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USB 3.0 im NAS: Drei Geräte im Test

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Seite 1: USB 3.0 im NAS: Drei Geräte im Test

openerUSB 3.0 ist in aller Munde. Nachdem neue Notebooks und Desktops standardmäßig USB 3.0-Anschlüsse besitzen und auch die Zubehörhersteller langsam aber sicher USB 3.0-Hardware zu bezahlbaren Preisen verkaufen, konnte es nicht lang dauern, bis auch die NAS-Hersteller auf den Zug aufspringen und entsprechende Anschlüssen an den Geräten verbauen. Wir testen drei Geräte von Netgear, Synology und ZyXEL im Preissegment von ca. 145 bis 320 Euro und werfen einen Blick darauf, wie "netzwerkfähig" USB 3.0 ist.

USB 3.0 ist vor allem eins: schnell. Während USB 2.0 (480 Mbit/s) Festplatten und USB-Sticks meist in der Geschwindigkeit begrenzt, stellt USB 3 mit 5 Gbit/s keinen Engpass mehr dar. Und da sich mittlerweile jedes NAS Daten direkt mit USB-Geräten austauschen kann, ist USB 3 am Netzwerkspeicher ungemein praktisch. Schnell mal 20 GB vom NAS auf den USB-Stick ziehen? Mit USB 2.0 wartet man hier mindestens 6 Minuten, während man die gleich Menge mit USB 3.0 in gut 30 Sekunden kopiert hat (entsprechende Hardware vorausgesetzt).

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Technische Daten
Hersteller Netgear Synology ZyXEL
Modell ReadyNAS Ultra 2 Plus DS212+ NSA325
Hardware Intel Atom 2 x 1,8 GHz, 1 GB DDR3-Ram Marvell 6282, 1 x 2 GHz, 512 MB DDR3-Ram Marvell 6281, 1 x 1,6 GHz, 512 MB DDR2-Ram
Speicher Platz für zwei 2,5/3,5"-Festplatten
Anschlüsse 1 x USB 3.0, 2 x USB 2.0, 2 x Gigabit-Ethernet 2 x USB 3.0, 1 x USB 2.0, 1 x eSATA, 1 x Gigabit-Ethernet, SD-Cardreader 1 x USB 3.0, 2 x USB 2.0, 1 x Gigabit-Ethernet
Maße (B x H x T) 101 x 142 x 220 mm 108 x 165 x 233 mm 108 x 147 x 205 mm
Gewicht 2,12 kg 1,25 kg 1,98 kg
Preis ab 340 Euro ab 280 Euro ab 145 Euro

Was darf's denn sein? Netgear setzt als einziger auf einen Dualcore-Prozessor von Intel, während sich Synology und ZyXEL für einen ARM-Chip von Marvell entscheiden. Auch beim RAM geht Netgear in die Vollen und verbaut mit 1 GB DDR3-RAM doppelt so viel Speicher ein wie die Konkurrenz. Synology setzt hier auf Anschlussvielfalt und bietet neben USB-Ports auch eSATA und einen SD-Kartenleser. ZyXEL wendet sich eher an preisbewusste Nutzer und verbaut nur das Nötigste.

Lieferumfang

Der Lieferumfang der Geräte ist nahezu identisch. Jedem Gerät liegt ein externes Netzteil, ein Netzwerkkabel, eine Software-CD, ein Quickstart-Guide und Schrauben zur Befestigung der Festplatten bei.

Im folgenden Test werfen wir einen Blick auf die Hardware und die Software (Webinterface und Smartphone-Apps). Außerdem führen wir einige Benchmarks durch, um zu sehen, wie schnell sich Daten transferieren lassen.

 

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Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 10.06.2009

Oberbootsmann
Beiträge: 852
für den USB3.0 Test wurde also ein share auf dem USB volume erstellt und damit über CIFS bzw. iSCSI gebencht? find ich ja erstaunlich, dass das viel schneller als auf Festplatte sein soll.
In welchem RAID Typ wurden die beiden Platten eingerichtet?

Synology: Welchen Einfluss soll das Webinterface auf die Leistung haben, wenn niemand angemeldet ist und nicht zum Kopieren genutzt wird? Die Vermutung find ich etwas weit her geholt.
#2
Registriert seit: 17.09.2006
Lemgo
Redakteur
Beiträge: 2095
Angeschlossene Geräte werden direkt und automatisch freigegeben. Getestet wurde via Samba, da das alles Geräte konnten. Platten liefen beim Test in einem RAID 1.
Meine Vermutung ist eben nur eine Vermutung. Hättest du eine andere Erklärung? Die vielen Dienste die im Hintergrund laufen könnten halt schon etwas Leistung kosten.
#3
Registriert seit: 29.06.2004

Fregattenkapitän
Beiträge: 2598
Was für ein Lüfter ist denn bei den ZyXEL verbaut? Kann man den eventuell tauschen?
#4
Registriert seit: 29.06.2004

Fregattenkapitän
Beiträge: 2598
Achso was mir noch einfällt, kann das ZyXEL verschlüsselung?
#5
Registriert seit: 17.09.2006
Lemgo
Redakteur
Beiträge: 2095
Die Lüftergröße habe ich nicht nachgemessen, müssten aber 50 oder 60mm sein. Tauschen kann man den natürlich, allerdings ist man dann die Garantie los.
Verschlüsselung beherrscht das NAS übrigens leider nicht.
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