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Teufel Concept E 400 - mehr als ein Facelift - Der Subwoofer (1)

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Seite 4: Der Subwoofer (1)

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Die Konstruktion hochwertiger Subwoofer war bislang eine Domäne des Berliner Boxenbauers. Das soll sich auch beim neuen Concept E 400 nicht ändern. Ein erster Blick auf den Woofer erklärt recht flott, weshalb das Gesamtset rund 30 kg auf die Waage bringt – kein Wunder, schließlich handelt es sich beim Tieftöner des Concept E 400 um den Maxi der Concept-Reihe.

Während die Satelliten vornehmlich einem optischen Facelift unterzogen wurden, ging es beim Subwoofer ans Eingemachte. Bislang besaßen Concept-Sets stets Woofer, die nach dem Down-Firing-Prinzip agierten und optisch alles andere als ansprechend waren. Solang die Tieftöner im Arbeitszimmer unter dem Schreibtisch versteckt wurden, war das kein Problem – aber wehe dem HiFi-Fan, der seinen Subwoofer im Wohnzimmer aufbauen wollte. Diese Probleme gehören von nun an der Vergangenheit an, denn Teufels neue Tieftöner präsentieren sich allesamt als schmale hohe Säulen, deren Front eine schicke schwarze Piano-Lack-Optik aufweisen kann. Dass es dabei dennoch stattlich zugeht zeigt ein Blick auf das Volumen des Gehäuses, denn dieses besitzt 63 Liter.

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Unterbrochen wird die sehr schlichte Front von drei Bedienelementen. Neben dem Hauptschalter hat Teufel zwei Drehregler integriert. Je einen Regler zum Einstellen der Lautstärke bzw. des Basspegels. Leider sind dies aber auch die einzigen Einstellmöglichkeiten, die Teufel dem Concept E 400 spendiert hat. So muss die Konfiguration entweder über einen Receiver, einen Decoder oder eben die Soundkarte erfolgen. Auch wenn die Konfiguration somit in den meisten Fällen keine Probleme bereitet, hätten wir uns doch eine etwas nutzerfreundliche Konfiguration gewünscht. So bringt beispielsweise das kleinere Concept C 200 USB eine praktische Kabelfernbedienung mit. Frühere Concept-Sets setzen auf Funkfernbedienungen. In Anbetracht des Preises wäre zumindest eine einfache Funkfernbedienung wünschenswert gewesen. Wer das Concept E 400 also direkt mit seiner Soundkarte verbindet, ist gut damit beraten, ein Keyboard mit Multimedia-Tasten zu besitzen – so kann zumindest der Pegel bequem gesteuert werden.

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Die Subwoofer der verschiedenen Concept-E-Varianten unterscheiden sich hinsichtlich des Volumens, der Leistung der Endstufe und eben der Größe des verbauten Treibers. Wie man es bei der Spitzenversion der neuen E-Range nicht anders erwarten kann, geht Teufel in die Vollen und verbaut ein 300 mm großes Chassis. Damit verweist man sogar das Motiv 5 auf die Plätze. Da Teufel das Set aber für eine Raumgröße bis zu 30 qm empfiehlt, ist es wenig überraschend, dass ein großer Treiber zum Einsatz kommt.

Anders als man es bisher gewohnt ist, strahlt der Tieftöner dabei nicht mehr nach unten ab, sondern wurde – der Säulenform geschuldet – seitlich montiert. Der große Treiber soll im Zusammenspiel mit dem großen Gehäusevolumen eine sehr tiefe untere Grenzfrequenz von 32 Hz ermöglichen.

Ob dies den Klang negativ oder eher positiv beeinflusst, muss unser Klangtest klären.