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Fractal Design Arc Mini R2 im Test

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Seite 1: Fractal Design Arc Mini R2 im Test

Scythe_Gekko_logoFür Midi-Tower sind Wasserkühlungsoptionen mittlerweile schon fast selbstverständlich. Unter den kleineren Micro-ATX-Gehäusen gibt es hingegen nur wenige Modelle, die wirklich für den Einsatz einer Wasserkühlung ausgelegt wurden. Laut Fractal Design soll es sich beim neu aufgelegten Arc Mini R2 um ein solches Gehäuse handeln. Das jüngste Modell aus der Arc-Serie verspricht aber auch dann einen überzeugenden Auftritt, wenn auf Luftkühlung gesetzt wird. Und nicht nur das Kühlsystem ist flexibel. Der Laufwerksschacht mit drei modularen Käfigen ermöglicht eine einfache Anpassung des Gehäuseinnenraums für verschiedene Einsatzzwecke. Ist das Arc Mini R2 deshalb ein Rundum-Sorglos-Gehäuse? 

Fractal Design hat die Arc-Serie von Anfang an auf hohe Kühlleistung getrimmt. Während die Define-Serie die Nutzer anspricht, die ein schallgedämmtes Gehäuse suchen, sind die Arc-Modelle ungedämmt und haben großzügige Luftein- und -auslässe. Typisch ist auch das Design mit der seitlich abgerundeten Kunststofffront im Alu-Look. Aktuell bietet das in Schweden ansässige Unternehmen drei Arc-Modelle an. Neben dem Midi-Tower Arc Midi R2 (zu unserem Test) gibt es das große XL-ATX Modell Arc XL und den neu aufgelegten Mini-Tower Arc Mini R2.

Das Arc Mini R2 hat viele Gemeinsamkeiten mit seinem Vorgänger. Auch das neue Micro-ATX-Modell zeigt sich in der bekannten Arc-Optik, wird jetzt aber regulär mit Window ausgeliefert. Dementsprechend fällt der Lüfterplatz im Seitenteil weg, hinzu kommt aber ein dritter 120-mm-Lüfterplatz im Deckel. Dieser Lüfterplatz macht ein Alleinstellungsmerkmal des Fractal Design-Gehäuses möglich: Nach der Demontage des 5,25-Zoll-Laufwerkskäfigs kann ein 360er-Radiator unter dem Deckel montiert werden. Zusätzlich ist es auch möglich, einen 240er-Radiator hinter der Front und zwei 120er-Radiatoren am Boden und an der Rückwand zu montieren. Werkseitig ist das Gehäuse aber auf Luftkühlung ausgelegt und wird mit drei Lüftern ausgeliefert, die allesamt über eine dreistufige Lüftersteuerung geregelt werden können. Um die Radiatorenplätze trotz der kompakten Maße zu ermöglichen, hat Fractal Design den Innenraum flexibel gestaltet. Sowohl die beiden Festplatten/SSD-Käfige als auch der Käfig für die optischen Laufwerke können problemlos entfernt werden. Damit trotzdem noch Laufwerke genutzt werden können, gibt es zwei SSD-Montageplätze hinter dem Mainboardtray. 

Dank der Wasserkühlungseignung hat das Arc Mini R2 kaum Konkurrenz zu fürchten. Der gefährlichste Gegenspieler ist das Corsair Obsidian Series 350D (zu unserem Test). Dieser Mini-Tower kann zwar keinen 360er-Radiator aufnehmen, bietet aber hinter der Front und im Deckel Platz für je einen 240er-Radiator. Bei Nutzung einer Luftkühlung können anders als im Fractal Design-Gehäuse 140-mm-Lüfter hinter der Front montiert werden. Dafür muss man beim Corsairmodell auf eine Lüftersteuerung verzichten.

Obwohl das Obsidian Series 350D Corsairs Premiumserie entstammt, bleibt der Preis mit 90 Euro (Variante ohne Window, die Windowvariante kostet 100 Euro) noch im Rahmen. Das Arc Mini R2 soll zum Verkaufsstart ebenfalls 89,90 Euro kosten - auch in Hinblick auf den Preis sind diese beiden Mini-Tower also Rivalen.

Für einen ersten Eindruck zeigen wir das Fractal Design Arc Mini R2 in einem ausgepackt & angefasst-Video:

alles

Der Lieferumfang bietet keine Überraschungen. Neben der Anleitung liegen Montagematerial und einige schwarze Kabelbinder bei. 

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: Fractal Design Arc Mini R2
Bezeichnung: Fractal Design Arc Mini R2
Material: Stahl, Kunststoff
Maße: 210 x 405 x 484 mm (B x H x T)
Formfaktor: Micro ATX, Mini-ITX
Laufwerke: 2x 5,25 Zoll (extern), 6x 3,5/2,5 Zoll (intern), 2x 2,5 Zoll (intern)
Lüfter: 1x 120 mm (Rückseite, vorinstalliert), 2x 120 mm (Front, 1x 120 mm vorinstalliert), 2x 120/140 mm + 1x120 mm (Deckel, 1x 140 mm vorinstalliert), 1x 120 mm (Boden, optional)
Gewicht: rund 9 kg
Preis: 89,90 Euro
 

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Kommentare (7)

#1
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Registriert seit: 25.03.2012
Düsseldorf
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1377
sehr schöner Test!
Mir gefällt das Case persönlich sehr!
#2
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Registriert seit: 31.12.2007
Dortmund
Obergefreiter
Beiträge: 106
Als Besitzer des Vorgängers kann ich nur sagen das es recht sinnvolle Neuerungen/Verbesserungen sind.
#3
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Registriert seit: 27.02.2010
Schläfrig-Holzbein
0815-was-so-läuft-Radio-Pop-Rock
Beiträge: 13377
Ach herrlich. Hinten einen SSD und ne 2,5 Zoll Daten HDD und den Rest mit WaKü dichtkleistern :D
#4
Registriert seit: 30.04.2013

Matrose
Beiträge: 9
auf jeden Fall ein tolles Gehäuse! Nicht zuletzt wegen des besonders dicken Blechs, das verbaut wird - dafür sind 9kg für einen Mini-Tower aber auch eine Ansage. Ich finde es klasse ;)
#5
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Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1340
Kein Zubehör um optional die riesigen Lüfteröffnungen bei Nichtbenutzung verschließen zu können... und dafür 90e verlangen... Fail.
#6
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3613
@Morrich: Dafür gibts die Definemodelle. ;)
#7
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Registriert seit: 20.03.2007

Kapitänleutnant
Beiträge: 1552
Das ist richtig - und wenn es um den Staub geht, so lässt sich sagen, dass die vorhandenen Staubfilter sehr effektiv arbeiten, es gelangt sehr wenig bis kein Staub ins Gehäuse --> sehr gut.

Übrigens: Auch sehr dicke Radiatoren, kollidieren nicht mit Speicherriegeln oder Kühlkörpern auf dem Mainboard - dafür müssten diese schon extrem hoch sein. Da die Montagevorrichtungen praktischerweise Richtung Gehäusewand versetzt sind, lassen sich auch Topmodelle verbauen. Im Define R4 passt dagegen nur eine H100(i)-Kühlung hinein (wenn man das Mainboard glücklich wählt),, weil die Lüfter aus (nachvollziehbaren) ästhetischen Erwägungen heraus zentral eingestanzt sind.
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