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Teufel Concept E 400 - mehr als ein Facelift - Die Satelliten (1)

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Seite 2: Die Satelliten (1)

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Wie bereits erwähnt handelt es sich bei Teufels Concept-E-Range um Sechskanal-Sets – Fünf Satelliten-Lautsprecher werden von einem Subwoofer unterstützt. Ein Blick auf unsere fünf Satelliten zeigt, dass es sich bei allen fünfen um das gleiche Modell handelt, Teufels CE 20 FCR. Diese stellen für uns bereits alte Bekannte dar, denn Teufel nutzt die gleichen Modelle auch bei seinem Stereo-Set Concept C 200 USB. Aus surroundtechnischer Sicht verfügen fünf identische Boxen über einen großen Vorteil: Egal aus welcher Richtung der Klang kommt, er klingt stets identisch, da er von den gleichen Bauteilen erzeugt wird. Das steigert das realistische Raumklangerlebnis noch einmal merklich gegenüber der üblichen Konfiguration aus drei größeren Front-Speakern und kleiner dimensionierten rückwärtigen Boxen – auch wenn diese Kombination genaugenommen Sinn macht, denn die meisten Klanginformationen werden bekanntlich über die Front-Speaker wiedergegeben.

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Direkt nach dem Auspacken erkennt man die Formensprache von Teufels Satelliten wieder, denn diese erinnern stark an die bisher bekannten Satelliten. Dies geht einem allerdings nur kurz nach dem Auspacken so, denn optisch hat Teufel seine Boxen merklich aufgewertet. Während ältere Concept-E-Sets nüchtern gestaltete Satelliten mit einem fix integrierten Boxengitter besaßen, hat man sich in Berlin dazu entschlossen, die CE 20 FCR merklich aufzupeppen. So besitzen diese nun einen Korpus in schwarzer Piano-Lack-Optik sowie eine silberne Front.

Keine Änderungen gibt es auch bei der Chassis-Bestückung. So kommen nach wie vor eine 19-mm-Hochtonkalotte sowie ein 80-mm-Tiefmitteltöner zum Einsatz. Auf eine partielle Bandpass-Konstruktion wie beim Concept F verzichtet man bei den neuen Satelliten allerdings. Ebenso grenzt Teufel die CE 20 FCR somit von den Satelliten des teureren Motiv 5 ab, das als Alleinstellungsmerkmal unter den Surroundsets 100 mm große Tiefmitteltöner besitzt.

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Aber nicht nur die Farbgebung hat sich verändert, auch die Abdeckung. So lässt sich die Abdeckung aus schwarzem Akustik-Stoff nun entfernen. Aber auch im montierten Zustand wertet Sie die Optik auf, denn sie lässt einen ansehnlichen silbernen Rand. In dieser Disziplin holt Teufel ganz eindeutig auf die Konkurrenz auf.

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Bei der reinen Änderung der Gehäuse-Optik soll es aber nicht bleiben, denn von nun an spendiert Teufel seinen Concept-Speakern praktische Standfüße. Das tut nicht nur der Optik gut, sondern wirkt sich auch positiv auf den Klang aus. Zum einen werden die Satelliten auf diese Weise vom Schreibtisch entkoppelt, zum anderen die Abstrahlrichtung der Chassis korrigiert. Haben diese in der Vergangenheit parallel zur Tischoberfläche abgestrahlt, was störende Reflexionen nach sich ziehen kann, strahlen diese nun stärker in Richtung Hörer ab. Dabei weisen die Ständer aber leider zwei kleine Nachteile auf. Zum einen wäre eine Führungsschiene hilfreich, die es erleichtert, die Satelliten gerade auszurichten – so stehen die Satelliten prinzipiell immer etwas schief. Der zweite Nachteil besteht darin, dass die Ständer einen leicht labilen Eindruck hinterlassen. Das hilft zwar die Lautsprecher noch einmal besser vom Tisch zu entkoppeln, erweckt aber nicht immer das größte Vertrauen.