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Teufel Concept E 400 - mehr als ein Facelift

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Seite 1: Teufel Concept E 400 - mehr als ein Facelift

teaserTeufels Concept-Boxenreihe hat sich in den vergangenen Jahren ohne jeden Zweifel zum Inbegriff dafür entwickelt, dass ansprechender Klang nicht gleichzeitig unbezahlbar sein muss. Dabei hat sich der Berliner Boxenbauer lange Zeit auffallend ruhig verhalten und seine Mainstream-Boxen nur minimal verändert. Nun gehen die Berliner aber in die Vollen und haben ein beinahe vollends neues Concept-Line-Up präsentiert, das viele Problemzonen der bisherigen Concept-Speaker den Kampf ansagen soll. Wir haben das neue Spitzenmodell der Concept-E-Reihe in unsere Testräume gebeten.

 

Während wir das neue High-End-Modell der Concept-C-Reihe, das 199 Euro teure Concept C 200 USB in Hardwareluxx [printed] 04/2009 genauer beleuchten, soll es in diesem Review rund um die 6-Kanal-Familie Concept E, oder genauer genommen, deren neuen Star, das Concept E 400 gehen, das für 329 Euro zu haben ist. Kennern des Teufel-Sortiments wird sofort auffallen, dass es sich hierbei um einen neuen Preispunkt handelt, den das Concept E 400 besetzt. Bislang gab es zwei Concept-E-Versionen, die beide unter 200 Euro lagen. Wer in der Concept-Reihe aufsteigen wollte, der wurde beim Concept F fündig, das lange Zeit für 229 Euro über die virtuelle Ladentheke wanderte. HiFi-Fans, die sich auch damit nicht zufrieden geben wollten, mussten das Concept-Feld verlassen und wurden direkt zum überragenden Motiv 5 weitergeleitet, das aber merklich teurer ist.

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Mit der Einführung der neuen Modelle hat sich Teufel nun dazu entschlossen, das Preisgefüge etwas engmaschiger zu stricken. Insgesamt werden vier Sets mit den Bezeichnungen Concept E 100, E 200, E 300, E 400 angeboten. Das günstigste Modell liegt bei 179 Euro, das uns vorliegende Modell wechselt für 329 Euro den Besitzer. Die beiden mittleren Modelle kosten 219 bzw. 269 Euro. Unterschiede gibt es bei den Satelliten und den Subwoofern – die beiden günstigeren und die beiden teureren Modelle setzen hierbei paarweise auf die gleichen Satelliten. Anders sieht es da schon beim Subwoofer aus, der jeweils nur innerhalb eines Sets zum Einsatz kommt.

Nun aber erst einmal ein grober Überblick über die technischen Daten unseres Concept E 400. Eine kleine Anmerkung am Rande: wer sich ein Concept E 400 bestellt, muss damit rechnen etwas zu schleppen, denn der Karton wiegt knappe 30 kg.

Boxen- und Cinch-Kabel sind im Lieferumfang nicht enthalten, können bei Teufel aber mitbestellt werden.

Wie man es auch von bisherigen Teufel-Sets kennt, weisen natürlich auch die neuen Modelle den bekannten Vorteil des Berliner Herstellers auf. Da es sich bei Teufel um einen Direktversender handelt, ähnlich wie man es von Dell aus der PC-Branche kennt, können die Boxen in aller Ruhe in den eigenen vier Wänden probegehört werden. Sollte das Ergebnis nach acht Wochen nicht zufriedenstellend sein, kann ein Set einfach zurückgesendet werden. Das hat gerade bei Boxen den Vorteil, dass ein Set in den eigenen räumlichen Gegebenheiten getestet werden kann, denn schließlich beeinflusst der Raum entscheidend das Klangerlebnis.