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Test: Der leise PC auf Basis des Cooler Masters Silencio 550

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Seite 1: Test: Der leise PC auf Basis des Cooler Masters Silencio 550

cm_silencioIn Ausgabe 03/2011 unserer Hardwareluxx [printed] zeigten wir Möglichkeiten auf, wie man durch clevere Komponentenwahl ein durchaus leises System auf die Beine stellen kann. In diesem Artikel wollen wir nun ein besonders leises System konfigurieren, ohne dabei viel an den gewählten Komponenten wechseln zu müssen.

Passend dazu veröffentlichte Gehäuse-Spezialist Cooler Master mit dem Silencio 550 einen Midi-Tower für unser Vorhaben geradezu prädestiniert ist, denn wie der Name es schon vermuten lässt, soll das Case die optimale Grundlage für einen leisen Rechner darstellen.

Doch zuerst die weiteren Komponenten auf die wir in diesem Special setzen werden:

Als CPU kommt ein Intel Core i5-2400S zum Einsatz. Das Kürzel „S“ deutet es schon an, dass es sich um eine sowohl im Takt als auch im Verbrauch reduzierte Variante des i5-2400 Quad-Cores handelt. Mit 2,5 GHz bei vier Kernen ist man bestens für den Alltag gewappnet, bei Single-Thread-Anwendungen können auch kurzzeitig 3,3 GHz über den Turbo bereitgestellt werden. Der maximale Verbrauch von 65 Watt ist zudem sehr human für einem Vierkern-Prozessor und somit auch leichter leise zu kühlen. Man kann natürlich auch eine herkömmliche CPU per Undervolting zum Strom sparen bewegen, bei den sogenannten S-Modellen kann man jedoch sicher sein, dass die maximalen Verbrauchswerte nicht überschritten werden. Gekühlt wird der i5-2400S mit dem Thermalright HR-02.

Beim Mainboard fiel die Wahl auf das Intel DH67BL. Ein solides mATX-Board mit dem H67-Chipsatz, um die OnBoard-Grafik der CPU auch nutzen zu können. Es erhielt in besagter Ausgabe 03/2011 der Hardwareluxx [printed] verdient den Preis-/Leistungs-Award. Der Speicher kommt aus dem Hause Mushkin. Da der Rechner kein übertaktetes System werden soll, sind spezieller Overclocking-RAM und ein Board mit Z68-Chipsatz irrelevant.

Da man gerade bei einem leisen Rechner auch auf passende Massenspeicher achten muss, sollte selbstverständlich sein. Daher beschleunigt eine 128 GB große SandForce-SSD von extrememory das Betriebssystem und einzelne Programme. Natürlich sind schon schnellere Modelle am Markt vertreten, die SF-1200-Controller-SSDs können aber mit einem gutem Preis-/Leistungsverhältnis punkten. Als Herberge für große Datenmengen dient eine Western Digital Green Power HDD, die WD20EARS, mit 2TB. Sie punktet mit einer hohen Laufruhe und akzeptablen Zugriffsgeräuschen. Je nach Art der Montage neigt sie in wenigen Fällen zu Vibrationen.

 

Gut versorgt wird das System von einem Seasonic X-Series Fanless X-460FL. Das passive Netzteil ist mit 460 Watt zwar etwas überdimensioniert, erhöht aber die Flexibilität wenn man noch eine leistungsstarke Grafikkarte nutzen möchte. Wer nicht beabsichtigt eine Grafikkarte vom Schlage einer NVIDIA GTX 570 in das System einzubauen, kann auch zum kleineren X-400FL [zum Test] greifen.

Als Grundlage für den leisen Rechner dient das besagte Cooler Master Silencio 550. Hierzu auf den nächsten Seiten mehr.