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Test: ECS P67H2-A Black Extreme

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Seite 1: Test: ECS P67H2-A Black Extreme

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ecs_teaserECS Elitegroup hat mit dem P67H2-A aus der Black Extreme Serie ein Mainboard auf die Beine gestellt, welches mit den Oberklasse-Boards von ASUS, Gigabyte & Co konkurrieren soll. Bisher war ECS Elitegroup durch seine eher einfachen Boards bekannt, aber das soll sich nun ändern. Einen ersten Blick auf die Black Series hatten wir Ende letzten Jahres bereits durch das P55-Mainboard P55H-AK erhalten. Dem neuen Flaggschiff P67H2-A hat ECS einige durchaus interessante Features verpasst, darunter z.B. einen Hydra-Chip von Lucid, welcher den Betrieb verschiedener Grafikkarten im Verbund ermöglicht. Neben zahlreichen Overclocking-Möglichkeiten ist auch eine stattliche Anzahl von SATA-6G- und USB-3.0-Ports mit an Bord.

Die Firma ECS, welches die Abkürzung für Elitegroup Computer Systems ist, verfügt über eine lange Erfahrung im Geschäft mit Mainboards. Das 1987 gegründete Unternehmen ist aber nicht nur im Mainboardbereich aktiv, sondern auch in diversen anderen Bereichen wie Notebooks, Grafikkarten und mobile Lösungen. Im Bereich der hochwertigen Mainboards war ECS - aus welchen Gründen auch immer - in den letzten Jahren nicht aktiv. Das P67H2-A als ein leistungsfähiges Mainboard für Gamer soll dies nun ändern. Gelistet ist es in gängigen Preisvergleichen noch nicht, daher lässt sich momentan zum Preis noch nichts sagen. Angesichts des verbauten Hydra-Chips wird es aber vermutlich kein Schnäppchen werden und einige Euro teurer verkauft werden als vergleichbare P67-Mainboards ohne Lucid-Hydra-System. Im Internet zirkuliert jedenfalls eine Preisempfehlung des Herstellers von 260 US-Dollar.

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Um ein in allen Punkten gelungenes Oberklasse-Mainboard zu erschaffen, sind viele verschiedene Aspekte zu berücksichtigen. Ein großer Teil des Erfolgs entscheidet sich schon beim optischen Design des Mainboards, denn in Zeiten, wo bei vielen Usern das Gehäuse auch eine Art Vitrinenfunktion für die verbaute Hardware übernimmt, ist ein billiger Look tödlich für die Kaufentscheidung. In Sachen Optik hat ECS beim P67H2-A aber einen guten Job erledigt, denn das Mainboard wirkt hochwertig. Die auf der schwarzen Platine mit Standard-ATX-Abmessungen verbauten Teile sind allesamt in Grau und Weiß gehalten, sodass das Mainboard insgesamt sehr ausgewogen wirkt.

Nur mit den Features, die der gegenüber seinem Vorgänger P55 aufgewertete P67-Chipsatz mitbringt, lässt sich allerdings kein richtiges High-End-Board zusammenstellen, daher hat auch ECS dem P67H2-A etliche Zusatzchips spendiert.

Die technischen Daten in der Übersicht:

Die Daten des ECS P67H2-A in der Übersicht
Hersteller und
Bezeichnung
ECS Elitegroup
P67H2-A "Black Extreme Series" (V1.1)
Straßenpreis

k.A.

Homepage www.ecs.com.tw
Northbridge-/CPU-Features
Chipsatz P67-Chipsatz
Speicherbänke und Typ 4x DDR3 (Dual-Channel)
Speicherausbau max. 32 GB
SLI / CrossFire CrossfireX, SLI, Hydra-Mode (X,A,M) - (x16-/x16-Lanes, x16-/x8-/x8-Lanes)
Onboard-Features
PCI-Express

3x PCIe x16 (x16/x16/-, x16/x8/x8)
2x PCIe x1

PCI 2x PCI
Zusatz-Chips Lucid Hydra (LT24102)
Serial-ATA-, SAS- und 
ATA-Controller
2x SATA 6G und 4x SATA 3G mit RAID 0, 1, 5, 10 über P67
2x eSATA 6G über Marvell PCIe 9182 Controller
USB

4x USB 3.0 (I/O-Panel, über VIA Hub an Renesas-USB3.0-Controller)
2x USB 3.0 (mitgelieferter Fronteinschub, direkt an Renesas-USB3.0-Controller)
6x USB2.0 (I/O-Panel), +8 über Header

WLAN / Bluetooth -
Firewire -
LAN 2x Gigabit-Ethernet (PCIe) über Realtek RTL8111E
Audio Realtek ALC892 Audio Codec (Content Protection Support)
analoge, digitale und optische Ports

Im Lieferumfang des ECS P67H2-A lassen sich die folgenden Teile finden:

  • sechs SATA-Kabel
  • I/O-Blende, Staubschutzkappen für USB-Ports
  • Frontblende mit 2x USB 3.0 (Umbau auf PCI-Slotblende möglich)
  • Treiber-CD
  • Handbuch, Installations-Guide

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Im Vergleich zu anderen Boards ist der Lieferumfang beim ECS P67H2-A knapp, aber ausreichend. Die fehlenden SLI- bzw. CrossfireX-Brücken lassen sich durch den verbauten Hydra-Chip erklären, wodurch diese für einen Multi-GPU-Betrieb nicht benötigt werden. Da das Board immerhin mit einer CrossfireX-Zertifizierung wirbt, hätte zumindest eine entsprechende Brücke dabei sein können.

Kommen wir auf der nächsten Seite zum Board selber.