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ASUS Transformer Pad TF103 im Test

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Seite 1: ASUS Transformer Pad TF103 im Test

Die ersten Transformer Pads waren noch teure Luxus-Produkte für Enthusiasten. Längst bietet ASUS aber auch deutlich günstigere Ableger an. Auch das neue Transformer Pad TF103 soll preisbewusste Käufer locken, die auf der Suche nach einem Android-Tablet mit Tastaturdock sind. 

Vor über drei Jahren sorgte ASUS mit dem ersten Transformer-Gerät für einiges Aufsehen. Eine einfach andockbare Tastatur verwandelte das Androidtablet zu einem vielseitig nutzbaren Gerät, das teilweise sogar Aufgaben eines Notebooks oder zumindest Netbooks übernehmen konnte. Seitdem hat sich einiges geändert, aber der Grundgedanke ist auch bei aktuellen Transformer Pads noch der gleiche. Mit einem besonders attraktiven Preis soll jetzt das Transformer Pad TF103 locken - und auch dieses Tablet wird optional im Bundle mit einem Tastaturdock angeboten. 

Von dem hochwertigen Aluminiumgehäuse mancher Vorgängermodelle ist beim Transformer Pad TF103 nichts übrig geblieben. ASUS setzt für Tablet und Tastaturdock ganz auf Kunststoff und spart damit bei den Materialkosten. Denn was beim jüngsten Serienspross zählt, sind das Preis-Leistungs-Verhältnis und die inneren Werte. 

Prozessor Intel Atom Z3745 (Quad-Core mit 1,33 GHz und 2 MB Cache)
Display 10,1 Zoll, 1.280 x 800 Pixel, IPS-Panel
Akku Li-Polymer, 5.070 mAh, laut Hersteller bis zu 9 Stunden Laufzeit
Kamera (vorne) 0,3 MP-Kamera
Kamera (hinten) 2 MP-Kamera
Speicher 16 GB eMMC (dazu für ein Jahr 16 GB Cloudspeicher); Speichererweiterung per microSD-Karte um bis zu 64 GB
Maße / Gewicht 257,5 x 178 x 9,9 mm, 550g (nur Tablet)

Die komplette Feature-Liste gibt es auf der letzten Seite des Testberichts.

ASUS verbaut mit dem Intel Atom Z3745 ein aktuelles Quad-Core-SoC mit Intel HD Graphics. Dieses SoC gehört schon zu den leistungsstärkeren Lösungen für Androidgeräte und ist mit einem empfohlenen Kaufpreis von 30 US-Dollar auch nicht ganz günstig. Trotz des 1 GB kleinen Arbeitsspeichers kann eine gute Performance erwartet werden. Gespart hat ASUS aber beim Display, das bei einer Diagonale von 10,1 Zoll nur mit 1.280 x 800 Pixeln auflöst. Auch der 16 GB kleine Speicher und die niedrige Auflösung bei beiden Kameras lassen erkennen, dass das Transformer Pad TF103 kein High-End-Tablet ist. Bemerkenswert ist aber die Aktualität des Betriebssystems: ASUS installiert immerhin Android 4.4 (KitKat). 

Größtes Verkaufsargument für das Transformer Pad TF103 ist aber definitiv der Verkaufspreis. Das Tablet soll in der W-LAN-Version (TF103C) 229 Euro bzw. mit Dock 279 Euro kosten. Die 3G-Variante TF103CG ist hingegen jeweils 70 Euro teurer (299 Euro nur Tablet, 349 Euro Tablet mit Tastaturdock). ASUS preist das Gerät damit sehr attraktiv aus - auch wenn bereits mit Blick auf die Spezifikationen deutlich wird, dass an der einen oder anderen Stelle der Rotstift angesetzt werden musste. 

Für einen ersten Eindruck stellen wir das ASUS Transformer Pad TF103 im Ausgepackt & angefasst-Video vor:

(Im Video hat sich ein Fehler eingeschlichen - das verbaute SoC ist ein Atom Z3745 und kein Z2560).