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Test: Chieftec DRAGON SERIE DX-02B - Full-Tower in der Tradition des CS-601?

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Seite 1: Test: Chieftec DRAGON SERIE DX-02B - Full-Tower in der Tradition des CS-601?

Scythe_Gekko_logo Chieftecs CS-601, genannt Dragon DX, war vor Jahren eines der beliebtesten Gehäuse für PC-Selbstbauer. Robust und funktional diente es vielen Nutzern für lange Jahre als Rechnerbehausung. Doch der Gehäusemarkt entwickelte sich weiter und Chieftec spielte dabei in den vergangenen Jahren keine herausragende Rolle mehr. Doch mit dem neuen DX-02B aus der Dragon Serie soll jetzt ein Gehäuse in die großen Fußstapfen des CS-601 treten. Chieftec selbst schätzt das E-ATX-Modell als robustes, aber gleichzeitig gut ausgestattetes Gehäuse ein. Aber kann der CS-601-Erbe wirklich überzeugen?

Nach den Erfolgen alter Tage wurde es etwas ruhig um Chieftec. In letzter Zeit versucht das Unternehmen aber verstärkt, Anschluss an die Entwicklungen im Gehäusebereich zu finden. Das LF-01B, das wir Ende des vergangenen Jahres testen konnten, steht beispielhaft für dieses Bemühen. Der zu einem moderaten Preis angebotene Midi-Tower bietet viele Ausstattungsmerkmale, die aktuell angesagt sind. Im Detail mussten wir aber doch ein wenig Kritik üben. Auffällig war vor allem die geringe Materialstärke. Von der Robustheit eines CS-601 war bei diesem Gehäuse wenig übrig geblieben.

Beim neuen DX-02B legt Chieftec aber wieder mehr Wert auf Materialstärke. Während die meisten aktuellen Stahlgehäuse der 100-Euro-Preisklasse mit 0,6 oder 0,7 mm dickem Stahl auskommen müssen, kommt laut Hersteller für das DX-02B immerhin Stahl mit einer Stärke von 0,8 mm zum Einsatz (wie unsere Messungen zeigen, gilt das allerdings nicht für die Seitenteile). Doch für ein zeitgemäßes Gehäuse reicht es nicht aus, nur auf Materialstärke zu setzen. Wie schon das LF-01B wird auch das DX-02B werkseitig mit ganzen fünf Lüftern bestückt. Neben den drei 120-mm-Modellen in der Front und an der Rückwand gibt es sogar zwei bei Bedarf zuschaltbare und in zwei Stufen regelbare 200-mm-Lüfter im Deckel. Ein weiterer 200-mm-Lüfter kann im Seitenteil nachgerüstet werden, einen zweiten optionalen Lüfterplatz für ein 140- oder 120-mm-Modell gibt es schließlich noch im Boden. An Lüfterplätzen mangelt es also nicht. Die Unterbringung einer Wasserkühlung im Gehäuse ist von Chieftec trotz des geräumigen Innenraums hingegen nicht vorgesehen, stattdessen gibt es Schlauchdurchführungen für eine externe Wasserkühlung.

Im DX-02B gibt es genug Platz für E-ATX-Mainboards. Der fest eingebaute Laufwerksschacht bietet die Möglichkeit, vier externe Laufwerke in 5,25-Zoll-Einschüben unterzubringen. Auffällig ist die Gestaltung des Festplattenkäfigs. Alle Festplatten werden in Schubladen montiert und anschließend frontal in das Gehäuse hineingeschoben. Hot-Swap-fähig sind allerdings nur die beiden obersten Festplattenplätze. Für vier weitere Festplatten muss das Gehäuse doch geöffnet werden, um die Kabel anzuschließen.

Chieftec bietet das jüngste Modell der Dragon Serie für 105,99 Euro an. Für ein E-ATX-Gehäuse ist das ein konkurrenzfähiger Preis.

Im Vorfeld unseres Tests haben wir das Chieftec DX-02B bereits in einem ausgepackt & angefasst-Video vorgestellt:

Alternativ bieten wir auch eine YouTube-Version des Videos an.

alles

Der Lieferumfang des DX-02B fällt recht umfangreich aus. Dem Gehäuse liegen nicht nur das Benutzerhandbuch und das Montagematerial bei, sondern zusätzlich noch Kabelbinder, ein System-Speaker, Montageschienen und eine Blende für ein externes 3,5-Zoll-Laufwerk, ein Y-Adapter für die Stromversorgung der beiden Hot-Swap-Einschübe und ein S-ATA-Kabel.

