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Sapphire PURE CrossFire PC-AM2RD580

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Seite 1: Sapphire PURE CrossFire PC-AM2RD580

Sapphire hat sich lange Zeit gelassen, seine ersten AM2 Mainboards vorzustellen. Die Konkurrenz musste bereits in zwei Vergleichen in der Hardwareluxx [printed] 05/2006 und 06/2006 beweisen, was in ihr steckt. Im aktuellen Heft tritt bereits das MSI K9A Platinum mit dem identischen ATI-Chipsatz an. Das Sapphire PURE CrossFire PC-AM2RD580 muss nun in einem Einzeltest seine Qualitäten unter Beweis stellen.

ATI hatte es recht einfach mit der Integration seines Chipsatzes für den Sockel AM2. Anders als NVIDIA stellte ATI keinen neuen Chipsatz mit ausgebauten Features vor, sondern portierte die bestehende ATI CrossFire Xpress 3200 Plattform einfach auf den neuen Sockel. Dies fällt ATI auch recht leicht, da AMD den Speichercontroller im Prozessor selbst verbaut und so keinerlei Veränderungen im Chipsatz nötig sind. Dazu pflanzt man die überarbeitete SB600-Southbridge auf die AM2-Mainboards - fertig ist ein ausgereiftes Board, welches nicht mehr die bislang bekannten USB- und PCI-Performanceprobleme besitzt.

CrossFire hatte lange Zeit mit dem bereits vorhandenen Erfahrungsvorsprung von NVIDIAs SLI zu kämpfen, denn NVIDIA konnte seine Dual-GPU Technologie bereits ein Jahr "an den Anwendern" testen, bevor ATI nachziehen konnte. CrossFire scheint nun aus den Kinderschuhen heraus gewachsen zu sein, zwar müssen auch mit der aktuellen ATI Radeon X1950-Serie noch immer Master- und Slave-Karte mit einer Kabelpeitche miteinander verbunden werden, doch dies soll sich mit dem R600, dem ersten DirectX-10-Grafikchip, der gegen Jahreswechsel erwartet wird, ändern. Bereits die neuen Mid-Range- und Low-End-Modelle von ATI kommen ohne diese Kabelpeitche aus.

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Das Sapphire PURE CrossFire PC-AM2RD580 setzt die für Sapphire erfolgreiche PURE-Serie fort. Bereits mit der Verpackung setzt Sapphire auf eine coole und aussergewöhnliche Optik. Das Name PURE soll hier Programm sein, denn Sapphire zielt mit diesem Mainboard auf die Gamer und Overclocker ab.

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Bereits auf der CeBit 2005 zeigte Sapphire einen ersten Prototypen des PI-A9RX480, damals das erste Mainboard der PURE Serie mit weißem PCB. Verfügten die Vorgängermodelle noch ausschließlich rote Anschlüsse und Steckplätze, so setzt Sapphire mit dem PURE CrossFire PC-AM2RD580 auf ein wenig schlichtere schwarze Komponenten. Design ist die eine Sache, das wirklich interessante aber dürften die inneren Werte sein, auf die wir in der folgenden Tabelle einen Blick werfen:

Bereits auf den ersten Blick werden die Ansprüche deutlich, die Sapphire an seine verbaute Hardware stellt. Man verzichtet auf überflüssigen Schnick-Schnack und bestückt das Mainboard nur mit dem nötigsten. So fehlen zum Beispiele bis auf jeweils einen PCI-Express-x1- und PCI-Steckplätze weitere Erweiterungsmöglichkeiten. Vier Serial-ATA-II-Anschlüsse werden über die SB600-Southbridge bereitgestellt. Weitere Serial-ATA-II-Anschlüsse rüstet man über zwei identische Extra-Chips nach, auch an einen Gigabit-Ethernet hat Sapphire gedacht. Ein FireWire Anschluss kann über eine Erweiterungsblende nachgerüstet werden.

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Folgende Beigaben sind in der Verpackung enthalten:

  • Handbuch
  • Treiber-CD
  • Software-CD
  • Serial-ATA Treiber und RAID Diskette
  • 2x Serial-ATA Stromadapter
  • 2x Serial-ATA Datenkabel
  • ATX I/O-Blende
  • Floppy-Flachbandkabel
  • ATA133-Flachbandkabel
  • FireWire-Erweiterungsblende
  • SPDIF-Erweiterungsblende

Sapphire macht dem Namen PURE auch hier alle Ehre, denn bei den Beigaben kann man nicht mit einem Umfang rechnen wie man das bei der Konkurrenz gewohnt sein könnte. Weitere Serial-ATA-Kabel und eine USB-2.0-Erweiterungsblende werden immer dankbar angenommen und sind im Falle der Erweiterungsblende nur schwer zu beschaffen, wenn sie fehlen sollten.

Auf der folgenden Seite wollen wir uns den ATI-Chipsatz und die SB600-Southbridge genauer anschauen.