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USB 3.0 im NAS: Drei Geräte im Test

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Seite 5: Apps und Desktopsoftware

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App-Übersicht

Apps sind in aller Munde. Vom Smartphone auf das NAS zugreifen, ist ungemein praktisch. Alle drei Hersteller stellen Apps für das iPhone bereit - Synology bietet sogar ganze fünf. Aber auch für den "normalen" Desktoprechner gibt es Anwendungen, die wir hier etwas beleuchten möchten.

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Polkast

ZyXEL bietet über Polkast einen Service an, mit dem man direkt auf einige Ordner (music, photo, video) des NAS zugreifen kann. Die Einrichtung ist simpel - im Webinterface wird das passende Paket installiert und ein Polkast-Account erstellt. Danach kann die App auf das iPhone geladen werden. Nach dem Einloggen ist der Zugriff direkt möglich. Musik und Videos spielt die App direkt ab, auch Bilder können angezeigt werden. Zusätzlich können auch Bilder und Videos hochgeladen werden, seltsamerweise müssen dafür aber die Ortungsdienste aktiviert werden.

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Netgear Remote

Netgear stellt die "ReadyNAS Remote" App im Appstore zur Verfügung. Allerdings ist es uns nicht gelungen, damit eine Verbindung zum NAS herzustellen. Trotz installiertem und konfiguriertem ReadyNAS Remote war kein Zugriff möglich. Auch mit der PC-Anwendung konnten wir leider keine Verbindung zum NAS herstellen.

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Synology DS finder

Synology bietet gleich ein ganzes Bündel Apps. Der gezeigte DS Finder stellt allgemeine Informationen über das NAS bereit und gibt Auskunft über den Status des Volumens und der Festplatten. Dazu gibt es noch DS File (WebDav), mit der via WebDav auf die Daten des NAS zugegriffen werden kann. Daten können hiermit ohne Probleme angezeigt, gelöscht und rauf- sowie runtergeladen werden. "DS audio" und "DS photo+" können, wie der Name bereits verrät, direkt auf Musik und Bilder des NAS (Audio Station / Photo Station) zugreifen. "DS cam" ermöglicht schlussendlich den Zugriff auf mit dem NAS verbundene Überwachungskameras. Je nach Kamera kann direkt auf das Livebild als auch auf Aufzeichnungen zugegriffen werden. Auf alle Dienste kann mit den in der Systemsteuerung definierten Nutzerkonten zugegriffen werden - zusätzlich muss nichts eingerichtet werden.

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Synology Cloud Station

Aktuell nur für Windows gibt es die Cloud Station. Ähnlich wie die Dropbox kann damit von überall auf das NAS zugegriffen werden. Allerdings befindet sich die Software noch im Beta-Zustand - läuft aber stabil. In naher Zukunft soll es auch Cloud Station Clients auch für Mac und Linux sowie eine finale Windows-Version geben. Die Beta ist aktuell auf acht Nutzer und 1 GB pro Datei begrenzt. Der Diskstation Manager kann bis zu 30 Versionen einer Datei speichern.

 

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Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 10.06.2009

Leutnant zur See
Beiträge: 1107
für den USB3.0 Test wurde also ein share auf dem USB volume erstellt und damit über CIFS bzw. iSCSI gebencht? find ich ja erstaunlich, dass das viel schneller als auf Festplatte sein soll.
In welchem RAID Typ wurden die beiden Platten eingerichtet?

Synology: Welchen Einfluss soll das Webinterface auf die Leistung haben, wenn niemand angemeldet ist und nicht zum Kopieren genutzt wird? Die Vermutung find ich etwas weit her geholt.
#2
Registriert seit: 17.09.2006
München
Redakteur
Beiträge: 3609
Angeschlossene Geräte werden direkt und automatisch freigegeben. Getestet wurde via Samba, da das alles Geräte konnten. Platten liefen beim Test in einem RAID 1.
Meine Vermutung ist eben nur eine Vermutung. Hättest du eine andere Erklärung? Die vielen Dienste die im Hintergrund laufen könnten halt schon etwas Leistung kosten.
#3
Registriert seit: 29.06.2004

Fregattenkapitän
Beiträge: 2671
Was für ein Lüfter ist denn bei den ZyXEL verbaut? Kann man den eventuell tauschen?
#4
Registriert seit: 29.06.2004

Fregattenkapitän
Beiträge: 2671
Achso was mir noch einfällt, kann das ZyXEL verschlüsselung?
#5
Registriert seit: 17.09.2006
München
Redakteur
Beiträge: 3609
Die Lüftergröße habe ich nicht nachgemessen, müssten aber 50 oder 60mm sein. Tauschen kann man den natürlich, allerdings ist man dann die Garantie los.
Verschlüsselung beherrscht das NAS übrigens leider nicht.
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