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Test: Der leise PC auf Basis des Cooler Masters Silencio 550 - Einbau der Komponenten

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Seite 5: Einbau der Komponenten

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Da das Cooler Master Silencio 550 genügend Platz bietet, geht der Einbau der Komponenten leicht von der Hand.

Hier fallen nun einige negative Punkte auf. Zwar hat das Gehäuse zwei kleinere Aussparungen speziell für Kabel im Mainboard-Schlitten, jedoch vermisst man beispielsweise auf Höhe einer möglichen Grafikkarte Löcher um die PCIE-Kabel hinter dem Mainboard-Tray zu verlegen, stattdessen müssen sie im vorderen Bereich verweilen. Gleiches trifft für die SATA-Kabel zu.

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Weiterhin wird durch die Breite des Silencio 550 und die gedämmten Seitenteile die Auswahl des CPU-Kühlers auf Modelle mit einer Höhe von ca. 156 mm beschränkt. Im Test verwendeten wir den Thermalright HR-02, den älteren Bruder des HR-02 Macho (Online-Review) und dieser hatte unmittelbaren Kontakt mit dem Seitenteil und ist daher nicht zu empfehlen. Auf Grund seiner Spitzenwerte beim semi-Passiven Betrieb wurde er dennoch verbaut.

Ein weiterer Kritikpunkt sind die Seitenteile selbst. Nur mit einem hohen Kraftaufwand lässt sich das Gehäuse schließen. Man kann davon ausgehen, dass die Seitenteile durch die schwere Metallplatte und das Dämmmaterial minimal in sich verzogen sind.

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Bei den verbauten Lüftern hat Cooler Master eine sehr gute Wahl getroffen. Auf 12 Volt sind sie mit über 800 U/min natürlich hörbar, durch das Luftrauschen bedingt. Vom Motor sind summende Geräusche wahrnehmbar, was im geschlossenen Gehäuse kaum zu hören ist. Wird die Spannung gesenkt, verstummen die Lüfter regelrecht. Bei 7 Volt drehen sie mit lediglich 450 U/min. Noch weiter heruntergeregelt – bei 5 Volt – sind es kaum noch hörbare 295 U/min.