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Exklusiv-Test: Innovation zum Kampfpreis - das BitFenix Outlaw

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Seite 1: Exklusiv-Test: Innovation zum Kampfpreis - das BitFenix Outlaw

Scythe_Gekko_logoMit BitFenix hat sich im vergangenen Jahr ein neues Unternehmen daran gemacht, im Gehäusesegment mitzumischen. Mit dem Outlaw wird bald ein neuer Midi-Tower auf den Markt gebracht werden, der entsprechend seines Namens mit einigen Gesetzmäßigkeiten bricht. Darunter mit dem regulären ATX-Aufbau - im Outlaw wird das Mainboard auf dem Kopf stehend montiert, um die Grafikkarten besser kühlen zu können. Entgegen den üblichen Konventionen soll das Gehäuse außerdem eine ungewöhnlich gute Ausstattung für ein Budget-Modell bieten - so wurde die Front mit einer hochwertigen SofTouch-Oberfläche versehen und für eine leistungsstarke Kühlung können bis zu acht Lüfter verbaut werden. Wir konnten das Outlaw als erste Redaktion einem gründlichen Test unterziehen.

Mit dem Colossus brachte BitFenix als erstes Gehäuse einen gut ausgestatteten Big-Tower auf den Markt (wir berichteten). Es folgten das LAN-Gehäuse Survivor (zum Test) und das Budget-Modell Shinobi. Das Budget-Segment scheint es BitFenix nach diesen ersten Modellen besonders angetan zu haben - mit dem Merc Alpha und dem Beta (wir berichteten) legt das Unternehmen nach und kann zwei weitere Gehäuse für unter 50 Euro anbieten. Während das in zwei Ausstattungsvarianten erhältliche Merc einen konventionellen Innenaufbau bietet, ist das Outlaw deutlich innovativer. Durch das um 180 Grad gedrehte Mainboard wird dem Umstand Rechnung getragen, dass moderne Grafikkarten nicht nur immer leistungsfähiger, sondern auch immer aufwendiger zu kühlen sind. Beim regulären ATX-Aufbau sind der Grafikkartenkühlung allerdings Grenzen gesetzt. Anders sieht es aus, wenn die Grafikkarte unter dem Gehäusedeckel montiert und zusätzliche Kühlung durch natürliche Konvektion oder Deckellüfter möglich wird.

Bisher fiel vor allem SilverStone mit Gehäusen auf, bei denen das Mainboard um 90 oder 180 Grad gedreht montiert wird. Das ist zum Beispiel bei dem von uns erst kürzlich getesteten Mini-Tower TJ08-E der Fall. Die SilverStone-Modelle sind allerdings nicht für Budget-Preise erhältlich. Anders das Outlaw - es kann bereits für unter 40 Euro erworben werden.

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Im Lieferumfang unseres Test-Samples fanden wir neben dem Gehäuse nur eine Kurzanleitung vor. Bei der regulären Verkaufsversion wird natürlich noch das übliche Montagematerial mitgeliefert.

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: BitFenix Outlaw
Bezeichnung: BitFenix Outlaw
Material: Stahl, Kunststoff
Maße: 180 (B) x 438 (H) x 478 mm (T) 
Formfaktor: ATX, Micro ATX, Mini ITX
Laufwerke: 4 x 5,25 Zoll (extern), 4 x 3,5 Zoll (intern), 1 x 2,5 Zoll (intern)
Lüfter: 1 x 120 mm (Rückseite),  2 x 120 mm (Front, optional), 2 x 120 mm (Deckel, optional), 1 x 120 mm (Boden, optional), 2 x 120/140 mm (Seitenteil, optional)
Gewicht: ca. 5 kg
Preis: 39,90 Euro