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Round-up - NAS für Einsteiger: Seagate GoFlex Home + Western Digital My Book Home

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Seite 5: Apps und Desktopsoftware

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Wo wir gerade bei Backups sind: Für Windows gibt WD wie schon erwähnt die SmartWare-Software heraus, die selbstständig Dateien auf das NAS sichert. Was genau das Programm sichert, ist aber etwas unklar. Das Backup unseres 180 GB großen Systems belegt auf dem NAS nur gute 50 GB. Der Windows-Ordner wird, so scheint es, auf keinen Fall mitgesichert, was aber noch alles fehlt, bleibt offen. Hier bietet sich an, wirklich nur einzelne Ordner (aus dem Benutzerordner) zu sichern. Bilder, Videos und Dokumente sichert die Software nämlich in jedem Fall. Das Rücksichern der Daten gestaltet sich dafür wieder einfacher. Die Daten können entweder an ihre ursprüngliche Stelle oder in einen einzigen Ordner zurückgesichert werden. Nutzer von OS X können auf Timemachine zurückgreifen. Auch mit Lion lassen sich Backups problemlos und sogar passwortgeschützt anlegen.

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Western Digital hat zwei Apps entwickelt, die mit dem "My Book Live" funktionieren. "WD Photos" zum Hochladen und Ansehen von Fotos sowie "WD 2go" für den Zugriff auf alle Daten des NAS. Die Photos-App ermöglicht es Bilder mit dem Smartphone auszutauschen. Außerdem können Fotos zu Facebook hochgeladen, per Mail versendet oder in einer Slideshow abgespielt werden. Einziger Nachteil: Die Bilder müssen sich unbedingt im Public-Ordner befinden, andere Bilder werden nicht angezeigt - schade. Die App gibt es für iOS und Android (ab 2.1) kostenlos im jeweiligen Store

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Für den Zugriff auf das NAS gibt es WD2go. Die App ermöglicht es, auf alle auf dem NAS gespeicherten Daten zuzugreifen. Hoch- oder runterladen kann man leider nichts, dafür können Musik und Videos abgespielt und allerhand weitere Formate direkt geöffnet werden. Wer mehr will, kann zur kostenpflichtigen WD2go Pro-App greifen. Diese kostet 2,15 Euro im Androidmarket (App Store: 2,39 Euro) und ermöglicht das Speichern und Synchronisieren von Daten auf dem Smartphone, das Sichern der Daten mit Zugriffscode und den Versand der Daten direkt per Mail. So erhält Dropbox-ähnliche Features für einmalig gut 2 Euro. Alle Apps können, sofern einmal im lokalen Netzwerk eingerichtet, ohne weitere Konfiguration auch ohne LAN-Verbindung benutzt werden. Die Einrichtung funktioniert mit einem Code, der vom NAS generiert und dann in die App eingegeben werden muss. Alle Apps mit Zugriff sind im Webinterface aufgelistet und können auch wieder gelöscht werden.

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Wer von überall auf seine heimischen Daten zugreifen will, nutzt die Website wd2go.com. Im NAS lassen sich mit Mail-Adressen Accounts erstellen, mit denen man sich auf der Website einloggen und die einzelnen Freigabe-Ordner dann via Java als Netzlaufwerk einbinden kann. Das ganze funktioniert sowohl am PC als auch am Mac und ist permanent SSL-verschlüsselt. Leider ist es aber sehr langsam, da die Verbindung über externe Server von Western Digital zu laufen scheint.

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Auch Seagate legt eine Backup-Software zum NAS, namentlich Memeo Instant Backup. Die Software sichert im Wesentlichen den Benutzerordner und verspricht, diesen im Zweifelsfall schnell wiederherstellen zu können. Standardmäßig gibt es drei Lizenzen zum NAS, die für den Hausgebrauch ausreichen sollte.

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Ein App hat Seagate auch schreiben lassen: Mit GoFlexAccess kann von überall auf das NAS zugegriffen werden - wie bei WDs Gerät ist eine Portweiterleitung im Router nicht nötig. Mit der App für Android und iOS haben alle Zugriff, die über einen Account auf dem NAS verfügen. Bilder, Musik und Videos können angesehen bzw. abgespielt werden. Löschen oder Verschieben ist leider nicht möglich. Praktischerweise kann die App nach Dateitypen sortieren, was die Übersicht enorm erhöht.