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Aerocool Dead Silence DS 230 im Test - ein intelligentes Silentgehäuse - Innerer Aufbau (2)

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Seite 5: Innerer Aufbau (2)

Aerocool Dead Silence DS 230

Hinter dem Tray verbirgt sich auch die Elektronik des Gehäuses. Die obere Platine ist die Lüfterplatine. Ein Anschluss (CN1) übergibt das PWM-Signal vom Mainboard an die Lüftersteuerung. Der vierpolige Lüfteranschluss daneben (CN2) speist den Haupt-PWM-Lüfter. Dieser Lüfter definiert die Regelstufe, von der die Gehäusebeleuchtung im PWM-Modus abhängig ist. Zusätzlich stehen zwei weitere 4-Pol- und vier 3-Pol-Lüfteranschlüsse zur Verfügung. Ein Kabel verbindet die obere mit der unteren Platine - von dieser Platine werden die LED-Streifen versorgt. Lüfter und LEDs beziehen ihren Strom von einem einzelnen 4-Pin-Molexanschluss. Wenn das PWM-Signal des Mainboards nicht abgegriffen wird, kann die Lüfterplatine zumindest als Verteilerplatine für die Lüfter genutzt werden. Auch die Beleuchtung funktioniert ohne die PWM-Anbindung, dann aber natürlich nur im manuellen Modus. 

Aerocool Dead Silence DS 230

Das Netzteil wird von der rechten Gehäuseseite aus auf Gummipuffern abgelegt und rückseitig verschraubt. Die Netzteilkammer ist 22,5 cm lang - das sollte mit Blick auf die Netzteillänge berücksichtig werden, denn schließlich müssen in der Kammer auch die Anschlusskabel noch etwas Platz finden. Zwischen LED-Platine und Netzteilkammer sitzt der 3,5-Zoll-Laufwerkskäfig des DS 230. Die beiden einfachen Kunststoffschubladen nehmen je eine 3,5-Zoll-Festplatte auf. Sie wird zur Installation einfach in die Schublade geklemmt. Trotz der Silentausrichtung des Gehäuses gibt es keine Festplattenentkopplung. Alternativ nehmen die Laufwerksschubladen auch 2,5-Zoll-Laufwerke auf. Sie werden direkt damit verschraubt. 

Aerocool Dead Silence DS 230

Zusätzlich gibt es drei separate 2,5-Zoll-Montageplätze - einen hinter dem Tray und zwei vorn am Tray neben dem Mainboard. Am versteckten Laufwerksplatz wird die HDD oder SSD mit einem Laufwerksträger verschraubt. Bei den beiden Laufwerksplätzen im Mainboardsegment können die 2,5-Zoll-Laufwerke hingegen direkt mit dem Tray verschraubt werden. 

Aerocool Dead Silence DS 230

Für das Testsystem haben wir dann auch einen der SSD-Laufwerksplätze im Mainboardsegment genutzt. Dadurch kommt die SSD gut zur Geltung. Optisch profitiert das DS 230 deutlich von der Netzteilabdeckung, dagegen trüben die fehlenden Ummantelungen für die Kabeldurchführungen das Bild etwas. Der Innenraum ist für ein Micro-ATX- oder auch ATX-System angemessen geräumig. Bei der Komponenteninstallation fällt noch einmal auf, dass Aerocool nur zum Teil auf werkzeuglose Montagelösungen setzt. Wer nicht andauernd Komponenten wechselt, wird sich daran aber wohl nur wenig stören.