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Aerocool Dead Silence DS 230 im Test - ein intelligentes Silentgehäuse

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Seite 1: Aerocool Dead Silence DS 230 im Test - ein intelligentes Silentgehäuse

Aerocool Dead Silence DS 230

Mit dem DS 230 erhält Aerocools Dead Silence-Serie besonderen Zuwachs: Sein auffälliges Beleuchtungssystem wechselt in Abhängigkeit von der Lüfterregelstufe die Farbe. Gleichzeitig sollen verschiedene  Silentmaßnahmen für eine geringe Lautstärke sorgen. 

Modelle der Dead Silence-Serie hatten wir bereits mehrfach im Test. 2013 landete der Micro-ATX-Cube DS (Dead Silence) in der Redaktion. Im Jahr darauf folgte das DS 200 als erster Midi-Tower. Diese beiden Modelle werden in verschiedenen, teils sehr farbenfrohen Varianten angeboten. Beim neuen DS 230 geht Aerocool hingegen einen anderen Weg - es gibt nur eine, schwarze Farbvariante. Dafür kann das Gehäuse aber in sieben verschiedenen Farben beleuchtet werden:

Zwei LED-Streifen durchziehen die Front, zwei weitere LED-Streifen beleuchten den Unterboden auf beiden Seiten. Das Beleuchtungssystem leuchtet wahlweise statisch oder atmend, kann aber auch ganz ausgeschaltet werden. Der Clou ist aber, dass sich die Beleuchtungsfarbe nicht nur manuell wählen lässt. Sie kann auch automatisch in Abhängigkeit von der PWM-Regelstufe variieren und damit anzeigen, auf welcher Stufe die Lüfter laufen. Dafür nutzt Aerocool fünf der sieben Farben - Grün, Dunkelblau, Weiß, Orange und Rot stehen in aufsteigender Reihenfolge für je 20 Prozent des Regelbereichs. 

Neben der PWM-Steuerung der Gehäuselüfter über das Mainboard soll beim DS 230 aber auch über die Bauweise eine geringe Lautstärke erreicht werden. Die Frontlufteinlässe sind seitlich gerichtet, die optionalen Deckellüfterplätze gleich komplett schallgedämmt. Schalldämmmatten kommen außerdem sowohl an der Front als auch an beiden Seitenteilen zum Einsatz. Trotzdem soll das DS 230 mit bis zu sechs Lüfterplätzen und alternativ Radiatorenplätzen bis hin zum 360-mm-Format auch eine gute Kühlleistung bieten können. Ab Werk muss man sich allerdings mit einem einzelnen 120-mm-Lüfter an der Rückwand begnügen. Aerocool verspricht außerdem, dass der Midi-Tower genug Platz für aktuelle Hardware bietet und damit im Endeffekt ein silent-taugliches Allround-Gehäuse ist. Trotz des bemerkenswerten LED-Systems fällt der Preis mit rund 90 Euro nicht höher als bei ähnlich ausgelegten Konkurrenzmodellen wie Fractal Designs Define R5 aus. 

Aerocool Dead Silence DS 230

Aerocool beschränkt sich beim Lieferumfang auf ein Tütchen Montagematerial, einige schwarze Kabelbinder und ein Faltblatt, das als kurzgefasste Anleitung dient. 

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: Aerocool Dead Silence DS 230
Bezeichnung: Aerocool Dead Silence DS 230
Material: Stahl (0,8 mm), Kunststoff
Maße: 230 x 475 x 477,8 mm (B x H x T)
Formfaktor: ATX, Micro-ATX, Mini-ITX
Laufwerke: 2x 2,5/3,5 Zoll (intern), 3x 2,5 Zoll (intern)
Lüfter: 1x 120 mm (Rückwand, vorinstalliert), 3x 120/2x 140 mm (Front, optional), 2x 120/140 mm (Deckel, optional)
Gewicht: 8,2 kg
Preis: rund 90 Euro