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Sapphire PURE CrossFire PC-AM2RD580

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Seite 3: Sapphire PURE CrossFire PC-AM2RD580 - Design und Ausstattung I

Wie nicht anders auf einem AM2-Mainboard zu erwarten, findet sich auf dem Mainboard der Sockel AM2 mit 940 Pins, der zu allen entsprechenden, leistungsfähigen AMD-Prozessoren kompatibel ist. Auf den ersten Blick sollte der Platz rund um dem Sockel ausreichen, um auf größere Kühllösungen aufnehmen zu können. Eng könnte es nur durch die recht nahe und hohe Northbridgekühlung werden. Anders als bei den Vorgängermodellen verzichtet Sapphire auf die passive Kühlung der stromversorgenden Komponenten.

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Insgesamt können in den hier zu sehenden vier DIMMs bis zu 4 GB Arbeitsspeicher untergebracht werden, also jeweils ein Modul mit bis zu 1024 MB. Wie den Spezifikationen zu entnehmen ist, können Module der Baureihe DDR2-533, DDR2-667 und DDR2-800 eingesetzt werden. Natürlich ist auch hier, wie bei allen Sockel-AM2-Mainboards, der Dual-Channel-Betrieb möglich. Sapphire macht die Dual-Channel-Unterstützung durch die farbliche Unterscheidung der Steckplätze deutlich.

Ein Problem mit dem viele Mainboards zu kämpfen haben ist die Tatsache, dass bei eingebauter Grafikkarte der Ein- oder Ausbau bzw. Wechsel der Speichermodule nur schwer oder gar völlig unmöglich ist, da DIMM-Steckplätze und der erste PCI-Express x16 Steckplatz zu dicht aufeinandersitzen. Dieses Problem hat das Sapphire PURE CrossFire PC-AM2RD580 nicht.

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Im Folgenden sind die auf unserem Mainboard verbauten PCI- und PCI-Express-Steckplätze zu erkennen. Direkt neben der Northbridge befindet sich der PCI-Express x1 Steckplatz, gefolgt vom sekundären PCI-Express x16 Slot. Der primäre PCI-Express x16 Steckplatz folgt dann mit einigem Abstand. Für ältere PCI-Karten steht nur ein einzelner Steckplatz zur Verfügung. Sapphire hat also an weiteren Slots gespart und stellt in der PURE Serie nur die nötigsten Steckplätze zur Verfügung. Sehr gut ist der große Abstand der beiden PCI-Express x16 Steckplätze.

Über das BIOS lässt sich die Anzahl der PCI-Express Lanes für die beiden PCI-Express x16 Steckplätze bestimmen. Zur Wahl stehen hier, 16, 12, 8, 4, 2, und 1 Lane. Jeder Steckplatz lässt sich getrennt ansteuern. Zusätzlich kann auch der maximale Stromverbrauch bestimmt werden, der direkt über das Mainboard zur Verfügung gestellt wird. In den PCI-Express Spezifikationen sind hier für den Grafikkartensteckplatz 75 Watt vorgesehen. Im BIOS lässt sich dieser Wert frei von 0 bis 250 Watt wählen. Wie Sapphire allerdings bis zu 250 Watt pro Steckplatz an eine Grafikkarte führen will, sei einmal dahingestellt. Neben der Option, den PCI-Express-Takt im BIOS frei zu wählen, besteht zusätzlich noch die Möglichkeit den PCI-Express-Bus um 10 Prozent zu übertakten, um hier eine Art LinkBoost, so der Name der NVIDIA Technologie, anzubieten.

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In der rechten unteren Ecke befinden sich einige wichtige Laufwerksanschlüsse. Zu sehen sind sechs Serial-ATA-II-Anschlüsse (zwei weitere sind links vom PCI Steckplatz auf obigem Bild zu sehen) sowie der BIOS-Chip und einige weitere Chips und Anschlüsse. Ebenfalls zu sehen ist die passiv gekühlte Southbridge, die sich unter dem kleinen, schwarzen Kühler verbirgt. Da der Speichercontroller mit dem ersten AMD-Athlon-64-Prozessor in die CPU gewandert ist, muss der Chipsatz sich nur noch um die Anbindung der Komponenten kümmern und wurde so entlastet. Eben diese Organisation der Komponenten teilen sich beim Sapphire Pure CrossFire eine North- und eine Southbridge, was eine passive Kühlung beider Chips möglich macht.

Sapphire bedient sich keiner verschiedenfarbiger Anschlüsse und Steckplätze, die es dem Anwender sehr einfach machen sich auf dem Mainboard zu recht zu finden. Dennoch fällt es nicht schwer den passenden Anschluss schnell zu finden und der ambitionierte Anwender findet intuitiv sein Ziel und eben für diese Zielgruppe wurde das Mainboard konzipiert.

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Eine weitere detailierte Betrachtung des Sapphire PURE CrossFire PC-AM2RD580 folgt auf der kommenden Seite.