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: Chieftec DRAGON SERIE DX-02B
Bezeichnung: Chieftec DRAGON SERIE DX-02B
Material: Stahl, Kunststoff
Maße: 225 (B) x 525 (H, mit Standfüßen +24mm) x 590 (T) mm
Formfaktor: mATX, ATX (CEB 1.01) und EATX (SSI EEB 3.x)
Laufwerke: 4x 5,25 Zoll oder 3x 5,25 und 1x 3,5 Zoll (extern), 6x 3,5 (intern, 2x Easy Swap), 2x 2,5 Zoll (intern, per Adapter aus 3,5-Zoll-Einschüben)
Lüfter: 2x 120 mm (Front, vorinstalliert), 1x 120 mm (Rückseite, vorinstalliert), 2x 200 mm (Deckel, vorinstalliert), 1x 200 mm (Seitenteil, optional), 1 x 120/140 mm (Boden, optional)
Gewicht: ca. 13 kg
Preis: 105,99 Euro
 

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Kommentare (8)

#1
Registriert seit: 11.07.2012

Obergefreiter
Beiträge: 92
Fazit vielleicht Linksbündig schreiben :)
#2
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Registriert seit: 22.11.2005
Randpolen
Korvettenkapitän
Beiträge: 2389
Ich verbaue lieber weiter die alten CS601 als dieses Ding da. Auf die alten Chieftecs kann man sich zur Not draufstellen, das hier getestete Modell scheint mir da weit weniger belastbar. Die Optik und Haptik eines CS601 ist selbst nach über einem Jahrzeht wo das Teil am Markt ist, noch über alles erhaben. Den konnte man auch im Büro verwenden ohne an Seriösität zu verlieren. Bei dieser Neuinterpretation hier ist der Lack sprichwörtlich dafür ziemlich schnell ab, von der gewöhnungsbedürftigen klickibunti Plastik Optik ganz zu schweigen... Chieftec hätte wohl lieber an einem behutsamen Update des CS601 arbeiten sollen um das Gehäuse mit USB3.0 und entkoppelten Festplatten Fit für das Jahr 2013 zu machen, als dieses komische neue Plastemonster. :) Immerhin gabs bei Chieftec schon vor langer Zeit quer montierte Festplattenkäfige, warum ist man davon wieder abgerückt?
#3
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Registriert seit: 04.03.2008

Kapitän zur See
Beiträge: 3103
Zitat Keksonator;20307741
Ich verbaue lieber weiter die alten CS601 als dieses Ding da. Auf die alten Chieftecs kann man sich zur Not draufstellen, das hier getestete Modell scheint mir da weit weniger belastbar. Die Optik und Haptik eines CS601 ist selbst nach über einem Jahrzeht wo das Teil am Markt ist, noch über alles erhaben. Den konnte man auch im Büro verwenden ohne an Seriösität zu verlieren. Bei dieser Neuinterpretation hier ist der Lack sprichwörtlich dafür ziemlich schnell ab, von der gewöhnungsbedürftigen klickibunti Plastik Optik ganz zu schweigen... Chieftec hätte wohl lieber an einem behutsamen Update des CS601 arbeiten sollen um das Gehäuse mit USB3.0 und entkoppelten Festplatten Fit für das Jahr 2013 zu machen, als dieses komische neue Plastemonster. :) Immerhin gabs bei Chieftec schon vor langer Zeit quer montierte Festplattenkäfige, warum ist man davon wieder abgerückt?


Ja, sehe ich genau so. Eine richtige Neuauflage wäre super...
#4
Registriert seit: 21.03.2006

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1377
quer montierte festplattenkäfige sind nicht der weisheit letzter schluss.
ich hatte das mesh von CT, mit quer montierten käfigen. hat bei vollbelegung mit HDDs mühe gemacht, die seitentüre zu schliessen, da ein ziemlicher kabelsalet im weg war.
#5
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Registriert seit: 08.07.2006
Regensburg
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 458
Ebenfalls! Muss mich meinen Vorrednern anschließen! Ich kann nicht verstehen, weshalb die meißten Gehäusehersteller andauernd auf dieses futuristische Design gehen müssen. Es ist ja in Ordnung wenn es diese "Kindischen" Gehäuse gibt, jedoch denke ich, dass mit schlichter Eleganz mehr Leute angesprochen werden könnten. Mein Favorit ist ganz klar momentan das Lian Li PC-A77FB
#6
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Registriert seit: 23.06.2011

Leutnant zur See
Beiträge: 1146
Das Window ist ja eher ne Schiesscharte oder.....
#7
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Registriert seit: 29.06.2006
zu Hause..........lol........ E-Mail: bimbo385@freenet.de
Korvettenkapitän
Beiträge: 2102
Mein erster Gedanke... hässlich!

Die Seitenteile gehen mal gar nicht und diese billigen Plastikfronten ständig...

Schließe mich da meinen Vorrednern an.

Nur 1x USB 3.0 ist einer verschenkt und wozu braucht man noch 2.0 vorne wenn man 3.0 haben kann?

Mal ganz ehrlich, für 100 taken kaufe ich da aber ein anderes Gehäuse...

Mfg Bimbo385
#8
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Registriert seit: 09.12.2005
nähe Köln
Oberbootsmann
Beiträge: 768
das design ist vieleicht geschmackssache aber der innere aufbau überzeugt mich nicht. chieftec hat ganz klar den trend verpennt. meine fractals r2/r3 haben alles was ich brauche und besser gelöst
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