlich reicht man an Hersteller wie Samsung oder ASUS jedoch noch nicht heran. Verwunderlich ist das natürlich nicht, denn während alle großen Notebook-Hersteller, die zudem in der Regel häufig weitere Sparten besitzen und auf Synergie-Effekte setzen können, müssen kleine Built-to-Order-Hersteller auf das zurückgreifen, was der Markt ihnen anbietet. Auf diese Weise bleibt zudem natürlich auch die Individualität auf der Strecke.

Diese Negativ-Punkte möchten wir aber keinesfalls so stehen lassen, denn das Built-to-Order-Prinzip hat natürlich auch Vorteile, die ebenfalls nicht zu verachten sind. Anders als es bei den meisten Herstellern der Fall ist, muss man sich bei Deviltech und Konsorten nicht zwischen verschiedenen vorkonfigurierten Varianten entscheiden, von denen in der Regel keine genau die Komponentenzusammenstellung vorweisen kann, die man gerne hätte. Vielmehr ist es möglich, sein Wunschnotebook recht frei zu konfigurieren, sodass man schlussendlich das Gerät erhält, das man auch gerne hätte.

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Das Deviltech 9700 DTX beginnt bei einem Preis von 1398 Euro. Die uns zu Verfügung gestellte Variante wurde in einigen Aspekten noch einmal merklich aufgewertet, sodass wir im Konfigurator auf einen Preis von 1969 Euro bei einem Garantie-Zeitraum von 2 Jahren kommen – ein stattlicher Preis also für einen mobilen Gamingbegleiter. Hier ein Blick auf die exakte Hardware-Konfiguration.

Unser Testmuster basiert auf Clevos 15-Zoll-Barebone W86CU, das mit einem Gewicht von rund 3,3 kg einen stolzen Wert auf die Waage bringt – wirklich mobil ist man mit einem solchen Gerät also nicht mehr, auch wenn wir uns natürlich auf einem gänzlich anderen Level als bei der 18 Zoll großen Hellmachine befinden, die mit 5,9 kg zu Buche schlägt. Das rechnende Herzstück ist Intels Core i7-820QM, der auf vier Kerne zurückgreifen kann, die mit 1,73 GHz zu Werke gehen und im Turbo-Mode teilweise – je nach Auslastung – auf bis zu 3,06 GHz beschleunigt werden können. Der L3-Cache beläuft sich auf üppige 8 MB. Einen genaueren Einblick in die Technik der mobilen Nehalm-CPUs geben wir auf der nächsten Seite. Wie bereits erwähnt wird die CPU von NVIDIAs aktueller Top-GPU GeForce GTX280M unterstützt. Diese basiert auf dem in 55 nm gefertigten G92b Kern und geht mit Taktraten von 585/1463/950 MHz (Core/Prozessor/Speicher) zu Werke und kann auf 1 GB Speicher zurückgreifen, der mit einem 256-Bit-Interface angebunden wurde – hohe Leistung ist also auch hier garantiert. Die weitere Ausstattung beläuft sich auf 4 GB an DDR3-Ram, was für die meisten Anwendungen ausreichend sein sollte, eine 320 GB große HDD, die mit 7200 rpm dreht und ein DVD-Multi-Laufwerk. Natürlich können alle drei Posten aufgewertet werden, was den Preis aber natürlich noch einmal merklich in die Höhe treibt. Da unser Testmuster ab Werk mit der 64-Bit-Version von Windows 7 Home Premium daherkommt, kann das gesamte RAM-Volumen ohne Einschränkungen genutzt werden. Der Akku fällt mit 3800 mAh hinsichtlich der Hardware sehr klein aus. Als Langläufer und ständiger mobiler Begleiter wurde das 9700 DTX aber ohnehin nicht konzipiert.

Damit nicht genug, kann auch das Display auf den ersten Blick punkten. Es besitzt eine moderne, stromsparende LED-Hintergrundbeleuchtung und kann zudem mit einer hohen nativen Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten überzeugen, was aber natürlich eine recht kleine Darstellung mit sich bringt. Da es sich bei unserem FullHD-Panel um eine aufpreispflichtige Zusatzoption handelt, stellt das Standard-Panel mit einer Auflösung von 1680 x 1050 Bildpunkten eine interessante Alternative dar. In unseren bisherigen Tests hat sich diese Auflösung bei 15,6-Zoll-Panels bewährt. Einzig für Anwender, die ihr Notebook häufig zur Filmwiedergabe nutzen, rentiert sich unseres Erachtens das hochauflösende Panel, da zusätzlich die Hardware-Anforderungen für das Spielen in nativer Auflösung beträchtlich steigen.